Endlich ist ein Ende der Grippewelle in Sicht

Heilpraxisnet

Endlich ist ein Ende der Grippewelle in Sicht

22.03.2015

Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen: In den vergangenen Monaten litten Tausende Bürger unter den Folgen einer Influenza-Infektion. Wochenlang lähmte die Grippewelle Betriebe und Behörden. Doch jetzt scheint – in Bayern – ein Ende der Erkrankungswelle in Sicht zu sein. Die Zahl der Neuinfektionen ging dort zuletzt stark zurück.

Zahl der Grippe-Patienten hatte sich vervielfacht
In diesem Jahr mussten besonders viele Menschen an den Folgen einer Influenza-Erkrankung leiden. Erst kürzlich war berichtet worden, das sich die Zahl der bayerischen Grippe-Patienten im Vergleich zum Vorjahr vervielfacht hat – allerdings war das letzte auch ein eher schwaches Grippejahr. Zahlreiche Patienten mussten in den vergangenen Wochen mit Symptomen wie Fieber, Husten und Kopfschmerzen zu Hause bleiben. Doch nun zeichnet sich nach fast zwei Monaten in Bayern ein Ende der schweren Grippewelle ab.

Schwerste Grippewelle seit der Schweinegrippe 2009
Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, registrierten die Gesundheitsämter in der vergangenen Woche nur noch 1.060 neue Influenza-Infektionen. Das waren deutlich weniger als in der Woche zuvor. „Die Kurve geht jetzt eindeutig nach unten“, erklärte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen. „Die Saison steuert langsam dem Ende entgegen.“ Wie berichtet wird, war es gemessen an der Zahl der gemeldeten Erkrankungen, die schwerste Grippewelle seit der Schweinegrippe 2009. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Grippe-Patienten zum Arzt gingen und nicht alle Mediziner einen Grippetest machten.

Über 13.600 gemeldete Grippe-Fälle
Insgesamt waren seit Jahresanfang 13.661 Influenza-Infektionen gemeldet worden. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt lediglich 1.677 Fälle. 2014 war jedoch ein extrem schwaches Grippejahr. Mit 315 Fällen waren in der vergangenen Woche die meisten Neuinfektionen aus Oberbayern gemeldet worden. Dem LGL zufolge ist der Grund dafür die große Bevölkerungsdichte im Großraum München. Mittelfranken folgt mit 216 neuen Influenza-Erkrankungen. Und wie schon während der gesamten Grippesaison sind Schwaben mit 81 und Unterfranken mit 54 neuen Fällen die Schlusslichter. (ad)

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Bildnachweis: Dieter Schütz / pixelio.de