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Gesund: Warum der isländische Skyr der beliebteste Sportquark ist

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
4. Mai 2017
in News
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Skyr ist vor allem bei Sportlern beliebt
Skyr heißt ein »neuer« Quark, der einen leicht säuerlichen Geschmack mit einer cremigen Textur verbindet. Er kommt aus Island und sorgt für Abwechslung bei fettarmen Milchprodukten. Die Spezialität spricht vor allem sportliche und gesundheitsbewusste Menschen an, da er viel Eiweiß, aber kaum Fett und Kalorien enthält.

Inzwischen ist die Magerquark-Alternative auch in Deutschland auf dem Markt. Die Produkte werden zwar nach isländischer Tradition hergestellt, aber die Milch stammt von hiesigen Kühen. Mit nur 25.000 Tieren könnten isländische Molkereien den Bedarf nicht decken. Zum Vergleich: In Deutschland werden mehr als 4 Millionen Milchkühe gehalten. Für die Herstellung wird entrahmte Milch mit speziellen Bakterienkulturen und eventuell noch etwas Lab gemischt. Die Milchmenge ist viermal größer als zum Beispiel beim Joghurt. Wenn die überschüssige Molke abgetrennt ist, bleibt ein eiweißhaltiger Bruch übrig. Er wird aufgeschlagen und zerteilt.

Nach einer Legende brachten die Wikinger Skyr im 9. Jahrhundert nach Island. Sie hatten den Quark hergestellt, um Milch für den Winter haltbarer zu machen. Er enthält praktisch kein Fett (höchstens 0,5 Prozent), soll aber im Vergleich zum recht trockenen Magerquark angenehm locker und cremig sein. Nicht nur der Eiweißgehalt (11 %), sondern auch der Kalziumgehalt ist mit 150 Milligramm pro 100 Gramm erwähnenswert. Er liegt um 40 Prozent höher als bei gewöhnlichem Magerquark. Zudem enthalten 100 Gramm Skyr nur rund 60 Kilokalorien.

Traditionell wird Skyr pur und mit Heidelbeeren gegessen. Er schmeckt aber auch mit anderen frischen Früchten, im Müsli, in Soßen und Dips. Wer etwas Milch hinzugibt, kann auch Smoothies und Pfannkuchen mit dem isländischen Traditionsprodukt anrühren. Dann entscheiden Sie am besten selbst, ob der Hype um den Quark von der Insel gerechtfertigt ist. Heike Kreutz, bzfe

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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