Herzinfarkt-Risiko durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung senken

Alfred Domke

Weltherztag: Herzinfarkt-Risiko nicht unterschätzen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die Todesursache Nummer eins in Europa. Gesundheitsexperten weisen daher zum Weltherztag am 29. September darauf hin, dass man das Risiko für Herzkrankheiten durch einen gesunden Lebensstil deutlich senken kann.


Schutz vor Herzkrankheiten

Um sich vor Herz-Kreislauf-Leiden zu schützen, ist es von Vorteil, Sport zu treiben. Doch auch schon moderate regelmäßige Bewegung wie beispielsweise täglich zügig spazieren gehen, kann vor Herzkrankheiten schützen. Neben ausreichend Bewegung ist auch gesunde Ernährung wichtig, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. Darauf weisen Gesundheitsexperten zum Weltherztag hin.

Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung tragen dazu bei, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Darauf weisen Gesundheitsexperten anlässlich des Weltherztages hin. (Bild: ARochau/fotolia.com)

Risikofaktoren vermeiden

„Die Gefahr eines Herzinfarkts sollte nicht unterschätzt werden“, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in einer Mitteilung anlässlich des Weltherztages am 29. September.

„Deshalb ist es wichtig, vorzubeugen und Risikofaktoren wie Rauchen zu vermeiden“, so die Ministerin.

„Nach wie vor sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Bayern. Im Jahr 2015 starben daran rund 53.000 Menschen“, erklärte die Politikerin.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden

„Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten vermieden werden“, so Huml.

„Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun und so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch für Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck senken.“

Laut der Ministerin müssen Gesundheitsförderung und Prävention die gesamte Gesellschaft durchdringen.

„Schon Kindern sollte ein gesunder Start ins Leben ermöglicht werden. Ebenso wichtig ist die Unterstützung im weiteren Verlauf des Lebens. Sport und gesunde Ernährung sollten im Bewusstsein von jedem sein“, sagte Huml. (ad)