• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Kohl, Brokkoli und Grünkohl – Diese Gemüsesorten schützen vor Krebs

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
17. August 2018
in News
Teile den Artikel

Schützt Gemüse vor Darmkrebs?

Warum schützt einiges Gemüse wie beispielsweise Kohl, Brokkoli und Grünkohl vor der Entstehung von Darmkrebs? Forscher untersuchten jetzt mögliche Ursachen für den Schutz vor Krebs durch den Konsum von sogenannten Kreuzblütengewächsen.

Die Wissenschaftler des Francis Crick Institute stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, warum Kohl, Brokkoli und Grünkohl vor Darmkrebs schützen. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Immunity“.

Kreuzblütengewächse schützen vor Darmkrebs

Sogenannte Kreuzblütengewächse sind gesund für den Magen und Darm, dies ist bereits länger bekannt. Aber kann der Konsum von Brokkoli und Grünkohl auch wirklich vor Krebs schützen? Wenn Kreuzblütengewächse verdaut werden, entstehen verschiedene Stoffe, die das Risiko für Darmkrebs reduzieren, sagen die Experten.

Erneuerung des Darms muss kontrolliert ablaufen

Die Forschungsarbeit konzentrierte sich darauf, wie Gemüse die Auskleidung des Darms verändert. Untersucht wurden Mäuse und Miniaturdärme, welche im Labor für die Studie gezüchtet wurden. Die Oberfläche des Darms wird durch einen Prozess ständig regeneriert, der etwa vier bis fünf Tage dauert. Aber diese ständige Erneuerung muss streng kontrolliert werden, sonst können beispielsweise Erkrankungen wie Krebs oder Darmentzündungen entstehen, erklärt Studienautorin Brigitta Stockinger vom Francis Crick Institute.

Indol-3-Carbinol beeinflusst Stammzellen im Darm

Durch das Kauen von bestimmten Arten von Gemüse wird sogenanntes Indol-3-Carbinol produziert. Dieses Indol-3-Carbinol wird dann durch die Magensäure verändert, während der Stoff seine Reise durch das Verdauungssystem fortsetzt, erklären die Wissenschaftler. Durch Indol-3-Carbinol kann das Verhalten von Stammzellen im Darm verändert werden, welche an der Regeneration der Darmschleimhaut beteiligt sind. Außerdem werden auch Immunzellen beeinflusst, welche Entzündungen kontrollieren.

Ohne Indol-3-Carbinol teilten sich Darmzellen unkontrolliert

Die Studie ergab, dass eine Ernährung, welche reich an Indol-3-Carbinol ist, Mäuse vor Krebs schützt. Dies gilt sogar für Tiere mit Genen, welche zu einem sehr hohen Risiko für Krebs führen. Ohne eine solche Art der Ernährung teilten sich die Darmzellen unkontrolliert, erläutern die Forscher. Selbst wenn die Mäuse anfingen, Tumore zu entwickeln und sie auf die richtige Ernährung umgestellt wurden, führte dies dazu, dass die Progression der Tumore gestoppt wurde. Anzeichen für Darmkrebs sind beispielsweise Blut im Stuhl, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Bauchschmerzen und Blähungen.

Weitere Forschung ist nötig

Viele Ernährungsratschläge, ändern sich regelmäßig. Dies kann sehr verwirrend für die Menschen sein, welche sich eigentlich gesund ernähren wollen. Die Studie an Mäusen legt nahe, dass nicht nur Ballaststoffe das Risiko für Darmkrebs senken, sondern auch Moleküle, die in bestimmten Arten von Gemüse vorkommen. Weitere Untersuchungen müssen jetzt durchgeführt werden, um herauszufinden, ob die Moleküle in diesen Arten von Gemüse bei Menschen die gleiche Wirkung auslösen. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Welchen Nutzen haben Wespen und wie lassen sich Wespenstiche vermeiden?

Studie: Bekanntes Pestizid kann Autismus bei Kindern verursachen

Jetzt News lesen

Einsamer alter Mann stützt sich auf Stock.

Gesunde Lebensjahre durch Einsamkeit deutlich reduziert

30. September 2026
Eine Ärztin misst den Bauchumfang bei einem übergewichtigen Jungen.

Fettleber: Taille-Körpergröße-Verhältnis ein praktischer Indikator

29. September 2026
Vergleich der Knochendichte: Auf der linken Seite ist ein gesunder Knochen, auf der rechten Seite ein poröser Knochen.

Osteoporose: Diese pflanzliche Verbindung kann helfen

28. September 2026
Pfefferkörner in einer Schale und in einem Löffel und gemahlener Pfeffer auf einem Holztisch

Blutkrebs: Pfefferextrakt zeigt vielversprechende Wirkung

28. September 2026
Comichafte Darstellung ungesunder Lebensmittel.

Diese Ernährung erhöht das Risiko für Magenkrebs

28. September 2026
Die zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehörende Bittergurke kann samt Kernen sowohl roh als auch beispielsweise geschmort verzehrt werden.  (Bild: sucharat/stock.adobe.com)

Krebs: Pflanzenstoffe aus Bittermelonen zeigen vielversprechende Wirkung

26. September 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR