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Behörde warnt vor gefälschtem Potenzmittel aus Griechenland

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
12. Juni 2016
in News
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Gefälschte Potenzmittel entdeckt – Warnung auch für deutsche Apotheker und Anwender
Das Potenzmittel Cialis® mit dem Wirkstoff Tadalafil führt ähnlich wie das bekannte Viagra (Wirkstoff Sildenafil) zu einer sogenannten erektile Dysfunktion, mit der Folge, dass Mann länger und sogar mehrfach kann. Nun wurden laut Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) allerdings „Fälschungsfälle des aus Griechenland stammenden Potenzmittels Cialis 20 mg Filmtabletten“ aufgedeckt. Apotheker und Anwender seien daher aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Produkte zu achten.

„Auffällig geworden waren Packungen mit den Chargennummern C334146 und C543049 auf der äußeren Verpackung und den Chargennummern A05673 und A05668 auf der inneren Verpackung (Haltbarkeitsdatum 01/2017 und 07/2018)“, berichtet das BfArM. Die Fälschungen wurden in Griechenland in zwei Apotheken bemerkt. Bisher seien allerdings keine Hinweis darauf entdeckt worden, „dass diese Fälschung z.B. über den Parallelvertrieb oder über das Internet auch in Deutschland in den Verkehr gebracht wurde.“ Dennoch werden Parallelvertreiber, Apotheker und Anwender darauf hingewiesen, die Filmtabletten auf bestimmte Merkmale zu untersuchen und Verdachtsfälle dem BfArM zu melden.

Potenzmittel enthält nicht den vorgesehenen Wirkstoff
Laut Angaben des Bundesinstituts unterscheiden sich die Fälschungen vom Original durch nicht übereinstimmende Chargenbezeichnungen der äußeren und inneren Verpackung des Arzneimittels in griechischer Aufmachung sowie durch eine abweichende Größe und Farbe im Vergleich zum Original. In den Filmtabletten sei nicht wie vorgesehen den Wirkstoff Tadalafil, sondern den Wirkstoff Sildenafil enthalten. Das BfArM steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und den Landesbehörden, die in Deutschland für die Überwachung des Verkehrs mit Arzneimitteln zuständig sind. Sobald weitere Informationen vorliegen, werde die Öffentlichkeit unverzüglich darüber informiert. Das BfArM warnt ausdrücklich davor, Arzneimittel aus illegalen Quellen wie beispielsweise dem Internet zu beziehen, da dies zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könne. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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