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Lebenserwartung durch Kombination körperliche Aktivitäten erhöhen

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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26. Januar 2026
in News
Personen führen unterschiedliche Sportarten durch.
Ein hohe Vielfalt körperlicher Aktivitäten hat offenbar besonders positiven Einfluss auf die Lebenserwartung. (Bild: Andrey Burmakin/stock.adobe.com)
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Regelmäßige Bewegung stärkt die Gesundheit und kann auch die Lebenserwartung signifikant erhöhen. Die Kombination verschiedener körperlicher Aktivitäten scheint dabei besonders vorteilhaft.

Ein internationales Forschungsteam unter Federführung von Fachleuten der Harvard T. H. Chan School of Public Health hat die Auswirkungen einzelner körperlicher Aktivitäten und der Vielfalt der Bewegung auf das frühzeitige Sterberisiko untersucht. Die entsprechenden Studienergebnisse sind in dem Fachmagazin „BMJ Medicine“ veröffentlicht.

Regelmäßige Bewegung ein wichtiger Faktor

Wie regelmäßige Bewegung das frühzeitige Sterberisiko beeinflusst, wurde bereits in zahlreicheren früheren Studien untersucht, wobei allerdings oftmals allgemein das Ausmaß der körperlichen Aktivität im Fokus stand oder beispielsweise lediglich zwischen Aktivitäten mit unterschiedlicher Intensität unterschieden wurde.

So berichteten beispielsweise Forschende der University of Queensland erst vor wenigen Monaten in dem „British Journal of Sports Medicine“, dass sich die Lebenserwartung nachweisbar mit Bewegung erhöhen lässt, wobei schon einfache Spaziergänge einen Beitrag leisten können.

Anderseits kam ein Forschungsteam der Universität Basel in einer Studie zu dem Schluss, dass die Bewegungsintensität besonders relevant für die Lebenserwartung ist, und eine in dem Fachmagazin „Nature Medicine“ veröffentlichte Forschungsarbeit zeigt, dass kurze intensive Bewegungsphasen die Lebenserwartung besonders deutlich erhöhen.

Die positiven Effekte sind dabei auch auf epigenetischer Ebene festzustellen und insgesamt wirkt Sport als Jungbrunnen für die Zellen, so das Ergebnis einer weiteren Studie, die im vergangenen Jahr in dem Fachjournal „Aging“ veröffentlicht wurde.

Welche Rolle spiel Bewegungsvielfalt?

Welchen Einfluss die Vielfalt der körperlichen Aktivitäten auf die lebensverlängernde Wirkung der Bewegung hat und ob die Vielfalt möglicherweise wichtiger ist als die Quantität, blieb bisher allerdings weitgehend unklar.

Anhand der Daten von 70.725 Frauen aus der Nurses’ Health Study und von 40.742 Männern aus der Health Professionals Follow-Up Study versuchten die Forschenden nun diese Fragen zu klären.

In beiden Kohorten wurden laut den Fachleuten von Anfang an Informationen zu folgenden Bewegungsformen erfasst: Gehen, Joggen, Laufen, Radfahren (einschließlich stationärer Geräte), Schwimmen, Rudern oder Calisthenics, Tennis und Squash oder Racquetball.

Später wurden die Befragungen um folgenden Punkte erweitert: Krafttraining und Widerstandsübungen, leichteren Bewegungsformen wie Yoga oder Dehnübungen, andere anstrengende körperliche Aktivitäten, moderater und intensiver Gartenarbeit, berichtet das Team. Auch seien die täglich zu absolvierenden Treppenabsätze mit eingeflossen.

Metabolisches Äquivalent ermittelt

Für die verschiedenen körperlichen Aktivitäten berechneten die Forschenden außerdem das das sogenannte metabolische Äquivalent (MET), das angibt, wie viel mehr Energie während einer Aktivität im Vergleich zum Ruhezustand verbrannt wird.

Das Gesamtmaß der körperlichen Aktivität wurde als Summe der spezifischen MET-Stunden pro Woche über alle körperlichen Aktivitäten in jedem Befragungszyklus definiert, erklären die Fachleute.

In dem Beobachtungszeitraum von über 30 Jahren starben 38.847 Teilnehmende der beiden Kohorten, davon 9.901 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 10.719 an Krebs und 3.159 an Atemwegserkrankungen, berichtet das Forschungsteam weiter.

Reduziertes Sterberisiko nachweisbar

Bei dem Abgleich der verschiedenen Bewegungsformen mit der Gesamtmortalität war ein erhöhtes Aktivitätsniveau laut den Fachleuten grundsätzlich mit einem reduzierten frühzeitigen Sterberisiko verbunden, ausgenommen beim Schwimmen.

Die Zusammenhänge waren den Forschenden zufolge jedoch nicht linear, und der Zusammenhang mit der Gesamtaktivität sei nach Erreichen von 20 wöchentlichen MET-Stunden abgeflacht. Dies deute auf einen möglichen optimalen Schwellenwert hin.

Welchen Einfluss hatten verschiedene Aktivitäten?

Unter den einzelnen Aktivitätsarten war das Gehen mit der deutlichsten Absenkung des Sterberisikos verbunden. So hatten Teilnehmende, die am meisten gingen, im Vergleich zu denjenigen, die am wenigsten gingen, ein um 17 Prozent reduziertes Sterberisiko, berichtet das Team.

Bei den anderen Bewegungsformen wurde das Risiko unter den Teilnehmenden mit dem höchsten Aktivitätsniveau im Vergleich zu denjenigen mit dem niedrigsten Aktivitätsniveau laut den Fachleuten wie folgt gesenkt:

  • Treppensteigen um 10 Prozent,
  • .

  • Tennis, Squash oder Racquetball um 15 Prozent,
  • Rudern oder Calisthenics um 14 Prozent,
  • Krafttraining oder Widerstandsübungen 13 Prozent,
  • Laufen um 13 Prozent,
  • Joggen um 11 Prozent,
  • Radfahren um 4 Prozent.

Auffällig war zudem, dass eine größere Vielfalt an körperlicher Aktivität das frühzeitige Sterberisiko besonders deutlich senkte. Laut den Forschenden zeigten Teilnehmenden mit der höchsten Vielfalt an Bewegung im Vergleich zu denjenigen mit der niedrigsten Vielfalt (unabhängig vom Aktivitätsniveau) ein um 19 Prozent geringeres Sterberisiko aus allen Ursachen

Und das Sterberisiko durch einzelne Faktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Atemwegserkrankungen sei bei der höchsten Bewegungsvielfalt sogar um bis zu 41 Prozent gesunken.

Insgesamt bestätigt die Studie die vorteilhafte Wirkung von regelmäßiger Bewegung auf die Lebenserwartung. Es wird jedoch auch deutlich, dass die Kombinationen verschiedener körperlicher Aktivitäten unabhängig vom gesamten Aktivitätsniveau die Lebensspanne verlängern kann. Sowohl die Vielfalt als auch die Quantität spielen demnach eine Rolle in Bezug auf die lebensverlängernde Wirkung der Bewegung. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Han Han, Jinbo Hu, Dong Hoon Lee, Yiwen Zhang, Edward Giovannucci, Meijr Stampfer, Frank B. Hu, Yang Hu, Qi Sun: Physical activity types, variety, and mortality: results from two prospective cohort studies; in: BMJ Medicine (veröffentlicht 20.01.2026), bmjmedicine.bmj.com
  • BMJ Group: Mix of different types of physical activity may be best for longer life (20.01.2026), eurekalert.org
  • Ruyi Yu, Stephanie L Duncombe, Yuta Nemoto, Raphael HO Araujo, Hsin-Fang Chung, et al.: Physical activity trajectories and accumulation over adulthood and their associations with all-cause and cause-specific mortality: a systematic review and meta-analysis; in: British Journal of Sports Medicine (veröffentlicht 10.07.2025), eurekalert.org
  • Fabian Schwendinger, Denis Infanger, Eric Lichtenstein, Timo Hinrichs, Raphael Knaier, Alex V. Rowlands, Arno Schmidt-Trucksäss: Intensity or volume: the role of physical activity in longevity; in: European Journal of Preventive Cardiology (veröffentlicht 14.09.2024), academic.oup.com
  • Emmanuel Stamatakis, Matthew N. Ahmadi, Jason M. R. Gill, Cecilie Thøgersen-Ntoumani, Martin J. Gibala, et al.: Association of wearable device-measured vigorous intermittent lifestyle physical activity with mortality; in: Nature Medicine (veröffentlicht 08.12.2022), nature.com
  • Takuji Kawamura, Mitsuru Higuchi, Zsolt Radak, Yasuyuki Taki: Exercise as a geroprotector: focusing on epigenetic aging; in: Aging (veröffenlicht 08.07.2025), aging-us.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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