• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

ADHS-Therapien: Besser im Griff durch Neurofeedback

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
28. September 2016
in News
Teile den Artikel

Ein Wissenschaftler-Team konnte jetzt nachweisen, dass sich impulsives Verhalten von ADHS-Patienten durch Theta-Beta Neurofeedback reduzieren lässt. Die zeigt erstmals, dass Neurofeedback nicht nur Effekte auf Verhaltensebene, sondern auch auf neurophysiologischer Ebene zeigt.

Neurofeedback ist eine direkte Rückmeldung der eigenen Gehirnaktivität auf dem Computerbildschirm. Die Kinder sollten unter anderem ein Auto auf dem Computerbildschirm bewegen und versuchen, gegen den Computer zu gewinnen. Auf diesem Weg ist es möglich, dass der Blick auf die eigenen Gedanken geschult wird und der Patient sich selbst zu kontrollieren lernt.

In die Studie wurden neunzehn Kinder mit ADHS eingeschlossen und in jeder der sechzehn Sitzungen wurde Neurofeedback durchgeführt. Ziel und Herausforderung war es, dass die Patienten erlernen, bestimmte Gehirnwellen so zu regulieren, dass die Konzentration steigt bzw. besser gesteuert werden kann. Um zu untersuchen ob dieser Therapieansatz tatsächlich die gewünschten Effekte bringt, erfolgte ein Vorher-Nachher-Vergleich. Dabei absolvierten die Neurofeedbackpatienten vor Beginn und nach Ende der achtwöchigen Therapie eine Reaktionsaufgabe, während gleichzeitig die Gehirnaktivität im EEG gemessen wurde. Hier mussten die Patienten auf einen „Drückimpuls“ hin eine Taste betätigen.

Wurde stattdessen ein „Stoppsignal“ eingeblendet, musste die Antwort zurückgehalten werden. Damit kann gemessen werden, wie gut die Kinder ihr Verhalten entsprechend der äußeren Reize steuern können.

Nach dem Neurofeedback hatten sich die kleinen Patienten besser im Griff als die Vergleichsgruppe, deren Selbstkontrolle nicht trainiert wurde.

Insgesamt beobachteten die Studienautoren dabei, dass neben den wichtigen Effekten des Neurofeedbacks auf die impulsiven Verhaltensweisen der Kinder auch konkrete Veränderungen in der Gehirnaktivität auftraten. Die Studie finden Sie hier.

Daraus kann die Schlussfolgerung gezogen werden: ein speziell eingesetztes Neurofeedbackverfahren führt zu Veränderungen in ganz bestimmten Hirnarealen. Die typischen impulsiven Verhaltensweisen werden auf Verhaltensebene und neuronaler Ebene deutlich reduziert. Dies zeigt, dass Neurofeedback nicht nur oberflächlich wirkt, sondern tatsächlich zu einer Veränderung im Gehirn führt. (pm)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Gelbwurz-Gewürz: Kurkuma wirkt bei Arthritis

Karies durch einen Kuss übertragbar? Kann Mundfäulnis ansteckend sein?

Jetzt News lesen

Das Wort Alzheimer als Schriftzug aus Holzblöcken mit Buchstaben gelegt.

Alzheimer: Dieses gängige Nahrungsergänzungsmittel ist ein Risikofaktor

23. Juni 2026
Zeichnung einer gesunden Leber und einer Fettleber als Comicfiguren nebeneinander

Fettleber: Mikroplastik erhöht das Risiko

23. Juni 2026
Unsere Ernährung beeinflusst das Risiko für verschiedene Arten von Schlaganfällen. (Bild: BillionPhotos.com/Stock.Adobe.com)

Schlaganfall-Anzeichen mit dieser Methode frühzeitig erkennen

22. Juni 2026
Grafische Darstellung von Bakterien im Darm.

Darmflora mit Osteoporose-Risiko verbunden

22. Juni 2026
Frau fährt mit dem Rad durch sommerliches Feld

Selbstfürsorge an heißen Tagen: Tipps für den Sommer

21. Juni 2026
Frau zeigt auf ihr entzündetes Zahnfleisch im Mund.

Fettleber: Parodontitis erhöht Risiko über veränderte Darmflora

20. Juni 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR