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Täglicher Äpfel-Verzehr kann Herzerkrankungen und Diabetes Typ II verhindern

Nina Reese
Verfasst von Dipl. Sozialwiss. Nina Reese
10. Januar 2017
in News
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“Jeden Tag einen Apfel, hält den Arzt fern”, lautet ein altes englisches Sprichwort. Doch was ist dran an dieser Weisheit? In der Tat raten Experten zum täglichen Verzehr. Ein Apfel in natürlicher Form ist dabei die gesündeste Variante. Etwa 70% der wertvollen Nährstoffe und Vitamine befinden sich in oder direkt unter der Schale. Daher sollte diese in der Bio-Variante auch unbedingt mitgegessen werden.

Viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe
„An apple a day keeps the doctor away“: Immer wieder belegen neue Studien das berühmte englische Sprichwort und zeigen, wie wertvoll Äpfel für die Gesundheit sind. Sie sind zum einen wahre „Vitaminbomben“ und enthalten jede Menge Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballast- und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Eisen. „Der Gesundheitsnutzen liegt im gesamten Apfel“, denn die große Mischung an wertvollen Inhaltsstoffen wirke bei dem beliebten Obst ineinander, erklärt der Ernährungsmediziner Meinrad Lindschinger.

Trotz der vielen Vorteile für die Gesundheit essen viele Menschen nur selten Äpfel. Daher soll am morgigen traditionellen Tag des Apfels, der bereits zum 43. Mal stattfindet, das „Multitalent“ wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt und über seine positive Wirkung informiert werden.

Positive Wirkung bei Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
„Äpfel haben beispielsweise eine positive Wirkung auf unser Verdauungssystem, den Cholesterinspiegel, auf Diabetes oder auf Herz-Kreislauf- sowie auf Krebserkrankungen“, so der Experte. Daher sollten sie am besten jeden Tag in den Speiseplan integriert werden. Es sei „höchste Zeit, dass wir die Ernährung an die Bedürfnisse des Menschen anpassen und nicht umgekehrt“, ergänzt Lindschinger. Der Apfel sollte zum Verzehr jedoch nicht geschält werden, denn 70 Prozent der Nährstoffe würden sich in oder direkt unter der Schale befinden.

Wie der Ernährungsmediziner berichtet, habe eine Studie gezeigt, dass die wertvollen Ballaststoffe der Äpfel eine große Wirkung haben. Demnach hatte sich nach dem sechswöchigen Konsum von zwei großen Äpfeln pro Tag der Ballaststoffgehalt im Darm der Probanden um 22 Prozent erhöht. „Und der Apfel ist ein leichtes Lebensmittel, denn er besteht aus 85 Prozent Wasser und hat nur rund 60 Kilokalorien“ betont Lindschinger. (nr)

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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