Achtung Rückruf bei IKEA – Diese Süßigkeit soll Allergene enthalten

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Allergene Substanzen im Schaumgebäck von IKEA

Derzeit warnen das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie der Hersteller IKEA vor einer möglichen Gesundheitsgefahr, die von einer bei IKEA vertriebenen Süßigkeit ausgeht. Offenbar wurde in dem betroffenen Produkt Molkepulver verwendet, Milch aber nicht als Inhaltsstoff auf der Packung angegeben. Dies kann bei Allergikern und bei Personen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.


Betroffen ist das „SÖTSAK SKUMTOPP Schaumgebäck“ mit allen Mindesthaltbarkeitsdaten vom 12. März 2019 bis zum 18. April 2019. Insbesondere Kunden, die von einer Allergie oder einer Unverträglichkeit gegenüber Milch oder Milchbestandteilen wissen, sollten das betroffene Produkt nicht verzehren. Das Schaumgebäck kann bei jedem IKEA Einrichtungshaus zurückgegeben werden. Dort wird auch ohne den Kaufbeleg der volle Kaufpreis zurückerstattet.

Das Schaumgebäck „SÖTSAK SKUMTOPP“ von IKEA mit allen Mindesthaltbarkeitsdaten vom 12. März 2019 bis zum 18. April 2019 wird zurückgerufen. (Bild: IKEA Deutschland GmbH & Co.KG)

Für Nicht-Allergiker unbedenklich

„Menschen, die nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sind oder nicht an einer Unverträglichkeit leiden, können das Produkt ohne Bedenken verzehren“, schreibt IKEA in einer aktuellen Kundeninformation.

Laktoseintoleranz ist weit verbreitet

Nach Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sind rund 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von einer Milchzuckerunverträglichkeit betroffen. Bei diesen Personen führt das konsumieren von Milch oder Milchbestandteilen zu heftigen Verdauungsproblemen und Darmbeschwerden. Diese können entweder direkt nach dem Verzehr oder bis zu 24 Stunden später auftauchen und sich beispielsweise durch Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Blähungen, Durchfall, Schlafstörungen, juckende Hautausschläge sowie durch Übelkeit und Erbrechen äußern. (vb)

(Bild 1: Patrick-Daxenbichler/foltolia.com)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.