• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

So verändert die Menopause das Gehirn

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
Quellen ansehen
10. Juni 2026
in News
Frau leidet an Hitzewallungen.
Die hormonellen Veränderungen in der Menopause haben auch Auswirkungen auf das Gehirn. (Bild: fizkes/stock.adobe.com)
Teile den Artikel

Die Menopause wird von umfänglichen neurologischen Veränderungen begleitet, die sowohl kurzfristige als auch langfristige Auswirkungen auf die kognitive Fähigkeiten haben können. Eine neue Studie zeigt, was während der Wechseljahre im Gehirn passiert.

Forschende der University of Vermont haben untersucht, wie sich die sogenannte funktionelle Konnektivität im Ruhezustand des Gehirns während der Menopause verändert. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Menopause“ veröffentlicht.

Hormone beeinflussen kognitive Funktionen

Aus früheren Untersuchungen war bereits bekannt, dass die hormonellen Veränderungen in der Menopause nachteilige Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen und das Gehirn haben können, die langfristig auch das Risiko für Demenzerkrankungen erhöhen.

Welche konkreten neurologischen Veränderungen die Wechseljahre mit sich bringen, blieb bislang allerdings weitgehend unklar.

Anhand der Daten von 151 weiblichen Teilnehmerinnen des „Human Connectome Project – Aging 2.0“, die alle im Alter zwischen 40 und 55 Jahren waren, überprüften die Forschenden nun die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Stadien der Menopause und der funktionellen Konnektivität zwischen Hirnregionen im Ruhezustand.

Signifikante Veränderungen im Gehirn

Dabei zeigte sich, dass die Gehirnaktivität im Ruhezustand (wenn keine aktive Aufgaben bearbeitet werden) je nach Stadium der Menopause signifikante Unterschiede aufwies. Zu den Regionen mit veränderter Konnektivität gehörten der linke und rechte Gyrus supramarginalis, der anteriore Bereich sowie das rechte und linke Planum temporale, berichtet das Team.

Die Unterschiede in der funktionellen Konnektivität zwischen prä- und postmenopausalen Teilnehmerinnen legen laut den Fachleuten den Schluss nahe, dass der Übergang in die Menopause die Gehirnfunktion maßgeblich beeinflusst.

Ursache für die veränderte funktionelle Konnektivität seien offenbar die hormonellen Umstellungen, wie insbesondere Schwankungen des Östrogenspiegels.

Entscheidende neurologische Phase

Insgesamt bestätigen die Ergebnisse nach Auffassung des Forschungsteam, dass der Übergang in die Menopause auch eine entscheidende neurologische Phase ist. Die neurologischen Veränderungen in der Menopause scheinen dabei das aktuelle kognitive Erleben, aber auch die langfristige Alterung des Gehirns zu beeinflussen.

„Da Frauen nach der Menopause noch Jahrzehnte vor sich haben, ist es wichtig, die neurologischen Auswirkungen hormoneller Veränderungen in der Lebensmitte zu verstehen“, betont die Studienautorin Dr. Abigail Testo abschließend. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Abigail A. Testo, Julie A. Dumas: Differences in functional connectivity during midlife between menopause stages; in: Menopause (veröffentlicht 09.06.2026), lww.com
  • University of Vermont: New findings highlight brain changes during menopause (veröffentlicht 09.06.2026), eurekalert.org
  • Universitätsklinikum Jena: Was machen Wechseljahre mit dem Gehirn? (veröffentlicht 17.10.2025), uniklinikum-jena.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel
Löwenzahnblüte umgeben von Schotter

Resilienz stärken – so geht‘s

Eine grafische Darstellung eines Mannes, der eine übergroße Kugel mit der Aufschrift "Sepsis" einen Berg hochrollt.

Sepsis: Wir haben in Deutschland ein Wahrnehmungsproblem

Jetzt News lesen

Grafische Darstellung von Toxoplasmose-Parasiten neben dem Bild einer Katze.

Gefahr durch Toxoplasmose zu lange ignoriert

14. Juli 2026
Eine Tasse Kaffee steht auf einer hölzernen Oberfläche.

Leberkrebs: Kaffeekonsum verringert Risiko signifikant

14. Juli 2026
Darstellung des Darmmikrobioms

Diabetes Jahre vorab anhand der Darmflora vorhersehbar

14. Juli 2026
Grafische Darstellung des krankheitserregenden Pilzes Candida auris.

Zunehmende Verbreitung resistenter Pilze: Gegenmaßnahmen dringend geboten

13. Juli 2026
Mann guckt in den Kühlschrank.

Steigende Lebenserwartung durch Aufnahme lebendiger Mikroorganismen

13. Juli 2026
Mensch in gelbem Pullover sitzt in grünem Sessel und schreibt in ein Journal, auf einem Tisch daneben steht eine Vase mit Sonnenblumen

Selbstfürsorge-Checkliste: Jetzt mit der Umsetzung starten

13. Juli 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR