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Preiselbeersaft gegen entzündliche Darmerkrankungen

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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3. September 2024
in News
Preiselbeersaft in einem Glaskrug und frische Preiselbeeren auf dem Tisch
Preiselbeersaft wirkt nicht nur Bluthochdruck entgegen, sondern scheint auch entzündlichen Darmerkrankungen zu reduzieren. (Bild: alexshyripa/stock.adobe.com)
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Preiselbeersaft fördert das Wachstum gesunder Bakterien des Mikrobioms, hemmt das Wachstum pathogener Keime und hilft, Entzündungen zu reduzieren, was eine wirksame Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen zu ermöglichen scheint.

In einer neuen Übersichtsarbeit haben Forschende der Universität Helsinki die Beteiligung des oralen Mikrobioms an entzündlichen Darmerkrankungen untersucht und die Wirkung von Preiselbeeren auf das Mikrobiom und entzündliche Darmerkrankungen bewertet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Nutrients” nachzulesen.

Mikrobielle Dysbiose verursacht Entzündungen

Eine mikrobielle Dysbiose, also ein Ungleichgewicht oder eine Störung in der Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaften, kann sowohl Entzündungen im Mundraum als auch im Magen-Darm-Trakt auslösen, erläutert das Forschungsteam.

Neuere Studien haben gezeigt, dass opportunistische Mikroben aus dem Mund in den Darm gelangen können, so die Fachleute weiter. Nicht nur bei entzündlichen Darmerkrankungen, sondern auch bei Parodontalerkrankungen sei bereits eine veränderte Zusammensetzung und Vielfalt der Mikrobiota im Mund und im Darm nachgewiesen worden.

Gesundheitsfördernde Wirkung von Phenolen

Preiselbeeren enthalten viele Phenole, die unter anderem antimikrobielle, entzündungshemmende, antioxidative und antiproteolytische Eigenschaften besitzen, erläutern die Forschenden.

Eine unabhängige Studie der Universität Helsinki hatte zudem bereits vor einiger Zeit darauf hingeweisen, dass die Phenole in Preiselbeersaft Bluthochdruck signifikant senken und sogar eine gestörte Gefäßfunktion verbessern können.

Preiselbeeren vorteilhaft für den Mundraum

Außerdem sei durch klinische Studien am Menschen belegt, dass fermentierter Preiselbeersaft das Wachstum gesunder probiotischer Laktobazillen im Mund fördert, das Wachstum verschiedener oraler Pathogene und das Auftreten von Entzündungen hemmt und die mikrobielle Belastung durch Plaque reduziert.

Gleichzeitig wirkt fermentierter Preiselbeersaft der sogenannten destruktiven oralen Proteolyse (aMMP-8) entgegen, fügen die Forschenden hinzu.

Verbesserte Darmgesundheit

Die Studie zeige, dass ein Zusammenhang zwischen dem oralen Mikrobiom und dem Risiko für chronische Entzündungen und Stoffwechselstörungen besteht, wobei Maßnahmen zur Förderung der Mundgesundheit, wie das Trinken von fermentiertem Preiselbeersaft, über diesen Weg auch die Darmgesundheit verbessern können.

So könnte der Preiselbeersaft als potenzielle präbiotische und entzündungshemmende Substanz auch im Darm positive Auswirkungen haben. Insbesondere die Darmschleimhaut profitiere von fermentiertem Preiselbeersaft, da dieser die Darmflora ausbalanciert und gleichzeitig proteolytische Entzündungen reduziert, so die Fachleute.

Nun scheinen weitere klinische Studien erforderlich, um die positiven Effekte von Preiselbeeren bei Magen-Darm-Entzündungen und mögliche Linderungen der Symptomen von entzündlichen Darmerkrankungen genauer zu untersuchen. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Pirjo Pärnänen, Pirjo Pärnänen, Timo Sorsa: Oral Anti-Inflammatory and Symbiotic Effects of Fermented Lingonberry Juice—Potential Benefits in IBD; in: Nutrients (veröffentlicht 29.08.2024), Nutrients
  • Universität Helsinki: Lingonberry juice may lower elevated blood pressure (veröffentlicht 10.12.2019), Universität Helsinki

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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