Dringender Rückruf für Bio-Sesam von dm gestartet

Wegen möglicher Belastungen mit Salmonellen wird der "dmBio-Sesam ungeschält 500g" zurückgerufen. (Bild: www.dm.de)
Fabian Peters
Drogeriemarktkette ruft Bio-Sesam wegen Salmonellen zurück
Wegen des Nachweises von Salmonellen in dem Bio-Sesam der Drogeriemarktkette „dm“ hat das Unternehmen möglicherweise betroffene Produkte zurückgerufen. Die Bakterien können beim Menschen schwere Durchfallerkrankungen auslösen und stellen insbesondere für ohnehin geschwächte Personen ein Risiko dar. Der „dmBio Sesam ungeschält 500 g“ der betroffenen Chargen kann in den dm-Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.

„Aus Gründen des vor­beu­genden Verbraucherschutzes“ wurde eine Rückrufaktion für den Artikel „dmBio Sesam ungeschält 500 g“ mit dem Her­kunftsland Uganda gestartet, so die Mitteilung der Drogeriemarktkette. Der Nachweis von Salmonellen in einem der betroffenen Produkte hat das Unternehmen zu diesem Schritt veranlasst. Die Bakterien können beim Menschen eine sogenannte Salmonellose auslösen.

Wegen möglicher Belastungen mit Salmonellen wird der "dmBio-Sesam ungeschält 500g" zurückgerufen. (Bild: www.dm.de)
Wegen möglicher Belastungen mit Salmonellen wird der „dmBio-Sesam ungeschält 500g“ zurückgerufen. (Bild: www.dm.de)

Betroffen sind laut „dm“ ausschließlich der „dmBio Sesam ungeschält 500 g“ aus Uganda mit den Chargen­codierungen L6601080 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07. Oktober 2016 oder 08. Oktober 2016, L5601142 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.Oktober 2016 sowie die L5603020, L5603021 und L5603030 jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03. Dezember 2016. Ebenso die Chargencodierungen L5603050 und L5603051 jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05. Dezember 2016. Erkennbar ist die „Chargencodierung leicht auf der Seite der Produktverpackung“, so die Mitteilung von „dm“.

Betroffenen Produkte in den Markt zurückbringen
Nachdem bei Kontrollen des Produkts in einer Probe Salmonellen festgestellt wurden, könne nicht mit vollkommener Sicherheit ausgeschlossen werden, dass auch vereinzelte Produkte aus den oben genannten Chargen hiervon betroffen sein können, berichtet die Drogeriemarktkette. Daher werden diese vorsorglich aus dem Verkauf genommen und die „Kunden werden gebeten, ungeöffnete oder bereits angebrochene Produkte dieser Chargen in die dm-Märkte zurückzubringen.“ Sie erhalten den Kaufpreis zurück. „Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so die Mitteilung von „dm“ weiter.

Eine schnelle Reaktion beim Nachweis von Krankheitserregern in Lebensmitteln ist unerlässlich, um weitere Gesundheitsrisiken für Verbraucherinnen und Verbraucher zu vermeiden. Immer wieder haben sich in der Vergangenheit Menschen an kontaminierten Nahrungsmitteln infiziert. Die Warnung der Drogeriemarktkette sollte daher durchaus ernst genommen und auf einen Verzehr der Produkte verzichtet werden. (fp)

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