Zu viel Körperfett ist ein gesundheitliches Risiko

Ungesundes Körperfett. Bild: BillionPhotos.com - fotolia
Sebastian
Warum eine schlanke Silhouette mehr als nur ein Schönheitsideal darstellt
Fettgewebe: für viele eine sensible Angelegenheit, die besonders mit steigenden Temperaturen an Aktualität gewinnt. „Körperfett ist jedoch nicht nur aus ästhetischer Sicht zu beurteilen“, so Dr. Martina Weber, Ökotrophologin von BioProphyl. „Zu viel des Gewebes an den falschen Körperstellen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-II- Diabetes.“

Auf die Lage kommt es an
Das Fettgewebe übernimmt auf verschiedene Arten wichtige Funktionen für den Körper. So dient es als Energiespeicher sowie Isolationsschicht und bietet zudem Schutz vor mechanischen Reizen wie Druck oder Stößen. „Diese Aufgaben kommen vorwiegend dem in der Unterhaut befindlichen Subkutanfett zu, welches sich beispielsweise an den Extremitäten sowie Handballen und Fußsohlen befindet“, so die BioProphyl-Expertin. „Darüber hinaus stellt das Fettgewebe das größte Stoffwechselorgan des Körpers dar und produziert eine Vielzahl an Signalmolekülen, den sogenannten Adipokinen. Diese Botenstoffe werden in den Blutkreislauf abgegeben und wirken sich erwiesenermaßen auf Energiebilanz, Blutdruck sowie Immunfunktionen aus“, weiß Dr. Weber.

Ungesundes Körperfett. Bild: BillionPhotos.com - fotolia
Ungesundes Körperfett. Bild: BillionPhotos.com – fotolia

„Hier ist in erster Linie das um die inneren Organe angelagerte viszerale Fett zu nennen. Dieses produziert vermehrt Adipokine, die die Entstehung von Erkrankungen wie Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck und Arteriosklerose begünstigen.“ Ein erhöhter Anteil dieses Bindegewebes in der Bauchregion bedeutet demnach eine erhöhte Produktion von Botenstoffen und demnach auch ein größeres Risiko für die genannten Erkrankungen.

Das richtige Maß entscheidet
Wer dem Risikofaktor Körperfett den Kampf ansagen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten, um langfristig gute Ergebnisse zu erzielen. „Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung in Kombination mit ausreichend Sport sollte dabei die Basis sein.“

Die BioProphyl-Expertin weiter: „Neue Studien zeigen zudem, dass beispielsweise der Verzehr des Zitrusfruchtextrakts Sinetrol innerhalb von drei Monaten zu einer Verringerung des Hüft- und Taillenumfangs beitragen kann. In Kombination mit dem Konjakwurzelextrakt Glucomannan, einem besonders quellfähigen Ballaststoff, der im Rahmen einer kalorienarmen Ernährung den Gewichtsverlust unterstützt, lässt sich eine nachhaltige Verringerung des Körpergewichts anregen.“ Allgemein gilt: Wer nachhaltig Fettgewebe verlieren und die Einlagerung neuer Depots verhindern möchte, sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Mahlzeiten achten, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Ein zusätzliches Plus an Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und hilft das erreichte Gewicht zu halten.

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