Rückruf für Blauschimmelkäse wegen Salmonellen

Blauschimmelkäse und blaue Trauben auf einem Brett

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Hersteller ruft Blauschimmelkäse wegen Salmonellen zurück

Die Firma SOCIETE aus Frankreich hat einen Rückruf für das Produkt Roquefort AOP gestartet. Laut dem Unternehmen wurden in dem Blauschimmelkäse Salmonellen nachgewiesen. Bei manchen Menschen können diese Bakterien zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen.


Salmonellen nachgewiesen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit informiert auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ über den Rückruf mehrerer Produktchargen des französischen Rohmilchweichkäses Roquefort AOP der Marke „SOCIÉTÉ“. Nach Angaben des Herstellers wurden in dem Blauschimmelkäse Salmonellen nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht ausgeschlossen werden.

Blauschimmelkäse und blaue Trauben auf einem Brett
Im französischen Blauschimmelkäse Roquefort AOP der Marke “SOCIÉTÉ” wurden Salmonellen nachgewiesen. Der Käse wird daher nun zurückgerufen. (Bild: thodonal/fotolia.com)

Betroffenen Käse nicht essen

Betroffen von dem Rückruf seien Käse mit den Verpackungsgrößen 25 Gramm und 200 Gramm der Chargen 3178B (Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 15.09.19), 3170B (MHD 16.12.19) sowie 8171A (MHD 13.09.19).

Den Angaben zufolge wurde die Ware zwischen dem 9. Juli und dem 2. August verkauft.

Mögliche kontaminierte Produkte wurden inzwischen aus dem Handel genommen.

Der Hersteller weist Kunden darauf hin, die betroffenen Produkte nicht zu konsumieren und stattdessen zurückzugeben.

Bei Symptomen einen Arzt konsultieren

„Salmonellen sind Bakterien (zoonotische Erreger), die bei Mensch und Tier Krankheitssymptome hervorrufen“, schreibt das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen auf seiner Webseite.

„Beim Menschen können 6 bis 72 Stunden nach dem Verzehr Fieber und Verdauungsbeschwerden wie Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen auftreten“, so die Experten.

Laut der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem besonders gefährdet. Bei diesen Personengruppen kann es zu längeren und schwereren Krankheitsverläufen kommen.

Wer das vom Rückruf betroffene Produkt verzehrt hat, wird gebeten, bei Auftreten der genannten Symptome einen Arzt zu konsultieren. (ad)

Autor:
Alfred Domke
Quellen: