• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Neue Richtwerte: Ab folgenden Mengen ist Magnesium gesundheitsschädlich

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
14. Dezember 2017
in News
Teile den Artikel

BfR definiert Höchstmenge für Magnesium-Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich insgesamt einer wachsenden Beliebtheit und die meisten Nutzer erhoffen sich von ihnen gesundheitliche Vorteile. Allerdings können Nahrungsergänzungsmittel auch zu Gesundheitsrisiken führen, weil bestimmte Stoffe dem Körper in zu hoher Dosierung zugeführt werden. Inwiefern die Aufnahme von Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel gesundheitlich sein kann, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untersucht.

Eine Tageshöchstmenge von 250 Milligramm (mg) bei der Aufnahme von Magnesium über Nahrungsergänzungsmitteln sollte nicht überschritten werden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, so das Fazit des BfR unter Berücksichtigung neuester Daten. Zwar ist Magnesium ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der bei vielen Stoffwechselprozessen wie auch der Bildung von Nukleinsäuren, der Bildung von Knochen, der Membranphysiologie, der neuromuskulären Reizübertragung und der Muskelkontraktion eine wichtige Rolle spielt. Doch drohen bei höheren Dosierungen gesundheitlich Beschwerden.

Unerwünschte gesundheitlich Wirkung

„Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend, viele Menschen glauben, dass sie damit gesundheitliche Vorteile erzielen“, berichtet der BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Allerdings könne „ auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu gesundheitlichen Risiken führen.“ Die erhöhte Zufuhr von Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel, zusätzlich zur Magnesiumaufnahme über die normale Ernährung, könne beispielsweise Durchfälle verursachen. Die Beschwerden seien zwar innerhalb von ein bis zwei Tagen vollkommen reversibel und für gesunde Personen mit normaler Nierenfunktion kein signifikantes Gesundheitsrisiko.Trotzdem müssen sie laut Aussage der Experten als unerwünschte gesundheitliche Wirkungen bewertet werden.

Nahrungsergänzungsmittel meist überflüssig

„Die beste Ernährungsstrategie ist grundsätzlich eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse“, betont Prof. Hensel. Diese versorge den gesunden Körper mit allen lebensnotwendigen Stoffen und in den meisten Fällen seien Nahrungsergänzungsmittel daher überflüssig. Kommen diese dennoch zum Einsatz, sollte bei der Magnesium-Zufuhr eine Tageshöchstmenge von 250 mg nicht überschritten werden. Denn bei Zufuhren von bis zu 250 mg Magnesium pro Tag, zusätzlich zur Magnesiumaufnahme über die normale Ernährung, wurden entsprechende Durchfälle nicht beobachtet.

Erlaubte Tageshöchstmenge gilt nur für Erwachsene

Die Empfehlung des BfR greift die Tageshöchstmenge auf, die bereits im Jahr 2001 vom Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der Europäischen Union (Scientific Committee on Food, SCF), einem Vorläufergremium der Europäischen Lebensmittelbehörde (European Food Safety Authority, EFSA), für zusätzliche Magnesium-Zufuhren festgelegt wurde. Allerdings gelten die 250 mg nur für Personen im Alter ab vier Jahren. Für Kleinkinder unter vier Jahren könne aufgrund fehlender Daten keine Tageshöchstmenge abgeleitet werden, so die Mitteilung des BfR.

Magnesium-Zufuhr auf mehrere Einnahmen am Tag verteilen

Des Weiteren sollte die Tageshöchstmenge laut Angaben des BfR auf mindestens zwei Einnahmen pro Tag verteilt werden, „da in den meisten Studien, die der Höchstmengenableitung dienten, die Magnesiumzufuhr über zwei oder mehr Portionen pro Tag erfolgte und dies vermutlich die Verträglichkeit erhöht.“ Im Zusammenhang mit der „normalen“ Magnesium-Zufuhr über die Ernährung seien bei gesunden Verbraucherinnen und Verbrauchern bisher keine nachteiligen Effekte beobachtet worden, so das BfR weiter. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Winterversteck: In Weihnachtsbäumen können Zecken lauern

Chirurg graviert bei Operation seine Initialen in die Organe ein

Jetzt News lesen

Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA

Fettlebererkrankungen: Omega-3-Fettsäuren zeigen signifikante Wirkung

7. Mai 2026
Gerade wenn untrainierte Menschen mit Ausdauersport beginnen, können bei falscher Herangehensweise einige gesundheitliche Risiken entstehen. (Bild: Jacob Lund/Stock.Adobe.com)

Dieses Training stärkt die Herz-Kreislauf-Gesundheit am besten

7. Mai 2026
Eine Tasse Kaffee steht auf einer hölzernen Oberfläche.

So schützt Kaffee vor Leberkrebs

6. Mai 2026
Comichafte Darstellung ungesunder Lebensmittel.

Ernährung: Diese Nahrungsmittel schaden der Muskulatur

5. Mai 2026
Schematische Darstellung des Darms und der Darmflora.

Parkinson: Diese Bakterien der Darmflora erhöhen das Risiko

5. Mai 2026
Aus einem Glaskrug wird Milch in ein Glas geschüttet

Karies & Parodontitis: Welchen Einfluss haben Kuhmilch, Haferdrinks und Co?

3. Mai 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR