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Havard-Psychologin: Zwei Fragen bilden unseren ersten Eindruck

Sebastian Bertram
Verfasst von Sebastian Bertram
22. Januar 2016
in News
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Neue Menschen stehen wir entweder kritisch gegenüber oder wir finden sie auf Anhieb sympathisch. Doch warum ist das so? Diese und weitere Fragen untersuchte ein Team um Amy Cuddy von der renommierten Havard University. Sie fanden heraus, das ein bis drei Fragen unserem Unterbewusstsein mitteilen, ob wir jemanden nett finden oder nicht.


Erster Eindruck entsteht innerhalb einer Zehntelsekunde
Wenn wir jemanden zum ersten Mal treffen, benötigt unser Gehirn nur den Bruchteil einer Sekunde, um ein Urteil über den Unbekannten zu fällen. Doch was ist ausschlaggebend dafür, wie wir jemanden einschätzen? Wie kommt es, dass die eine Person es schafft, einen guten Eindruck zu hinterlassen, während man sich in der Nähe eines anderen eher unwohl fühlt? Laut der Harvard-Professorin Amy Cuddy würden dabei zwei bestimmte Frage eine zentrale Rolle spielen, die sich jeder unterbewusst stelle, wenn er zum ersten Mal einen bislang fremden Menschen trifft.

Die erste Frage laute demnach „Wie vertrauenswürdig wirkt mein Gegenüber?“, erklärt Cuddy gegenüber dem britischen “Independent“. Schon beim ersten Aufeinandertreffen würden wir unterbewusst entscheiden, ob sich der andere als Freund, Partner etc. eigne oder stattdessen einen „Feind“ darstelle, so die Psychologin, die sich bereits seit über 15 Jahren mit dem Thema „der erste Eindruck“ beschäftigt und erst kürzlich dazu ein Buch mit dem Titel “Presence” veröffentlichte.

Vertrauen wichtiger als Kompetenz
Die zweite Frage zur Beurteilung eines Unbekannten laute „Wie kompetent schätze ich den anderen ein?“, erklärt Cuddy weiter. Die meisten Menschen würden der Expertin zufolge gerade im beruflichen Kontext glauben, dass Kompetenz der wichtigere Faktor sei, da sie beweisen wollen, dass sie klug und talentiert genug für einen bestimmten Job sind. Tatsächlich aber seien Wärme und Vertrauenswürdigkeit die wichtigeren Kriterien bei der Bewertung anderer Menschen. „Aus evolutionärer Perspektive ist es entscheidender für unser Überleben, zu wissen, ob eine Person unser Vertrauen verdient“, erläutert die Psychologin. Denn schon für die Höhlenmenschen sei es wichtiger gewesen, zu erkennen, ob ihr Gegenüber sie ausrauben oder töten wolle, anstatt ob derjenige ein gutes Feuer errichten könne.

Überehrgeizige Menschen wirken oft unnahbar
Obwohl Kompetenz so hoch wert bewertet wird, stelle sich diese erst ein, wenn man von dem Anderen bereits als vertrauenswürdig eingestuft wurde. Wer sich hingegen z.B. bei einem Bewerbungsgespräch zu stark auf das Herausstellen der eigenen Stärken fokussiert, könne sich am Ende selbst schaden. Denn solch überengagierte und ehrgeizige Menschen würden oft unnahbar erscheinen und hätten dadurch im Berufsleben schlechtere Chancen.

„Wenn Sie versuchen, jemanden zu beeinflussen, bevor Sie sein Vertrauen gewonnen haben, kommen Sie in der Regel nicht weit. Sie erscheinen eher verdächtig, weil Sie dann manipulativ wirken”, sagt die Psychologin. „Eine warme, vertrauenswürdige Person, die auch stark ist, entlockt dem Gegenüber Bewunderung, aber erst, nachdem Sie ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben, wird Ihre Stärke zu einem Geschenk statt zu einer Bedrohung.“

Glatte Haut lässt das Gegenüber glaubwürdiger erscheinen
Forscher der Jacobs University in Bremen kamen kürzlich zu dem Ergebnis, dass offenbar auch das Hautbild eine entscheidende Rolle bei der ersten Beurteilung anderer Menschen spielt. Demnach hatte eine Studie gezeigt, das das Erscheinungsbild der Haut maßgeblich für die Einschätzung der Glaubwürdigkeit und Kompetenz des Gegenübers sei. Denn einerseits würde glatte Haut gesünder wirken als unreine, zudem gebe es eine indirekte Wirkung, indem eine makellose Haut ohne Pickel und Hautrötungen Reife und Sachverstand suggeriere, so die Wissenschaftler. (nr)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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