• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Zahnmediziner: Welche Zahnfüllung ist die Beste?

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
29. November 2017
in News
Teile den Artikel

Füllungen unter der Zahnlupe: Amalgam, Kunststoff, Gold oder Keramik
Damit ein erkrankter Zahn erhalten bleibt, bohren Zahnärzte betroffene Kariesstellen auf, säubern diese und verschließen entstandene Lücken randdicht mit verschiedenem Füllungsmaterial. „Im Hinblick auf die dafür genutzten Materialien gibt es jedoch eine große Auswahl, die sich vor allem in Preis und Haltbarkeit, aber auch in Verträglichkeit und ästhetischen Merkmalen unterscheiden“, erklärt Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus, und beschreibt in der folgenden Übersicht, auf welche Kriterien Patienten bei der Auswahl achten sollten:

Amalgam
Lange Zeit bevorzugten Ärzte Amalgam als kaufestes Material für Zahnfüllungen – auch wenn es ästhetisch nicht die erste Wahl darstellt. Schließlich sorgt der kostengünstige Werkstoff nicht nur für eine gute Abdichtung des Zahns, sondern besitzt auch eine Haltbarkeit von über 10 Jahren. Allerdings lösen sich Amalgamfüllungen mit der Zeit langsam auf und stehen aufgrund des enthaltenen Quecksilbers in Verdacht, Beschwerden wie andauerndes Müdigkeitsgefühl, Kopf- und Kieferschmerzen, aber auch Muskelkrämpfe auszulösen. Von daher verzichten immer mehr Mediziner auf dessen Einsatz. Ab Juli 2018 ist die Verwendung bei Kindern, werdenden Müttern und stillenden Frauen ohnehin gesetzlich eingeschränkt.

Kunststoff
Zahnfüllungen aus Kunststoff, die der Zahnmediziner auch als Komposite bezeichnet, gelten als günstige Alternative. Je nach Mundhygiene halten sie in der Regel 4 bis 9 Jahre. Allerdings gilt dies nur für lichthärtende Komposite, die aus modernen Hochleistungskunststoffen, beispielsweise PEEK, bestehen. Bei chemisch härtenden Kunststoffen bilden sich beim Aushärten häufig Mikrorisse, in denen Bakterien ideal Unterschlupf finden und zur erneuten Kariesbildung führen. „Dank der verbesserten Materialeigenschaften treten weniger Verschleißerscheinungen sowie kaum Farbveränderungen beim Genuss spezieller Lebensmittel wie Kaffee oder Rotwein auf“, informiert Dr. Sliwowski.

Gold
Als eines der langlebigsten, verträglichsten, aber auch teuersten Materialien für Zahnfüllungen kommt Gold zum Einsatz. Aufgrund der besonders harten Eigenschaft setzen Ärzte das Edelmetall bevorzugt im hinteren Bereich der Backenzähne ein. Hier sind die Kaubelastungen am größten und die markante Optik fällt am wenigsten auf. Goldfüllungen halten in der Regel 10 bis 15 Jahre und schließen Lücken randdicht ab, daher bieten sie Karies und weiteren Krankheitserregern keinen Raum.

Keramik
Da sich die Farbe von Keramik präzise anpassen lässt und auch seine Lichtdurchlässigkeit derjenigen der Originalzähne gleicht, gilt der Werkstoff als Favorit unter den Zahnfüllungen – vor allem im Seiten- und Frontzahnbereich. Patienten schätzen ihn zudem aufgrund der guten Verträglichkeit und der langen Haltbarkeit von 10 bis 12 Jahren. Unangenehme Nebeneffekte, wie das Abplatzen spröde gewordener Füllungen, gehören auch hier dank weiterentwickelter Materialtechnik und dem Einsatz von Hochleistungskeramik, wie Zirkonoxid, der Vergangenheit an. Einziger Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten, die bisher von den Krankenkassen nicht gänzlich übernommen werden.

Generell gilt: Je sorgsamer die individuelle Zahnpflege, desto langlebiger die Füllung. Im Idealfall sollten Patienten jedoch gar keine Füllungen benötigen. „Regelmäßige Zahnarztbesuche, jährliche Prophylaxetermine und die tägliche Mundhygiene schaffen optimale Voraussetzungen für einen gesunden Mundraum“, betont Dr. Sliwowski abschließend.

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Verstopfung bei Kindern: Nicht lange abwarten!

Testosteron schützt die Lunge vor einer Asthmaerkrankung

Jetzt News lesen

Zwei Tassen Kaffee

Vorhofflimmern: Kaffee ein Risiko oder doch eher schützend?

9. Februar 2026
Zeichnung einer gesunden Leber und einer Fettleber als Comicfiguren nebeneinander

Fettleber: Vitamin D & Intermittierendes Fasten können helfen

9. Februar 2026
Großaufnahme eines Auges

Alzheimer: Zusammenhang mit Bakterien im Auge entdeckt

8. Februar 2026
Mann kratzt seine juckende Hand

Neurodermitis: Salbe auf Basis von Hafer, Kokosnuss & Sonnenblumen hilft

7. Februar 2026
Blüten, Blätter und Früchte des Mönchspfeffers vor weißem Hintergrund

Menopause: Mönchspfeffer kann Wechseljahrsbeschwerden lindern

6. Februar 2026
3D-Darstellung des Gehirns

Rückwärtsgehen zur MS-Therapie: Studie belegt die Wirkung

5. Februar 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR