Gesundheitsministerin warnt vor Hitze-Gefahren vor allem für Ältere – Mehr trinken!

Frau mit Hitzewallung

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Quellen ansehen

Hitze-Gefahren insbesondere für Senioren: Mindestens 2 bis 3 Liter am Tag trinken

Die extreme Hitzewelle stellt vor allem für Senioren ein erhebliches Risiko dar. Darauf weist Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hin. Die Politikerin erklärt, wie man fit durch die Hitze kommt.


Ernsthafte Folgen für die Gesundheit möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat vor gesundheitlichen Gefahren insbesondere für ältere Menschen durch die aktuelle Hitzewelle gewarnt. „Typische Beschwerden bei großer Hitze sind Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Herz-Kreislauf-Störungen. Für ältere Menschen kann das ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Wer ausreichend trinkt und die Mittagshitze meidet, kann aber gut vorbeugen“, so die Politikerin laut einer Mitteilung.

Frau mit Hitzewallung
Die extreme Hitzewelle stellt vor allem für ältere Menschen ein Gesundheitsrisiko dar. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin hingewiesen. Sie erklärte auch, wie man vorbeugen kann. (Bild: britta60/fotolia.com)

Senioren trinken oft zu wenig

„Menschen im fortgeschrittenen Alter trinken häufig zu wenig, da das Durstgefühl nachlässt. Lethargie, allgemeine Schwäche und Verwirrtheit können die Folge sein“, erklärte Huml, die selbst ausgebildete Ärztin ist.

„Deswegen sollten Angehörige oder Betreuer im Pflegeheim gerade an warmen Tagen regelmäßig ans Trinken erinnern. Ärzte empfehlen normalerweise mindestens 1 bis 1,5 Liter am Tag. An heißen Sommertagen benötigt der Körper dagegen 2 bis 3 Liter Flüssigkeit“, sagte die Ministerin.

Auch andere Fachleute betonten, dass man während der Hitzewelle täglich mindestens einen Liter Wasser zusätzlich trinken sollte.

Dass man auch zu viel trinken kann, ist laut Gesundheitsexperten sehr unwahrscheinlich.

Für eine „Wasservergiftung“ müsste ein Erwachsener demnach schon sechs Liter Wasser hintereinander wegtrinken.

Fit durch die Hitzewelle

Um fit durch die heißen Sommertage zu kommen ist es zudem anzuraten, nicht allzu schwer zu essen.

Helfen kann auch, sich nicht kalt, sondern lauwarm zu duschen. Durch den geringen Temperaturunterschied kommt es auch nicht zu einem vermehrten nachfolgenden Schwitzen.

Grundsätzlich empfohlen wird, die Mittagshitze zu meiden.

Und wer sich draußen aufhält, sollte unbedingt an ausreichenden Sonnenschutz denken. (ad)

Autor:
Alfred Domke
Quellen:

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.