Muskelaufbau kann Plattfüße heilen

Füße sind das Fundament unserer Fortbewegung. Barfußlaufen hält sie gesund. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Operation durch Muskeltraining verhindern

Beim sogenannten Knick-Senk-Plattfuß kommt es zu einer Abflachung des Fußgewölbes, das wiederum mit einem Knicksenkfuß kombiniert ist. Durch den Knicksenkfuß sinkt das Fußlängsgewölbe ab und der Fuß knickt vermehrt nach innen ein. Diese Fehlstellung kann zum einen für dauerhafte Schmerzen sorgen und zum anderen das Risiko auf bleibende Fußschäden erhöhen. Wer eine Operation vermeiden will, sollte auf Barfußlaufen, Muskeltraining und orthopädische Einlagen zurückgreifen.

Ständig schmerzende Füße beeinträchtigen das Leben enorm. Oft steckt eine Fehlstellung dahinter. Ohne geeignete Gegenmaßnahmen droht sogar eine Operation.

Operation bei Knick-Senk-Plattfuß vermeiden

Bei einem Knick-Senk-Plattfuß ist das Fußlängsgewölbe aufgrund von schwachen Sehnen und Bändern abgesenkt. Um Schmerzen zu lindern oder vorzubeugen empfiehlt die „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B02/2020) Barfußlaufen, Muskeltraining und vor allem orthopädische Einlagen. Sie stützen das Fußgewölbe und richten es wieder auf.

Was beim Schuhkauf beachtet werden muss

Wichtig ist, dass Schuhe und Einlagen zueinander passen. Während Sneaker und Trekkingschuhe genug Platz im Innenraum bieten, müssten andere Schuhe öfter eine Größe größer gekauft werden. Ratsam ist, die Schuhe nachmittags zu kaufen, rät die Zeitschrift. Denn dann seien Füße generell etwas dicker.

Krankenkasse übernimmt die Einlagen zum Teil

Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel zwei Paar Einlagen im Jahr, den Patienten bleibt allerdings eine kleine Zuzahlung. Das Tragen der Hilfen kann gewöhnungsbedürftig sein, ist aber nicht von lebenslanger Dauer. Nach Absprache mit dem Arzt darf man die Einlagen wieder weglassen, wenn die Beschwerden abgeklungen sind.

In schweren Fällen muss operiert werden

Der Knick-Senk-Plattfuß sorgt für Schmerzen und Schwellungen an der Innenseite des Knöchels. Die schiefstehende Ferse belastet außerdem das Sprunggelenk, Bänder und Sehnen. Bei schwerwiegenden Fällen droht eine Operation. (vb; Quelle: dpa/tmn)

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