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Arterienverkalkung: Pflanzlicher Wirkstoff mit vielversprechendem therapeutischem Potenzial

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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26. Februar 2026
in News
Schaubild über Krankheitsstadien einer Atherosklerose.
Bei Atherosklerose werden die Arterien zunehmend mit Plaques zugesetzt. Eine pflanzliche Verbindung aus Indischem Morgenstern könnte diesem Prozess entgegenwirken. (Bild: Axel Kock/stock.adobe.com)
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Die sogenannte Arterienverkalkung bildet die Grundlage vieler Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch könnte eine pflanzliche Verbindung aus dem Indischen Morgenstern (Uncaria rhynchophylla) die Plaquesbildung bei Atherosklerose signifikant hemmen und damit das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken.

Forschende der Shandong University of Traditional Chinese Medicine haben in einer aktuellen Studie das therapeutische Potenzial des bioaktiven Alkaloids Isorhynchophyllin gegen Atherosklerose untersucht und dabei auch die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen analysiert. Die entsprechenden Studienergebnisse sind in dem Fachmagazin „Phytotherapy Research“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Das bioaktive Alkaloid Isorhynchophyllin aus Indischem Morgenstern zeigt vielversprechende Wirkungen gegen Arterienverkalkung.
  • Es verlangsamt das Fortschreiten atherosklerotischer Plaques und reduziert die Entzündungsreaktionen in Endothelzellen.
  • Ein wichtiger Wirkmechanismus ist dabei die Bindung an das Enzym PP2AC und die darauffolgende Regulation der YAP-Aktivität.

Neue Therapieansätze weiter gesucht

Zwar können die richtige Ernährung und ausreichend Bewegung bereits einen wichtigen Beitrag zur Behandlung der Atherosklerose leisten, und auch verschiedene Medikamente stehen für die Therapie zur Verfügung, doch sind natürliche Wirkstoff zur Hemmung der Plaquesbildung weiterhin dringend gesucht.

Isorhynchophyllin ist seinerseits ein bioaktives Alkaloid aus dem Indischen Morgenstern und für seine entzündungshemmende Eigenschaften bekannt, wobei mögliche therapeutische Wirkungen bei Atherosklerose bisher allerdings nicht untersucht wurde, erläutern die Forschenden.

Anhand von Zellversuchen im Labor haben die Fachleute nun den Einfluss von Isorhynchophyllin auf die Migrations- und Invasionsfähigkeit von Zellen, die Entzündungsgene sowie die Neigung zur Plaquesbildung untersucht.

Bildung von Plaques gehemmt

Dabei beobachtete das Team äußerst vorteilhafte Effekte. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Behandlung mit Isorhynchophyllin das Fortschreiten atherosklerotischer Plaques effektiv verlangsamt und die Entzündung von Endothelzellen reduziert“, berichten die Forschenden.

Ein wichtiger zugrundeliegender Mechanismus sei dabei die Bindung von Isorhynchophyllin an PP2AC und die nachfolgende Regulation der YAP-Aktivität.

Vielversprechende Therapieoption

Insgesamt verdeutliche die Studie das vielversprechende therapeutische Potenzial der pflanzlichen Verbindung aus dem Indischen Morgenstern bei der Linderung von Entzündungen und der Hemmung der Plaquesbildung bei Atherosklerose. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Lihua Wang, Yuecheng Liu, Haichao Li, Wenchi Yu, Yuanlong Hu, Desheng Hu, Haiqiang Jiang, Xialin Zhu, Danyang Wang: Isorhyncophylline Targets PP2AC to Modulate YAP to Inhibit Endothelial Cell Inflammation; in: Phytotherapy Research (veröffentlicht 02.02.2026), onlinelibrary.wiley.com
  • George Thanassoulis, Haya Aziz: Atherosklerose (Stand 02.02.2026), msdmanuals.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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