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Herzfrequenzvariabilität im Schlaf frühzeitiger Hinweis auf Erkrankungsrisiken

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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11. November 2025
in News
Mann schläft in Bett.
Die Variabilität des Herzschlags im Schlaf kann auf ein späteres Risiko für verschiedene Erkrankungen hinweisen, lange bevor diese überhaupt auftreten. (Bild: Syda Productions/stock.adobe.com)
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Die Art, wie das Herz in der Nacht schlägt, kann entscheidende Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für künftige Erkrankungen wie einen Schlaganfall oder Depressionen liefern. So könnte eine Messung des nächtlichen Herzschlags auch neue Perspektiven für die Prävention eröffnen.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • In einer Analyse mit 4.170 Teilnehmenden wurden Daten zur nächtlichen Herzfrequenzvariabilität erhoben und mit späteren Erkrankungen wie Schlaganfällen, Depressionen und Stoffwechselkrankheiten abgeglichen.
  • Teilnehmende, die später einen Schlaganfall erlitten, zeigten auffällig hohe und unregelmäßige Werte der Herzfrequenzvariabilität im Schlaf.
  • Auch Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf- und hormonelle Erkrankungen korrelierten mit einer hohen Herzfrequenzvariabilität.
  • Bei späteren Depressionen war hingegen eine auffällig niedrige Herzfrequenzvariabilität im Schlaf erkennbar.
  • So kann die nächtliche Herzfrequenzvariabilität frühzeitig auf Gesundheitsrisiken hinweisen und die HRV-Messungen im Schlaf könnte wesentliche Verbesserungen der Prävention ermöglichen.

Herzfrequenzvariabilität unterschätzter Biomarker

Auf dem „European Academy of Neurology (EAN) Congress 2025“ wurden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die zeigt, dass die Herzfrequenzvariabilität (HRV) während des Schlafs einen Frühindikator für verschiedene Erkrankungen darstellen könnte.

Tagsüber ist die Herzfrequenzvariabilität in der Regel hoch – zum Beispiel aufgrund der körperlichen Aktivitäten und der Stressverarbeitung. In der Nacht (insbesondere während des Tiefschlafs) sinkt sie und signalisiert den Übergang in einen regenerativen Zustand.

Das Forschungsteam um Dr. Irina Filchenko analysierte nun den Schlaf und die Variabilität der Herzfrequenz (Schwankungen der Zeitabstände zwischen zwei Herzschlägen) von 4.170 Teilnehmenden sowie mögliche Zusammenhänge mit auftretenden Erkrankungen.

Hinweise auf erhöhte Erkrankungsrisiken

Die Ergebnisse zeigen, dass Teilnehmende, welche später einen Schlaganfall erlitten, häufig auffällig hohe und unregelmäßige HRV-Werte aufwiesen. Dagegen zeigten sich bei Menschen, die später an Depressionen erkrankten, eine auffällig niedrige HRV.

Zusätzlich stellte das Team bei Teilnehmenden, die später später Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf- oder hormonelle Erkrankungen entwickelten, eine hohe HRV mit veränderter Frequenzstruktur fest.

All diese Verbindungen traten bereits lange vor klinischen Symptomen auf und selbst bei Teilnehmenden, deren Schlaf laut herkömmlicher Analyse als normal galt, offenbarte die Herzfrequenzvariabilität versteckte Risiken.

Einblick in Körperfunktionen im Schlaf

„Während viele Menschen mit der Erfassung von Schlafphasen oder der Gesamtschlafzeit vertraut sind, bietet die nächtliche HRV einen einzigartigen Einblick in die Körperfunktionen während des Schlafs“, erklärt Studienautorin Dr. Irina Filchenko in einer aktuellen Pressemitteilung.

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„Dies ist besonders wichtig, da der Schlaf eine kritische Zeit für viele physiologische Prozesse ist, die der langfristigen Gesundheit zugrunde liegen, wie zum Beispiel die Zellreparatur, Gedächtniskonsolidierung und die Beseitigung von Stoffwechselabfällen aus dem Gehirn“, fügt die Medizinerin hinzu.

Prävention durch besseres Schlafverständnis

HRV-Messungen im Schlaf könnten ihrer Ansicht nach künftig helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, auch für Erkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer oder einen Schlaganfall.

Zudem wird deutlich, dass Gesundheitsprobleme oft lange vor der Diagnose beginnen und dass guter Schlaf einen Schlüsselfaktor für die Vorsorge bildet. Und sogenannte Wearables (z.B. Smartwatch) könnten künftig HRV-Muster in der Nacht erfassen und auswerten, so dass Veränderungen im Körper rechtzeitig erkannt werden, um gezielt gegenzusteuern, noch bevor überhaupt Krankheiten entstehen. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Beyond: Variability in heart rate during sleep may reveal early signs of stroke, depression or cognitive dysfunction, new study shows (veröffentlicht 20-06.2025), Beyond

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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