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Magnesiumreiche Ernährung reduziert Demenz-Risiko

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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23. März 2023
in News
Magnesiumreiche Lebensmittel
Der regelmäßige Verzehr von magnesiumhaltigen Lebensmitteln scheint den Abbau der kognitiven Fähigkeiten im Alter und das Demenzrisiko zu reduzieren. (Bild: aamulya/stock.adobe.com)
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Spinat und Nüsse schützen die Gesundheit des Gehirns

Die Aufnahme von mehr Magnesium über die Ernährung scheint die Gesundheit des Gehirns im Alter zu verbessern. Ein erhöhter Verzehr magnesiumreicher Lebensmittel wurde in einer aktuellen Studie mit einem reduzierten altersbedingten Rückgang des Hirnvolumens und mit einem geringeren Demenzrisiko in Zusammenhang gebracht.

In einer neuen Studie von Fachleuten der Australian National University wurde der Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Magnesium über die Nahrung und dem Gehirnvolumen sowie Läsionen der weißen Substanz im mittleren und frühen Alter untersucht. Die Ergebnisse sind in dem „European Journal of Nutrition“ veröffentlicht.

Mehr als 6.000 Teilnehmende untersucht

An der Studie nahmen mehr als 6.000 Personen im Alter von 40 bis 73 Jahren teil, die zu Beginn der Studie keine kognitiven Probleme oder Einschränkungen aufwiesen. Die Teilnehmenden füllten über einen Zeitraum von 16 Monaten insgesamt fünfmal einen Online-Fragebogen aus.

Anhand der Daten ermittelten die Forschenden die tägliche Magnesiumaufnahme der Teilnehmenden über die Nahrung. Dabei lag der Fokus auf 200 Lebensmitteln mit unterschiedlichen Portionsgrößen.

Bei der Bewertung der Magnesiumaufnahme konzentrierte sich das Team besonders auf magnesiumreiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte.

Magnesium kann Demenzrisiko reduzieren

Die Fachleute stellten fest, dass das Alter des Gehirns bei den Teilnehmenden, die täglich mehr als 550 Milligramm Magnesium zu sich nahmen, im Alter von 55 Jahren um etwa ein Jahr jünger war als bei Personen mit normaler Magnesiumzufuhr (etwa 350 Milligramm pro Tag).

„Unsere Studie zeigt, dass eine um 41 Prozent höhere Magnesiumaufnahme zu einer geringeren altersbedingten Schrumpfung des Gehirns führen könnte, womit bessere kognitive Funktionen und ein geringeres Risiko oder ein späterer Ausbruch von Demenz im späteren Leben einhergehen“, erklärt Studienautorin Khawlah Alateeq in einer Pressemitteilung.

Dies deute auf den potenziellen Nutzen einer magnesiumreichen Ernährung bei der Förderung einer guten Gehirngesundheit hin.

Ernährungsstrategien für gesundes Altern des Gehirns

„Unsere Forschungsergebnisse könnten zur Entwicklung von Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit beitragen, die darauf abzielen, ein gesundes Altern des Gehirns durch Ernährungsstrategien zu fördern“, so die Expertin weiter.

Das Team geht davon aus, dass eine erhöhte Magnesiumaufnahme in jungen Jahren vor neurodegenerativen Erkrankungen und kognitivem Abbau im Alter von 40 Jahren schützt.

Eine höhere Aufnahme von Magnesium über die Nahrung zu einem früheren Zeitpunkt des Alterungsprozesses kann laut Alateeq mit einem besseren Schutz der Nerven in Verbindung gebracht werden und diese Schutzwirkung könne bereits im Alter von 40 Jahren eintreten.

Frauen profitieren besonders stark von Magnesium

Die Forschenden stellten auch fest, dass Frauen offenbar mehr von der neuroprotektiven Wirkung des Magnesiums in der Nahrung profitieren als Männer. Dabei sind die Vorteile bei Frauen nach der Menopause stärker ausgeprägt als bei Frauen vor der Menopause, was auf die entzündungshemmende Wirkung von Magnesium zurückzuführen sein könnte, fügt Alateeq hinzu.

Keine wirksame Behandlung von Demenz in Aussicht

Wie wichtig die Prävention bei Demenz ist, betont auch das Robert-Koch-Institut (RKI) und verweist auf eine Studie, in der vor allem vaskuläre Risikofaktoren als mögliche Ansatzpunkte für die Demenzprävention identifiziert wurden.

  • Lesen Sie auch: Ernährung: Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Magnesium

Nicht rauchen, mehr körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung werden hierbei als wesentliche Einflussfaktoren benannt. Bei der Ernährung scheinen magnesiumreiche Lebensmittel laut der aktuellen Studie zudem besonders vorteilhaft für das Gehirn. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Erin I. Walsh, Nicolas Cherbuin, Khawlah Alateeq: Dietary magnesium intake is related to larger brain volumes and lower white matter lesions with notable sex differences; in: European Journal of Nutrition (veröffentlicht 10.03.2023), European Journal of Nutrition
  • Australian National University: A higher dose of magnesium each day keeps dementia at bay (veröffentlicht 22.03.2023), ANU
  • Robert Koch-Institut: Demenzerkrankungen: Epidemiologie und Bedeutung vaskulärer Risikofaktoren (abgefragt 23.03.2023), RKI

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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