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Ginseng gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Das ist bisher bekannt

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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31. März 2026
in News
Ginseng-Wurzeln liegen neben einer Glastasse mit Ginsengtee
Ginseng zeigt eine nachweisbare präventive und therapeutische Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Bild: SB/stock.adobe.com)
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Ginseng wird eine äußerst positive Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit und auch ein therapeutischer Nutzen gegen verschiedene kardiovaskuläre Erkrankungen zugeschrieben. Welche Effekte tatsächlich belegbar sind, zeigt eine aktuelle Übersichtsarbeit.

Forschende der Southwest Medical University (China) haben die Forschungsergebnisse zu der Wirkung von Ginseng bei der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus den Jahren 1998 bis 2025 analysiert und die Ergebnisse in dem „Journal of Ginseng Research“ veröffentlicht.

Traditionelle Heilpflanze mit nachweisbarer Wirkung

In der traditionellen chinesischen Medizin ist Ginseng (Panax Ginseng) eine vielfach bewährte Heilpflanze und auch in der modernen Medizin findet diese zunehmend Beachtung. Denn immer mehr Studien belegen den präventiven und therapeutischen Nutzen, insbesondere gegen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Welche Erkenntnisse in den vergangen Jahrzehnten gewonnen wurden und welche Wirkungen von Ginseng heute als belegt gelten, hat das Forschungsteam nun in einer umfassenden Übersichtsarbeit dargelegt.

Früher Forschungsergebnisse zu Ginseng

In den Jahren 1998 bis 2002 lag der Forschungsschwerpunkt laut den Fachleuten vor allem auf den potenziellen therapeutischen Wirkungen von Ginseng bei der Behandlung von Herzinsuffizienz und den zugrunde liegenden Mechanismen sowie auf den modulierenden Wirkungen von Ginsenosiden auf die Apoptose nach Myokardischämie-Reperfusionsschäden.

Auch die systematische Untersuchung von Nebenwirkungen und Arzneimittelwechselwirkungen war in dieser Phase ein wichtiger Schwerpunkt, um Ginseng als potenzielles alternatives Therapeutikum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bewerten, erläutert das Team.

Zudem konnten einige Mechanismen, durch die Ginseng kardiovaskulär schützt, aufgeklärt werden, ergänzen die Forschenden. Demnach entfalte dieser seine Wirksamkeit vor allem durch antioxidative und antiischämische Eigenschaften sowie durch die Regulierung der Gefäßfunktion.

Welche Mechanismen spielen eine Rolle?

In der Zeit von 2003 bis 2007 widmete sich die Forschung unter anderem den Wirkmechanismen von Ginseng bei der Linderung von Doxorubicin-induzierter Herzinsuffizienz und den Signalwegen, über die Ginseng das Herz-Kreislauf-System moduliert und seine antioxidative Effekte entfaltet. Auch weitere potenziell relevante molekulare Mechanismen wurden betrachtet

Dabei zeigte sich, dass die Ginsenoside aus Ginseng über verschiedene Signalwege, insbesondere durch die Regulierung der Kardiomyozyten-Apoptose und der Endothelfunktion, eine kardiovaskuläre Schutzwirkung entfalten, berichtet das Forschungsteam.

Insbesondere das Ginsenosid Rg1 wurde dabei laut den Fachleuten als zentraler Wirkstoff identifiziert und es seien auch erste Untersuchungen zu klinischen Anwendungen erfolgt.

Klinische Studien zur Wirkung von Ginseng

In den Jahren 2008 bis 2012 folgte die systematische Charakterisierung der Wirkstoffe und des klinischen Nutzens von Ginseng als traditionelle Heilpflanze und die Untersuchung der molekularen Mechanismen der Ginsenoside bei der Blutdruckregulation, erklären die Forschenden.

Auch therapeutische Zielstrukturen für Ginseng in der Prävention und Behandlung von Herzinsuffizienz waren den Fachleuten zufolge in dieser Phase ein Schwerpunkt der Forschung. Schrittweise seien weitere klinische Studien im kleinen Rahmen erfolgt, auch um die Eignung als ergänzende Therapieoption für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bewerten.

Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten

In dem Zeitraum von 2013 bis 2018 erfuhr die Forschung zu Ginseng in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine systematische Vertiefung, wobei auch Fortschritte bei den pharmakologische Anwendungsmöglichkeiten von Ginsenosiden in der Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erzielt werden konnten, erläutert das Team.

Von 2019 bis 2022 sei der potenzielle Nutzen von Ginseng bei COVID-19-assoziierten Herz-Kreislauf-Komplikationen als Forschungsschwerpunkt hinzugekommen. Daneben waren zum Beispiel der Einfluss auf Entzündungsreaktionen, die Thrombozytenaggregation und die Gefäßfunktion weitere Forschungsschwerpunkte, so die Fachleute.

Zudem seien standardisierte Zubereitungsprotokolle und klinische Anwendbarkeitsbewertungen für Ginseng-Präparate in dieser Phase in den Fokus gerückt und auch erste Untersuchungen für neue Bereiche wie das metabolische Syndrom und COVID-19-bedingte Herz-Kreislauf-Komplikationen erfolgt.

Die standardisierte Qualitätskontrolle von Ginseng-Präparaten und die Erforschung der klinischen Anwendungsmöglichkeiten markiert hier einen entscheidenden Übergang von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung, betonen die Forschenden.

Zuletzt lagen die Forschungsprioritäten von 2023 bis 2025 laut den Fachleuten unter anderem auf der Dosis-Wirkungs-Beziehung von Ginseng-Präparaten zur Modifizierung kardiovaskulärer Risikofaktoren und auf weiteren Mechanismen, durch die Ginsenoside der Atherosklerose entgegenwirken.

Auch der potenzielle Nutzen von Ginseng in der Kardio-Onkologie, insbesondere seiner Schutzmechanismen gegen chemotherapiebedingte Kardiotoxizität sowie mögliche neuroprotektive Wirkungen fanden jüngst verstärkte Beachtung.

Enormes präventives & therapeutisches Potenzial

Insgesamt verdeutlichen die bisherigen Forschungsergebnisse das enorme Potenzial von Ginseng in der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei heute bereit zahlreiche Betroffene von dem Nutzen der Heilpflanze profitieren. In Zukunft könnte Ginseng hier jedoch einen noch größeren Beitrag zum Schutz der kardiovaskulären Gesundheit leisten. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Qi Lan, Xiao-Lin Li, Zi-Yan Zeng, Xin-Rui Yang, Xiao-Yu Lan, Shi-Yun Yang, Gang Luo, Qiu-Yu Liu, Meng-Nan Liu: Efficacy of ginseng in cardiovascular disease prevention and treatment: An analysis of research from 1998 to 2025 based on the database; in: Journal of Ginseng Research (veröffentlicht 02.03.2026), sciencedirect.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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