Pierre Brice: „Winnetou“ an Lungenentzündung gestorben

Sebastian
„Winnetou“-Darsteller Pierre Brice ist tot
Der französische Schauspieler Pierre Brice ist tot. Wie bekannt gegen wurde, starb der „Winnetou“-Darsteller in einem Krankenhaus in Paris an den Folgen einer Lungenentzündung. Er wurde 86 Jahre alt.

Schauspieler stirbt an Folgen einer Lungenentzündung
Der französische Schauspieler Pierre Brice ist am Samstag in einem Krankenhaus in Paris gestorben. Dies teilten Medienberichten zufolge das Management und der Anwalt des 86-Jährigen mit. Der „Winnetou“-Darsteller erlag den Folgen einer Lungenentzündung. Brice spielte in den Jahren 1962 bis 1968 in insgesamt elf Karl-May-Filmen den Indianerhäuptling „Winnetou“. Diese Rolle machte den Franzosen in zahlreichen Ländern zum bejubelten Star. Der Filmtod des Schauspielers, der mit bürgerlichem Namen Pierre Louis Baron de Bris hieß, löste 1965 eine Protestwelle aus, die dazu führte, dass der „Häuptling der Apachen“ für kurze Zeit wieder auferstehen durfte. Brice trat auch auf der Bühne für die Sache der Indianer ein.

Pneumonie ist eine unterschätzte Erkrankung
Lungenentzündungen, die zum Tode führen, sind wahrlich nicht selten. Gesundheitsexperten zufolge sterben laut Schätzungen allein in Deutschland jährlich rund 35.000 Menschen an einer Lungenentzündung (Pneumonie). 680.000 Personen erkranken hierzulande pro Jahr daran, etwa 230.000 von ihnen müssen stationär behandelt werden. Pneumonie ist eine Erkrankung, die von Ärzten oft nicht richtig erkannt wird. Daher versuchen Fachleute immer wieder über die Infektionskrankheit aufzuklären. Die Frage, wie erkenne ich eine Lungenentzündung steht dabei besonders im Fokus. Symptome, die darauf hindeuten können, sind unter anderem Husten mit Auswurf, Schüttelfrost, hohes Fieber, Müdigkeit und erhöhter Puls. Manche Erreger, die eine Lungenentzündung hervorrufen, können unter anderem auch zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. (ad)

Bild: Hossa aus der deutschsprachigen Wikipedia