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Zwölf Pausenideen für mehr Energie im Alltag

Katja Helbig
Verfasst von Katja Helbig, Systemische Gesundheitscoachin
19. Mai 2026
in News
Das Wort Pause in einzelnen Großbuchstaben auf bunten Post-its geschrieben, die an einer Holzwand kleben
Pausen sind nicht nur wichtig für die Gesundheit, sondern können auch deinen Alltag verschönern. (Bild: M. Schuppich/stock.adobe.com)
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Pausen sind kein Luxus, sondern wichtige Voraussetzung, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Wer nicht auf einen guten Rhythmus von Arbeits- und Pausenzeiten achtet, riskiert gesundheitliche Probleme aufgrund von Stress und Überlastung wie beispielsweise Burn-out.

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Dehn- oder Atemübungen am offenen Fenster machen
  • 2. Spaziergang machen
  • 3. Lieblingsgetränk achtsam zubereiten und genießen
  • 4. Lieblingslied hören
  • 5. Einige Seiten lesen
  • 6. Geführte Meditation, Body Scan oder Fantasiereise anhören
  • 7. Lieblingsduft schnuppern
  • 8. Nickerchen halten
  • 9. Video anschauen
  • 10. Malen
  • 11. Spielpause
  • 12. Rätseln
  • Verschiedene Pausenelemente kombinieren

Lass es nicht so weit kommen. Hier sind zwölf Ideen für Pausen, die dir sofort mehr Energie geben und gleichzeitig für schöne Momente im Alltag sorgen.

1. Dehn- oder Atemübungen am offenen Fenster machen

Diese Kurzpause eignet sich besonders, wenn du dich verspannt oder müde fühlst. Stell dich dazu ans geöffnete Fenster.

Reck und streck dich ausgiebig, lass langsam die Schultern kreisen, schüttel deine Arme aus. Atme einige Minuten bewusst tief ein und aus.

Du brauchst dazu weder Tutorials für Dehn- oder Atemübungen noch einen Achtsamkeitskurs. Es ist keine Raketenwissenschaft – tu einfach, was sich für dich gerade gut anfühlt. Dein Körper kennt den Weg in die Entspannung.

2. Spaziergang machen

Der Spaziergang ist ein echter Pausenklassiker. Er kombiniert Bewegung und frische Luft mit neuen Eindrücken und schenkt dir so neue Energie.

Je nach Zeitbudget kannst du die Länge variieren. Schon wenige Minuten machen oft einen großen Unterschied.

3. Lieblingsgetränk achtsam zubereiten und genießen

Bereite dir in der Pause einen leckeren Tee, Kaffee, Kakao, Smoothie oder ein anderes Lieblingsgetränk deiner Wahl zu. Such dir einen schönen Ort und genieße dein Getränk ohne Ablenkungen. So wird daraus ruck-zuck ein kleines Achtsamkeitsritual.

4. Lieblingslied hören

Ob mit Kopfhörern oder voll aufgedreht über die Box: Gönn dir dein aktuelles Lieblingslied für einen kleinen Frischekick zwischen den Ohren! Bonuspunkte gibt es, wenn du dazu tanzt. Viel Spaß!

5. Einige Seiten lesen

Lesen kann uns in andere Welten entführen. Das entspannt und lässt uns an etwas anderes als die Arbeit denken. Also schnapp dir ein Buch oder eine Zeitschrift (ja, digital geht natürlich auch) und tauch eine Weile ab.

6. Geführte Meditation, Body Scan oder Fantasiereise anhören

Es gibt inzwischen unzählige aufgezeichnete Meditationen, Body Scans oder Fantasiereisen. Gib das mal in deinen Browser ein und probier dich durch einige Angebote. Wichtig ist, dass du für die Dauer der Übung ungestört bist.

7. Lieblingsduft schnuppern

Düfte können entspannend oder anregend wirken. Egal, ob du dein Lieblingsparfum, eine Sonnencreme, ein ätherisches Öl, ein Räucherstäbchen oder eine kleine, verschließbare Duftkerze nutzt: Wichtig ist nur, dass dir der Duft gefällt und du den passenden Duft für die gewünschte Wirkung auswählst.

Wenn du deinen Arbeits- oder Pausenraum mit anderen Menschen teilst, frag sie lieber vorher. Ein Fläschchen mit ätherischem Öl ist hier die sicherste Wahl.

Daran kannst du jederzeit schnuppern, indem du einfach den Deckel abschraubst. So verteilt sich der Duft kaum im Raum und du hast trotzdem ein tolles Dufterlebnis!

8. Nickerchen halten

Bestimmt hast du schon vom „Powernap“ gehört, dem kurzen Schläfchen, das dir neue Kraft gibt. Manche hassen es, manche lieben es – probier es einfach aus, wenn du die Möglichkeit hast.

Manche Unternehmen bieten zu diesem Zweck einen Entspannungsraum an. Wenn du im Home-Office arbeitest, geht es ab aufs Sofa. Wecker nicht vergessen!

9. Video anschauen

Schau dir ein kurzes Video deiner Wahl an, das deine Laune hebt. Ein Tiervideo oder ein lustiger Clip bringt dich auf andere Gedanken.

Videos vom Meer können entspannend wirken. Du kannst auf deinem Telefon auch ein entsprechendes Album anlegen, in dem du (eigene) Bilder und Videos speicherst, die du liebst und die dich in eine positive Stimmung versetzen.

10. Malen

Wenn du gern malst, wird dir diese Pausenidee sicher Spaß machen. Deponiere einfach ein Malbuch, das dir gefällt, und eine Auswahl von Stiften, mit denen du gern malst, an deinem Arbeitsplatz und gestalte deine Pause bunt.

Inzwischen gibt es eine große Auswahl an Malbüchern für Erwachsene. Da ist bestimmt etwas für dich dabei!

11. Spielpause

Vielleicht gibt es in deinem Arbeitsumfeld Spielmöglichkeiten? Zum Beispiel einen Kickertisch, eine Tischtennisplatte oder einen Basketballkorb? Auch klassische Brett-, Würfel- oder Gesellschaftsspiele können Abwechslung in die Pause bringen.

Wenn dir solche Aktivitäten Spaß machen, frag doch mal im Kolleg*innenkreis, wer gern mitmachen würde. Eine Spielepause vereint gleich mehrere positive Effekte: Spaß, Ablenkung von der Arbeit, eventuell Bewegung sowie die positiven mentalen Auswirkungen des sozialen Zusammenseins.

12. Rätseln

Ein Rätselheft und einen Stift – mehr braucht es nicht für diese Pause. Bringt das Gehirn in Schwung und dich auf andere Gedanken. Such dir deine bevorzugte Rätselart aus und leg direkt los.

Verschiedene Pausenelemente kombinieren

Pro-Tipp: Du kannst verschiedene Pausenarten oder -elemente miteinander kombinieren. Zum Beispiel im Park ein Rätsel lösen, nachdem du eine Runde spazieren gegangen bist. Oder nach einigen Dehnübungen am offenen Fenster an deinem Lieblingsduft schnuppern.

Gestalte dir ab heute täglich deine ganz persönlichen Lieblingspausen für neue Energie und frischen Wind in deinem Alltag. (kh)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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