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Rückruf für Mettwurst wegen Durchfallerreger

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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24. Juli 2023
in News
Grobe Mettwurst mit Salatblatt, Zwiebel, Pfeffer und Tomate auf einem Holzbrett
Die Firma Fleischwaren-Wulff GmbH & CO. KG aus Göttingen ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich eine Zwiebelmettwurst zurück. (Bild: fineart-collection/stock.adobe.com)
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Das Unternehmen Fleischwaren-Wulff GmbH & CO. KG hat einen Rückruf für eine Mettwurst gestartet. Laut der Firma aus dem niedersächsischen Göttingen könnte das Produkt mit einem Durchfallerreger belastet sein. Von einem Verzehr der Wurst wird abgeraten.

Wie aus einer Verbraucherinformation, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf seinem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht hat, hervorgeht, ruft die Firma Fleischwaren-Wulff GmbH & CO. KG aus Göttingen (Niedersachsen) aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vorsorglich eine Wurst zurück.

Vom Verzehr wird abgeraten

Betroffen von dem Rückruf ist demnach das Produkt „Zwiebelmettwurst“ 150g Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.07./01.08./02.08./03.08./04.08.2023; Charge 327301; EAN: 4002049027525; in Folie vakuumverpackt.

Vom Verzehr des betroffenen Produkts wird abgeraten, schreibt das Unternehmen. Der Grund für den vorsorglichen Rückruf der betroffenen Charge ist: das Produkt könnte mit Escherichia Coli-Keimen (STEC/VTEC) belastet sein.

Eine Gesundheitsgefährdung könne nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden. Deshalb hat das Unternehmen das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen.

Gesundheitliche Beschwerden

Escherichia coli (E. coli) sind Bakterien, die zu Übelkeit, Erbrechen und leichten, wässrigen Durchfällen führen können, erklärt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf seiner Webseite.

Bei schwereren Krankheitsverläufen können blutige Stühle und schmerzhafte Bauchkrämpfe auftreten.

Verbraucherinnen und Verbraucher, die das obenstehende Produkt verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, unverzüglich eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.

Sich ohne Beschwerden vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll. (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien), (Abruf: 22.07.2023), www.lgl.bayern.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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