Schülerin an Hirnhautentzündung gestorben

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Schülerin aus Wetzlar an gefährlicher Hirnhautentzündung gestorben.

Eine Schüler der Berufsschule Wetzlar ist nach Angaben der Gesundheitsbehörde an den Folgen einer hoch ansteckenden Hirnhautentzündung verstorben. Erst am Mittwoch wurde die Krankheit festgestellt. Daraufhin wurde die Frau in das örtliche Krankenhaus verbracht.

Eine Berufsschülerin aus dem niedersächsischen Wetzlar ist an einer hoch ansteckenden Hirnhautentzündung gestorben. Erst am Mittwoch wurde die Erkrankung festgestellt. Die Frau litt unter hohes Fieber, Übelkeit und Erbrechen. Der Zustand der jungen Frau war schon am Mittwoch lebensgefährlich. Nur einen Tag nach der Einlieferung in die Klinik in Wetzlar verstarb die Schülerin an den Folgen der Menigitis.

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Nach Angaben der Kreisverwaltung lag eine bakterielle Hirnhautentzündung (Meningitis) vor, die durch Meningokokken Bakterien ausgelöst wurde. Die Krankheit ist meldepflichtig und gilt als sehr ansteckend. Schüler, Lehrer und Eltern aus dem Umfeld der Verstorbenen erhielten deshalb vorsorglich Antibiotika, damit ein Ausweiten der Krankheit verhindert wird.

Es existieren zwei Arten der Hirnhautentzündung, zum einen die virale (also durch Viren verursachte) und die bakterielle, eitrige Meningitis. Zumeist wird die Krankheit durch Zecken-Bisse übertragen. Typische Symptome der Hirnhautentzündung sind plötzlich hohes Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, steifer Nacken und Schüttelfrost. Ist der Krankheitsverlauf schwer, können auch Bewusstseinsstörungen und Ohnmacht dazu kommen. Die Krankheit kann auch durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, alle Personen aus dem näheren Umfeld medizinisch zu versorgen und vorbeugend Antibiotika zu verabreichen. Die meisten eitrigen, bakteriellen Hirnhautentzündungen betreffen Kinder bis zum 15. Lebensjahr (in den ersten 5 Lebensjahren 52 Fälle pro 100.000 Einwohner). Bei Erwachsenen tritt die Erkrankung eher seltener auf. Eine Infekt mit Viren ist hingegen weniger gefährlich heilt zumeist nach einigen Tagen wieder ab. (sb, 24.09.2010)