Schweißfüße

Schweißfüße (Hyperhidrosis pedis)

Neben den Achselhöhlen und den Handflächen gehören die Füße zu den bevorzugten Körperstellen, die von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrosis, Schweißfüße) betroffen sein können.

Zu feuchten, häufig kalten Füßen gesellt sich saurer, übelriechender Schweiß, der auch nachts auftreten kann. Schweißfüße sind meist Ausdruck einer Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems (vegetative Dystonie), vermehrter Fußschweiß kann aber ebenso Begleiterscheinung einer organischen Erkrankung sein.

Übelriechende Schweißfüße sind nicht nur eine Belastung im zwischenmenschlichen Miteinander. Durch die ständige Feuchtigkeit und Zersetzung des Schweißes werden die Räume zwischen den Zehen wund, die Haut wird anfällig für Entzündungen und Ekzeme, v.a. hervorgerufen durch Pilze (Fußpilz) und Bakterien.

Die Ursachen sind vielfältig und nicht immer leicht zu ermitteln (siehe Hyperhidrosis). Speziell bei Schweißfüßen kommen neben mangelhafter Körperpflege auch Socken und Strümpfe aus schweißtreibenden Materialien (Wolle und Kunstfaser) sowie Schuhwerk in Frage, das keinerlei Belüftung zulässt. Einer vermehrten Schweißproduktion zur Entgiftung des inneren Milieus liegen manchmal Ernährungsfehler und der Konsum von Reiz- und Giftstoffen (Tabak, Alkohol, Kaffee, Medikamente) zugrunde. Besonders häufig findet sich – wie beim allgemein verstärkten Schwitzen - auch beim Fußschwitzen eine Störung des vegetativen Nervensystems.

Dennoch sollten mögliche organische Grunderkrankungen (siehe Hyperhidrosis) in Betracht gezogen und evtl. fachärztlich ausgeschlossen werden. Gegen Übermäßiges Schwitzen kann man auch sich selbst behandeln. Behandlung bei übermäßigen Schwitzen. (Heilpraktiker Thorsten Fischer, 12.11.2009)