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Rückruf bei Lidl: Gesundheitsgefährdende Keime in Fischprodukten

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
5. Dezember 2021
in News
Eingangsbereich einer Lidl-Filiale in Stuttgart.
Bei Lidl werden derzeit verschiedene Fischprodukte zurückgerufen, weil darin gesundheitsgefährdende Listerien nachgewiesen wurden. (Bild: Markus Mainka/stock.adobe.com)
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Rückruf: Krankheitserreger in bei Lidl verkauften Fischfilets

Die Hanseatic Delifood GmbH hat einen Rückruf für verschiedene Fischprodukte gestartet. Laut dem Unternehmen aus Schenefeld (Schleswig-Holstein) wurden in den Lebensmitteln Krankheitserreger nachgewiesen. Verkauft wurden die Fischfilets bei Lidl.

Die Hanseatic Delifood GmbH ruft aktuell die Lebensmittel „Nautica Edle Matjesfilets Nordische Art, 256g“, „Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Zwiebeln, 236g“ sowie „Nautica Edle Matjesfilets nach nordischer Art mit Gartenkräutern, 225g“ zurück. In den Fischprodukten wurden Listerien nachgewiesen.

Vom Verzehr wird gewarnt

Laut einer Kundeninformation, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat, sind von dem Rückruf die genannten Produkte jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 07.12.21, der Losnummer L212451 und dem Identitätskennzeichen PL 10061801 WE betroffen.

Dem Unternehmen zufolge wurden in diesen Lebensmitteln Listeria monocytogenes nachgewiesen. Diese Bakterien können Auslöser von schweren Magen-/Darmerkrankungen und von Symptomen ähnlich eines grippalen Infektes sein. Bei bestimmten Personengruppen wie Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie alten und kranken Menschen können ernste Krankheitsverläufe auftreten.

Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Kundinnen und Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die betroffenen Lebensmittel nicht verzehren.

Wie es in dem Schreiben heißt, wurden die Artikel bei Lidl nur in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen verkauft.

Lidl hat die betroffenen Lebensmittel aus dem Verkauf genommen. Die Produkte können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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