Lernen aus der Schweinegrippe- Hysterie

Heilpraxisnet

Die Schweinegrippen Hysterie hat Pharmakonzerne reicher gemacht, doch eine millionenfache tödliche Ausbreitung blieb aus.

Die Schweinegrippen Hysterie hat Pharmakonzerne auf Kosten der Steuerzahler reicher gemacht, doch eine millionenfache tödliche Ausbreitung blieb aus. Der ehemalige Gesundheitschef von Ontario, Richard Schabas, stellte bereits im Mai 2010 die kritische Frage: "Was ist, wenn wir eine Pandemie ausrufen, und keiner wird krank?" Aus heutiger Sicht kann man sich dieser berechtigten Frage getrost anschließen. Nur noch wenige Menschen sehen in der Schweinegrippe eine ernsthafte Gefahr. Mittlerweile werden übrig gebliebene Impfdosen für wenig Geld an Pakistan verkauft. Die Impfbereitschaft innerhalb der Bevölkerung hat rapide abgenommen. In Berlin landen abgelaufene Schweinegrippe-Impfstoffe bereits in den Müll.

Richard Schabas weist auf eine aufkommende Skepsis auch unter den Fachleuten hin und kommentiert: "Einige von uns denken, WHO steht für Welt-Hysterie-Organisation." Bei Spiegel Online erläutert Markus Grill was wir aus der Schweinegrippen-Hysterie für das nächste Mal lernen sollten. Eines steht fest, an vielen hysterischen Reflexen hatten die Medien einen großen Anteil, da sich "Extrempositionen" oftmals besser verkaufen lassen. In diesen Kontext könnte man auch die "giftgelbe" Bildzeitungs-Überschrift im Oktober letzten Jahres sehen: "Schweinegrippe-Professor befürchtet in Deutschland 35.000 Tote!". (sm, 14.03.2010)

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