• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

US-Studie: Hunger lässt Paare aggressiver werden

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
15. April 2014
in News
Teile den Artikel

US-Studie: Hunger lässt Paare aggressiver werden

15.04.2014

Einer US-amerikanischen Studie zufolge lässt Hunger Paare aggressiver werden. Demnach steigen die Aggressionen zwischen den Partnern, wenn ihr Blutzuckerspiegel sinkt. Somit seien Streit, Konflikte und vielleicht sogar häusliche Gewalt womöglich teilweise Folgen von Hunger. Die Forscher nutzten für ihre Untersuchungen auch Voodoo-Puppen.

Streit und Gewalt womöglich Folgen von Hunger
Ehepaare sollten schwierige Diskussionen und Auseinandersetzungen nur mit vollem Bauch angehen. Laut einer US-amerikanischen Studie steigen nämlich die Aggressionen zwischen Partnern, wenn ihr Blutzuckerspiegel sinkt. Den Wissenschaftlern um Brad Bushman von der Ohio State University in Columbus zufolge, könnten Streit, Konflikte und vielleicht sogar häusliche Gewalt womöglich zum Teil Folge von Hunger sein. Dies schreiben die Forscherin den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften. Sie meinen, dass ein möglicher Faktor für Gewalt in der Partnerschaft, von der Millionen Menschen weltweit betroffen sind, schlechte Selbstkontrolle sein kann.

Partner steckten Nadeln in Voodoo-Puppen
Mit Hilfe von Voodoo-Puppen hatten die Wissenschaftler die Stärke der Aggressionen zwischen den Partnern ermittelt. Dafür erhielten die Teilnehmenden jeweils eine Puppe mit dem Hinweis, dass diese ihren Partner symbolisieren würde. Zudem bekamen sie 51 Nadeln. Die Probanden sollten nun insgesamt drei Wochen lang Abend für Abend Nadeln in die Puppe bohren und zwar desto mehr, je ärgerlicher sie auf ihren Partner waren. Das ganze sollte unbeobachtet vom jeweiligen Partner passieren. An der Studie hatten 107 Ehepaare teilgenommen. Alle Teilnehmenden mussten morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen ihren Blutzuckerspiegel messen. Wie die Forscher herausfanden, rammten die Probanden umso mehr Nadeln in ihre Partner-Puppen, je geringer ihr Blutzuckerspiegel war.

Verlierer mit lauten und unangenehmen Geräuschen beschallen
In einem abschließenden Spiel sollten die Paare dann nach drei Wochen im Labor gegen ihren Partner antreten. Dabei sagten ihnen die Forscher, es ginge darum, wer als erster eine Taste drückt, wenn ein rotes Quadrat auf einem Bildschirm erscheint. Nach jeder Runde entscheide der Gewinner, wie lange und wie laut dem Verlierer ein Gemisch lauter und unangenehmer Geräusche auf einen Kopfhörer vorgespielt werde, etwa das Kratzen von Fingernägeln auf einer Tafel, das Heulen von Sirenen oder Zahnarzt-Bohrgeräusche. Allerdings spielten die Partner, welche dabei in getrennten Räumen saßen, in Wirklichkeit gegen einen Computer, der sie in knapp der Hälfte der Fälle gewinnen ließ. Die Ergebnisse waren ähnlich wie bei den ersten Untersuchungen und so zeigte sich, dass auch hier ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem durchschnittlichen Zuckerspiegel am Abend und aggressivem Verhalten vorlag. Die Geräusch-Attacke auf den Partner fiel umso länger und lauter aus, je niedriger der Blutzucker war.

Im Englischen werden Hunger und Ärger zu „Hangry“
Die Wissenschaftler erklären den Zusammenhang mit einer verminderten Selbstkontrolle durch einen sinkenden Blutzuckerspiegel. Glucose sei eine Art Treibstoff für das Gehirn und für die Selbstkontrolle erforderlich. Beispielsweise hätten Studien gezeigt, dass mit einem niedrigen Glucose-Spiegel aggressive Impulse schlecht unterdrückt und Emotionen nur schwer gesteuert werden können. Hunger und somit Ärger sollten somit möglichst vermieden werden. Ärger hat über die genannten Probleme hinaus zudem auch oft gesundheitliche Probleme zur Folge, wie etwa Magenprobleme. Für die unerfreuliche Mischung von Hunger und Ärger gibt es im Englischen sogar ein Wort: „Hangry“. Zusammengesetzt ist es aus hungry (hungrig) und angry (ärgerlich). Im Deutschen wäre vielleicht „hungerlich“ als neue Wortkreation passend. (sb)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Krankem Flüchtlingskind nicht geholfen: Geldstrafe

Heilpraktiker: Überprüfen Sie Ihre Website

Jetzt News lesen

Ein Frühstückstisch mit einer Auswahl an gesunden Lebensmitteln.

Diabetes: Frühstück beeinflusst Blutzucker-Regulation im weiteren Tagesverlauf

28. September 2026
Comichafte Darstellung ungesunder Lebensmittel.

Diese Ernährung erhöht das Risiko für Magenkrebs

28. September 2026
Die zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehörende Bittergurke kann samt Kernen sowohl roh als auch beispielsweise geschmort verzehrt werden.  (Bild: sucharat/stock.adobe.com)

Krebs: Pflanzenstoffe aus Bittermelonen zeigen vielversprechende Wirkung

26. September 2026
Frau untersucht ihre Brust

Frauen mit großen Brüsten leiden häufiger an Migräne, Nackenschmerzen & Schlafapnoe

26. September 2026
Schwarzkümmelsamen in einer Holzschale mit Holzschaufel.

Diabetes: Dieser pflanzliche Wirkstoff kann Nierenerkrankungen verhindern

25. September 2026
Illustration des Magen-Darm-Trakts

Darmkrebs: Dieser Pflanzenstoff könnte helfen

25. September 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR