Tietze- Syndrom; Morbus Tietze

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Das Tietze- Syndrom ist eine schmerzhafte Verdickung der Knorpelansätze der Rippen am Brustbein, die oftmals im Lebensalter zwischen 30 und 40 beginnt und den Gipfel um das 50. Lebensjahr hat. Betroffene klagen über Schmerzen der sichtbar aufgetriebenen Knorpel bei Druck und tiefer Ein- und Ausatmung. (Brustschmerzen). Wichtig ist, dass Lungen- und Herzerkrankungen abgeklärt werden, da die Schmerzen zum Teil auch in andere benachbarte Regionen ausstrahlen können. Benannt ist die Symptomatik nach dem Breslauer Chirurgen Alexander Tietze (1864–1927), der das Phänomen als Erster 1921 beschrieb.

Teilweise wird das Tietze- Syndrom auch als Chondropathia tuberosa oder als Costochondritis bezeichnet. Meist verschwinden die Schmerzen nach ein paar Monaten von selbst. Teilweise kann sie sichtbare Auftreibung der Rippenknorpel beschwerdefrei bestehen bleiben. Frauen sollen nach der Literatur etwa viermal so häufig betroffen sein wie Männer. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie)

Bildnachweis: Ralph-Thomas Kühnle  / pixelio.de

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