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Gesundheitsrisiken: Blei in zahlreichen Proben von Babynahrung gefunden

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
20. Juni 2017
in News
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Ist Babynahrung häufig mit Blei kontaminiert?
Unsere aufgenommene Nahrung hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit. Immer mehr Menschen achten daher in der heutigen Zeit auf eine gesunde Ernährung. Aber wie sieht es mit der Ernährung unserer Kleinkinder aus? US-Forscher fanden jetzt heraus, dass in einigen Proben von Babynahrung Blei enthalten ist.

Die Wissenschaftler des Environmental Defense Fund stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass Babynahrung teilweise Blei enthält – ein äußerst giftiges Schwermetall . Es wurde beispielsweise in Fruchtsäften. Keksen und Wurzelgemüse gefunden. Die Mediziner veröffentlichten eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Zwanzig Prozent der untersuchten Proben enthielten giftiges Blei
Der sogenannte Environmental Defense Fund basiert auf einer Analyse der gesammelten Daten aus elf Jahren. Dabei fanden die Forscher in 20 Prozent der 2.116 Proben von amerikanischer Babynahrung nachweisbar Blei. Besonders häufig wurde das giftige Metall in Fruchtsäften mit Trauben und Äpfeln, in Wurzelgemüse und in Keksen gefunden. Der Schwerpunkt der Überprüfung durch die Organisation lag auf den Babynahrungsmitteln, weil das Blei besonders schädlich für die Entwicklung von Kindern sein kann, erklären die Autoren.

Welche negativen Auswirkungen hat Blei auf Menschen?
Blei kann eine Reihe von schädlichen Auswirkungen auf Kinder haben und ist besonders schädlich während der kritischen Zeit der frühen Entwicklung. Die größte Belastung ist neurokognitiv und kann auch bei geringen Konzentrationen auftreten, erläutern die Experten. Blei könne zu Problemen mit der Aufmerksamkeit, dem Verhalten, der kognitiven Entwicklung, des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems führen.

Nahrung ist die Hauptquelle der Bleibelastung
Die Environmental Protection Agency veröffentlichte Anfang des Jahres einen Bericht, demnach über fünf Prozent der Kinder mehr als sechs Mikrogramm Blei pro Tag aufnehmen. Dieser Wert stellt eigentlich die maximale tägliche Einnahme dar, welche die Food and Drug Administration im Jahr 1993 empfohlen hat. Eine weitere Analyse ergab, dass Nahrung die Hauptquelle der Blei-Exposition bei zwei Dritteln der Kleinkinder ist, sagen die Mediziner. Aus diesem Grund wurde die Organisation dazu veranlasst, die Daten der Environmental Protection Agency auf spezifische Quellen der Exposition zu untersuchen.

Ursache der Kontamination unklar
Der daraus resultierende Bericht, welcher jetzt veröffentlicht wurde, stellte vor allem in Babynahrung mit Karotten, Apfelsaft und Traubensaft häufiger eine Belastung durch Blei fest, verglichen mit anderer Nahrung. Dabei konnten die Forscher zwar feststellen, wie häufig eine Kontamination auftrat, aber es bleibt offen, wodurch diese Verunreinigungen enstanden sind.

Wie hoch war die Belastung durch das giftige Metall?
Die Belastung in Babynahrung betraf 89 Prozent der Traubensaft Produkte, bei Apfelsaft 55 Prozent und bei Karottensaft 44 Prozent der Produkte. Dies zeigt eindeutig, wie häufig Säfte mit Blei kontaminiert sind.

Wie gelangt das Blei in die Nahrung?
Blei kommt hauptsächlich durch kontaminierten Boden in unsere Nahrung. Vermutlich spielt aber auch die Verarbeitung eine Rolle, sagen die Experten. Es sei davon auszugehen, dass Babynahrung einfach mehr verarbeitet wird, wodurch sich die Belastung zusätzlich erhöhe. Weitere Forschung über mögliche Quellen der Kontamination sei jetzt dringend erforderlich. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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