Knochenmarködem

Thorsten Fischer

Ödem am Knochenmark

Die wirklichen Ursachen von einem Knochenmarködem scheinen noch nicht gänzlich geklärt, aber es wird bei Entdeckung durch bildgebende Verfahren als auslösendes Element für Schmerzen gesehen.

Inhaltsverzeichnis:
Knochenmarködem
Synonyme
Symptome bei Knochenmarködem
Ursachen

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Synonyme

Knochenmarködem, Knochenödem, Ödem im Knochenmark, Ödem am Knochenmark, Ödem im Knochen, Knochengewebsödem, Knochenmarkzellenödem, Medulla ossium Ödem, transiente Osteoporose, Knochenmarkschwellung, bone oedema, Knochenmarködem-Syndrom, KMÖS, transitorische Osteoporose.

Knochenmarködem
Die Diagnose der Knochenmarködeme erfolgt mit modernen bildgebenden Verfahren

Symptome bei Knochenmarködem

Natürlich spielt die Lokalisation des Knochenmarködems für die Beschwerden eine Rolle. Häufig finden sich Knochenmarködeme an den Beinknochen. Am Oberschenkelknochen, am Knie und am Fuß werden am häufigsten Knochenmarködeme beschrieben. Betroffene geben Schmerzen, dann jeweils Hüftschmerzen, Knieschmerzen und Fußschmerzen bei Belastung an, es kann auch zu Brüchen kommen. Die Schmerzen treten oftmals akut auf und es kommt häufiger zu einer Druckschmerzhaftigkeit der betroffenen Areale und sichtbaren Schwellungen. Dadurch und durch die Tatsache, dass Menschen mit Knochenmarködemen sich weniger bewegen und belasten, kommt es zum Auftreten von Steifigkeit.

Ursachen von Knochenmarködem

Vermutet werden Faktoren, die ein Knochenmarködem begünstigen können wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder Durchblutungsstörungen. Ein Knochenmarködem kann ein Erststadium von Erscheinungen wie der Hüftkopfnekrose und Ermüdungsbrüchen der Fußknochen sein. Aber es kann auch umgekehrt eine Folgeerscheinung von Sprunggelenkverletzungen, Knöchelverstauchungen, Bänderrissen am Knöchel oder Kniebeschwerden sein. (tf)

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