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Salzreiche Ernährung fördert Gehirnentzündungen & Bluthochdruck

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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22. August 2025
in News
Salzstreuer und verschüttetes Salz auf einer schwarzen Oberfläche
Salz scheint Immunzellen im Gehirn zu veranlassen, ein Hormon auszuschütten, welches dann den Blutdruck erhöht. (Bild: Milan/stock.adobe.com)
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Ein hoher Salzkonsum kann nicht nur die Nieren belasten, sondern auch Entzündungen im Gehirn fördern und den Blutdruck in die Höhe treiben. Dies macht deutlich, welch wichtige Rolle nicht nur der Salzkonsum, sondern auch das Gehirn bei dem Auftreten von Bluthochdruck spielen können.

Ein Forschungsteam unter Beteiligung von Fachleuten der McGill University in Kanada hat untersucht, wie eine salzreiche Ernährung das Gehirn beeinflusst und letztendlich Bluthochdruck fördert. Die Ergebnisse sind in dem Fachjournal „Neuron“ nachzulesen.

Welche Folgen hat salzreiche Ernährung?

Die Untersuchung wurde an Ratten durchgeführt, die eine stark salzhaltige Ernährung erhielten. Diese Ernährung war laut den Forschenden mit einer menschlichen Ernährung basierend auf vielen Fertiggerichten, Fast Food oder Wurstwaren vergleichbar.

Das Team stellte fest, dass der Verzehr einer salzreichen Ernährung in einer bestimmten Hirnregion mit einer Aktivierung von Immunzellen verbunden ist, die eine Entzündungsreaktion auslöste. Dies hatte die Ausschüttung des Hormons Vasopressin zur Folge, welches dafür bekannt ist, dass es den Blutdruck erhöht.

„Dies ist ein neuer Beweis dafür, dass Bluthochdruck seinen Ursprung im Gehirn haben kann, und öffnet die Tür für die Entwicklung von Behandlungen, die auf das Gehirn wirken“, erläutert die Studienautorin Masha Prager-Khoutorsky in einer aktuellen Pressemitteilung.

Hoffnung für viele Menschen mit Bluthochdruck

Etwa ein Drittel der Menschen mit Bluthochdruck sprechen laut den Forschenden nicht auf die gängigen Medikamente an, die vor allem Blutgefäße und Nieren ins Visier nehmen. Für diese Betroffenen könnte die neue Studie eine entscheidende Wende bringen.

Sollte das Gehirn wirklich als Auslöser von Bluthochdruck eine zentrale Rolle spielen, könnten in Zukunft neuartige Therapien entwickelt werden, die gezielt dort ansetzen. Das Team möchte zukünftig testen, ob ähnliche Mechanismen auch bei anderen Formen von Hypertonie vorliegen.

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Zwar wurden die Ergebnisse im Tiermodell, doch lassen sich ähnliche Mechanismen bei Menschen vermutenen und die Studie liefert damit eine klare Botschaft: Maßvoller Salzkonsum ist ein wichtiger Faktor für einen gesunden Blutdruck, und das Gehirn könnte der Schlüssel sein, um Bluthocdruck künftig wirksamer zu behandeln.

Wie kann der Salzkonsum reduziert werden?

Um die Salzaufnahme zu reduzieren, empfiehlt es sich, beim Kochen Salz durch frische Kräuter oder Gewürze zu ersetzen. Auch der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel wie Chips, Instant-Nudeln oder Wurstwaren kann einen wesentlichen Beitrag leisten. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Ning Gu, Olena Makashova, Celeste Laporte, Arkady Khoutorsky, Charles W. Bourque, et al.: Microglia regulate neuronal activity via structural remodeling of astrocytes; in: Neuron (veröffentlicht 19.08.2025), Neuron
  • McGill University: High-salt diet inflames the brain and raises blood pressure, study finds (veröffentlicht 20.08.2025), McGill University

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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