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Impfung: Ja oder Nein – So stehen die Deutschen zum Impfen

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
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18. Januar 2020
in News
Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stehen drei viertel der Deutschen dem Impfen eher positiv gegenüber. (Bild: Production Perig/stock.adobe.com)
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Mehrheit der Deutschen befürwortet Impfungen

Wenn es ums Impfen geht, scheiden sich die Geister in Deutschland. Während viele Menschen es für unerlässlich für die öffentliche Gesundheit halten, haben manche Personen Sorge um schwere Nebenwirkungen oder halten den gezwungenen Impfprozess für eine Körperverletzung. Laut einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steht die Mehrheit der Deutschen dem Impfen positiv gegenüber.

Die meisten Mediziner halten Impfungen für wichtig. Schließlich können hohe Impfquoten die Ausbreitung von ernste Krankheiten verhindern. Doch wie sieht das die Mehrheit der Deutschen?

Rund sechs Prozent der Deutschen sind Impfgegner

Mehr Menschen in Deutschland befürworten einer Studie zufolge Impfungen. Bei einer repräsentativen Umfrage der BZgA erklärten nur sechs Prozent, dass sie Impfungen „eher ablehnend“ oder „ablehnend“ gegenüberstehen.

77 Prozent dagegen gaben an, sie eher oder auch komplett zu befürworten. Der Anteil dieser Menschen sei damit in den vergangenen Jahren gestiegen, teilte die Bundeszentrale mit. Zum Vergleich: 2012 lag er noch bei 61 Prozent.

Rund jede vierte Person hat Angst vor Nebenwirkungen

Die Studie stellte allerdings auch fest, dass etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Befragten nach eigenen Angaben eine Impfung in den zurückliegenden fünf Jahren ausgelassen hat. 29 Prozent begründeten das mit der Angst vor Nebenwirkungen. 21 Prozent zweifeln an dem Schutz der Impfung vor einer Krankheit.

Eltern stehen Impfungen positiver gegenüber

Grundsätzlich fiel auf, dass Ostdeutsche (87 Prozent) signifikant häufiger Impfbefürworter sind als Westdeutsche (76 Prozent). Auch bei Eltern von Kindern ist die Einstellung deutlich positiv ausgeprägt. Vier Fünftel können zu den Befürwortern gezählt werden. „Nahezu alle befragten Eltern meinen, dass ihr Kind auf jeden Fall gegen Tetanus, Kinderlähmung, Diphtherie, Mumps und Masern geimpft werden sollte“, heißt es in der Studie. „Nur wenige Eltern glauben, dass Nebenwirkungen, die ärztlich behandelt werden müssen, oder gar bleibende Schäden oft als Folge von Schutzimpfungen auftreten.“

Die Daten für die Studie wurden im Jahr 2018 erhoben. Befragt wurden 5054 Personen im Alter von 16 bis 85 Jahren. (vb; Quelle: dpa)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) : Infektionsstudie 2018, bzga.de

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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