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Ernährung: Proteine können Depressionen vorbeugen

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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7. April 2026
in News
Verschiedene eiweißreiche Lebensmittel und ein Schild mit dem Wort Protein liegen auf einem Tisch
Eiweißreiche Lebensmittel können offenbar auch einen Beitrag zur Prävention von Depressionen leisten. (Bild: New Africa/stock.adobe.com)
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Eine erhöhte Aufnahme von Proteinen senkt offenbar das Risiko für Depressionen. Sowohl eine erhöhte Gesamtproteinzufuhr, als auch eine erhöhte pflanzliche Proteinzufuhr sind mit einem signifikant reduzierten Risiko verbunden.

Welchen Einfluss die Gesamtproteinaufnahme sowie die tierische und die pflanzliche Proteinzufuhr auf das Depressionsrisiko bei Erwachsenen haben, zeigt eine aktuelle Übersichtsarbeit. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Nutrition Reviews“ veröffentlicht.

Ernährung beeinflusst Depressionsrisiko

Die Ernährung hat nachweisbar erheblichen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden. So besteht laut einer Studie aus dem Jahr 2023 zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel.

Anderseits zeigt eine Untersuchung an knapp 3.500 Zwillingen, dass beispielsweise Obst und Gemüse depressive Symptome lindern, und so kann sich die Ernährung sowohl positiv als auch negativ auf die Psyche auswirken.

In einer einer früheren Übersichtsarbeit zu dem Einfluss der Ernährung auf das Depressionsrisiko und den Krankheitsverlauf wurde zudem deutlich, dass die Eiweißaufnahme offenbar eine besonders wichtige Rolle für das psychische Wohlbefinden spielt.

Welchen Einfluss hat die Proteinzufuhr?

Daher analysierten die Forschenden in der neuen Übersichtsarbeit nun die Auswirkungen der Proteinzufuhr auf das Depressionsrisiko, wobei sie auch zwischen tierischen und pflanzlichen Proteinen unterschieden.

Auf Basis der Auswertung von insgesamt dreizehn Querschnittsstudien kommen sie dabei zu dem Schluss, dass die höchste im Vergleich zur niedrigsten Gesamtproteinzufuhr mit einem geringeren Depressionsrisiko verbunden ist.

Deutlich reduziertes Depressionsrisiko

Zudem kann laut den Fachleuten eine Erhöhung der Gesamtproteinaufnahme und der pflanzlichen Proteinzufuhr um zehn Prozent das Risiko für Depressionen um 21 Prozent beziehungsweise 25 Prozent senken.

Während für tierische Proteine kein eindeutiger positiver Effekt feststellbar war, kann die Zufuhr pflanzlicher Proteine und die Erhöhung der Gesamtproteinaufnahme demnach dem Depressionsrisiko bei Erwachsenen offenbar signifikant entgegenwirken.

Nun bleiben allerdings weitere Studien erforderlich, um die optimale Proteinmenge zur Vorbeugung von Depressionen zu ermitteln, resümieren die Forschenden. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Amirmahdi Fotouhi Ardakani, Mehrnoosh Shirdeli, Fariborz Khorvash, Zahra Hajhashemy, Gholamreza Askari: Association Between Total, Animal, and Plant Protein Intake and Risk of Depression in Adults: A Systematic Review and Dose-Response Meta-Analysis of Observational Studies; in: Nutrition Reviews (veröffentlicht 31.03.2026), academic.oup.com
  • Chatpol Samuthpongtorn, Long H. Nguyen, Olivia I. Okereke, Dong D. Wang, Mingyang Song, et al.: Consumption of Ultraprocessed Food and Risk of Depression; in: JAMA Network Open (veröffentlicht 20.09.2023), jamanetwork.com
  • Anbupalam Thalamuthu, Victoria M. Flood, Vibeke S. Catts, Kaare Christensen, Marianne Nygaard, et al.: Longitudinal associations between fruit and vegetable intakes and depressive symptoms in middle-aged and older adults from four international twin cohorts; in: Scientific Reports (veröffentlicht 29.11.2024), nature.com
  • Zuzanna Chrzastek, Agnieszka Guligowska, Piotr Sobczuk, Tomasz Kostka: Dietary factors and risk of developing depression and severity of its symptoms in older adults – a narrative review of current knowledge; in: Nutrition (veröffentlicht 29.10.2022), sciencedirect.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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