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Krankmeldungen: Bereitschaft zum Blaumachen hängt auch von den Kollegen ab

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
25. Oktober 2016
in News
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Wenn Kollegen häufig fehlen steigt Bereitschaft zur Krankmeldung
Laut einer aktuellen Studie steigt die Bereitschaft sich krank zu melden, wenn auch Kollegen öfter bei der Arbeit fehlen. In Teams, in denen die einzelnen Mitarbeiter stark voneinander abhängig sind, springen die Kollegen aber gerne für andere ein.

Fehlzeiten von Kollegen haben Einfluss auf Bereitschaft zur Krankmeldung
Eigentlich gilt die Devise: Wer krank ist, bleibt daheim. Allerdings zeigen Untersuchungen immer wieder, dass viele Arbeitnehmer krank zur Arbeit gehen. Möglicherweise liegt das daran, dass auch ihre Kollegen seltener im Job fehlen. Denn laut einer neuen Studie melden sich Berufstätige eher mal krank, wenn auch Kollegen öfters fehlen.

Soll man liegen bleiben oder zur Arbeit gehen?
Erst vor wenigen Monaten wurde über die höchste Anzahl an Krankschreibungen seit 20 Jahren berichtet. Die Frage, ob man wegen dieser oder jener Beschwerde blau machen soll, hängt laut Forschern auch von Kollegen ab. Dem Wissenschaftlerteam um Lieke ten Brummelhuis von der Simon-Fraser-Universität in Kanada zufolge lassen sich Angestellte eher krank schreiben, wenn auch andere Mitarbeiter öfter fehlten.

Zusammenhalt im Team sorgt für geringeren Krankenstand
In der Zeitschrift „Psychologie heute“ (Ausgabe November/2016) wird über die Studie, die im Fachjournal „Science Direct“ veröffentlicht wurde, berichtet.

In der Untersuchung zeigte sich demnach auch, dass Mitarbeiter, die in Teams stark voneinander abhängig waren und sich untereinander gut verstanden, gerne füreinander eingesprungen sind. Laut den Autoren sollten Arbeitgeber also besser den Zusammenhalt in ihrem Team stärken, wenn sie weniger kranke Mitarbeiter wollen. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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