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Gesundheit: Aus diesem Grund ist Rote Beete so extrem gesund

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
12. Oktober 2017
in News
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Rote Bete: Farbintensive und vitaminreiche Knolle
Der Herbst ist da. Und mit immer kürzer werdenden Tagen und sinkenden Temperaturen steigt unser Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Genau die richtige Zeit für Wurzelgemüse. Hierzu wird auch die Rote Bete gezählt, obwohl das, was wir essen, nicht die verdickte Wurzel der Pflanze ist. Die Rote Bete ist eine zweijährige krautige Pflanze.

Im ersten Jahr speichert sie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in einer Knolle. Diese benötigt sie eigentlich im zweiten Jahr für die Bildung eines Stängels mit Blütenstand. Dabei kommt ihr allerdings der Mensch dazwischen, der die leckere Knolle bereits im ersten Jahr erntet. Das, was wir als klassische kugelige Rote Bete kennen, ist botanisch der verdickte Abschnitt zwischen Wurzelhals und Keimblättern, den sogenannten Kotyledonen.

Vor allem in der kühlen Jahreszeit ist die Rote Bete ein wahrer Schatz: Aufgrund des hohen Gehaltes an Vitamin B, Kalium, Eisen und insbesondere Folsäure ist sie sehr gesund und kann zudem auf ganz vielfältige Weise zubereitet werden: Roh, gedünstet, gekocht oder gebraten, als Beilage, Hauptgericht, Nachtisch oder als Saft.

Aber Achtung: Aufgrund der Farbintensität sollte man beim Schälen am besten Handschuhe anziehen. Auch die Blätter eignen sich zum Essen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sie aus heimischem Anbau zu beziehen ist und daher keine weiten Transportwege hinter sich hat. Im Handel findet man Rote Bete häufig eingelegt in einem würzigen Essig-Sud oder bereits vorgegart und in Kunststofffolie vakuumiert. Von September bis März gibt es die frische Knolle in gut sortierten Supermärkten, Gemüseläden, auf Wochenmärkten und in manchen Hofläden. Frische Rote Bete erkennt man an einer festen, glatten und unversehrten Schale. Im Gemüsefach des Kühlschranks lässt sie sich gut zwei Wochen lagern.

Übrigens: Die intensive Farbe des knackigen, saftigen Fleisches mit dem aromatischen Geschmack beruht insbesondere auf der hohen Konzentration des Farbstoffs Betanin. Dieser wird auch als Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162) verwendet, er ist allerdings nicht sehr hitzebeständig. Beim Verzehr größerer Mengen kann der rote Farbstoff Urin und Stuhl rötlich färben. Dies ist jedoch unbedenklich. Wer Probleme mit Nierensteinen hat, sollte jedoch vorsichtig sein, da die enthaltene Oxalsäure zur Steinbildung in den Nieren führen kann.

Ansonsten werden der Roten Bete vor allem positive Eigenschaften zugeschrieben: Ihre Inhaltsstoffe schützen Herz und Blutgefäße und damit vor Bluthochdruck und anderen Gefäßerkrankungen. Neben Sorten mit purpurrotem Fruchtfleisch gibt es inzwischen zum Beispiel auch weiße, gelbe, orangegelbe oder rot-weiß-gestreifte Sorten. Heike Stommel, bzfe

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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