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Diät Ratgeber: Besser ein Dessert als Naschen über den Tag verteilt

Nina Reese
Verfasst von Dipl. Sozialwiss. Nina Reese
19. Februar 2016
in News
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Wer gerne Süßes isst, sollte sich auf ein leckeres Dessert nach dem Mittagessen beschränken. Denn wer den ganzen Tag über Kekse, Schokolade und Bonbons nascht, führt dem Körper permanent Zucker zu und riskiert dadurch gesundheitliche Schädigungen.

Gesundheitliche Schädigungen durch zu viel Süßes
Morgens ein Honig-Brot, zwischendurch eine Handvoll Gummibärchen und am späten Nachmittag noch ein saftiges Stück Kuchen: Viele Menschen essen gerne süß und greifen daher mehrmals am Tag zu zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Doch das tut dem Körper alles andere als gut. Denn in der Folge entsteht ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel, was bei einer entsprechenden Veranlagung z.B. die Entstehung einer Diabetes begünstigen kann. Zudem können zu viele Süßigkeiten eine regelrechte Sucht auslösen, wodurch Betroffene einen ständigen Heißhunger auf Süßes verspüren.

Dauerhafte Belastung durch Zucker vermeiden
„Wichtig für die Gesundheit ist, dass es nicht zu einer Dauerbelastung mit Zucker kommt“, betont die Ernährungsexpertin Silke Schwartau im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „dpa“. Statt über den Tag verteilt mehrmals zu naschen, sollte daher besser süße Nachspeise nach dem Mittagessen gegessen werden. Das sei normalerweise gesünder, denn hat man bereits etwas im Magen, werde der Zucker nicht so schnell vom Blut aufgenommen wie im „nüchternen“ Zustand, so die Expertin der Verbraucherzentrale Hamburg weiter. Ein ideales Dessert enthalte aber natürlich trotzdem nur geringe Mengen an Zucker.

Walnüsse und Sport als Alternative zu süßen Snacks
Reicht ein Dessert am Mittag nicht aus, um den Heißhunger zu stillen, können verschiedene Alternativen zu Süßem Abhilfe schaffen. In Frage kommen z.B. Obst, frisches Gemüse und ungesüßter Tee, auch Nüsse können ein guter Ersatz sein. Wer vor allem bei Stress zu Süßigkeiten greift, sollte auf einen guten Ausgleich in Form von Sport oder Entspannungsübungen achten. Denn Aktivitäten wie Joggen, Schwimmen, Yoga oder autogenes Training fördern das Gefühl von Ausgeglichenheit und helfen dadurch, weniger schnell in Versuchung zu geraten. (nr)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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