Diabetes: Prävention wird immer dringlicher

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Diabetes: Prävention wird immer dringlicher. Vor dem Diabetes- Weltkongress, der vom 8.- 11. April in Dresden stattfinden wird, hat der Präsident des Weltkongresses zur Diabetes- Prävention, Prof. Dr. med. Peter Egbert Hermann Schwarz, angeprangert, dass immernoch Präventionsprogramme fehlten und Diabetes auf dem Weg zu einer Epidemie sei.

Vor dem Diabetes– Weltkongress, der vom 8.- 11. April in Dresden stattfinden wird, hat der Präsident des Weltkongresses zur Diabetes- Prävention, Prof. Dr. med. Peter Egbert Hermann Schwarz, angeprangert, dass immernoch Präventionsprogramme fehlten und Diabetes auf dem Weg zu einer Epidemie sei. Schwarz forderte schon in Kindergärten und Schulen mit der Aufklärung und Prävention zu beginnen. Denn laut Schwarz sind in Deutschand mittlerweile schon fast 9 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Das bedeutet, dass fast jeder zehnte Mensch in Deutschland mittlerweile an Diabetes leidet. Die Zahlen dürften schätzungsweise höher liegen, denn bei etwa vier Millionen Menschen ist die Störung noch nicht diagnostiziert.

Rund 90 Prozent der Diabetiker leiden unter dem Typ 2, der sich im Lauf des Lebens entwickelt. Hierbei wird der Zucker im Blut nur mangelhaft von den Zellen aufgenommen. Ein Problem ist, dass die Menschen, die einen Typ 2 Diabetes aufweisen, immer jünger werden.

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Vor diesem Hintergrund sind die Hinweise von Professor Dr. med. Schwarz, der am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden tätig ist, als überaus notwendig zu erachten. Einige Präventionsmöglichkeiten sind Maßnahmen, die eigentlich aus dem Bereich der Naturheilkunde kommen, wie möglichst frische unbehandelte Nahrung, viel Bewegung und dadurch eine Gewichtsreduktion.

Rund um den Erdball sind etwa 300 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt und vier Millionen von ihnen sterben an den Folgen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Darum ist der Weltkongress zur Diabetesprävention in Dresden, organisiert von einer Tochter der TU Dresden, der Dresden International University (DIU), so wichtig. Teilnehmen sollen etwa 1400 Menschen aus mehr als 55 Ländern. Ein Ziel wird sein, dass ein Forscherteam von internationaler Besetzung endlich offizielle Leitlinien für die zukünftige Prävention erstellt, das nicht nur medizinische Aspekte berücksichtigen wird. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 01.04.2010)