Guarana – Wirkung und Anwendung

Der alternative Wachmacher aus Südamerika

Die Kapselfrüchte und Samen des Guarana (Paullinia cupana) machen Kaffee echte Konkurrenz. Dank ihres hohen Gehalts an Koffein ist das Guarana-Extrakt nämlich ein zuverlässiger Wachmacher. Im Gegensatz zu Kaffee beinhaltet Guarana dabei aber noch eine Reihe anderer gesundheitsrelevanter Inhaltsstoffe. Bei den Indiovölkern des Amazonas ist Guaraná beziehungsweise Guarana eine schon seit hunderten von Jahren in der Volksmedizin sowie zur Ernährung genutzte Frucht. Auch bei uns entdeckt man inzwischen die Vorzüge dieser, in ihrer Heimat auch als Auge des Waldes bekannten, Beere, die von Herstellern von Energydrinks bereits als einer der besten Wachmacher überhaupt gefeiert wird. Allerdings kann Paullinia cupana noch deutlich mehr. Erfahren Sie hier Einzelheiten zum Thema.


Steckbrief zur Guarana:

Wissenschaftlicher Name: Paullinia cupana
Pflanzenfamilie: Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)
Volkstümliche Namen: Frucht der Jugend, Auge des Waldes, Trank der Götter, Grünes Gold der Indios
Herkunft: Amazonas, Südamerika
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Wichtigste Inhaltsstoffe: Koffein, Gerbstoffe, Theophyllin
Anwendungsgebiete:

  • Konzentrationsschwäche,
  • Kreislaufschwäche,
  • Leistungsschwäche
  • und Verdauungsbeschwerden.
Guarana hat auch den Beinamen „Auge des Waldes”. (Bild: Winkler/fotolia.com)

Kräuterportrait: Das Grüne Auge des Amazonas-Regenwaldes

Das zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae) gehörende Guarana stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen des Amazonas-Beckens. Dort wächst die verholzende Pflanze je nach Standortbedingungen entweder als Liane oder in Form rankender Sträucher. Die orangeroten Kapselfrüchte des Guarana fallen einem Betrachter dabei sofort ins Auge. Sie wachsen in traubigen Fruchtständen und beinhalten jeweils einen grünlich-schwarzen Samenstein, der etwa mehr als einen Zentimeter groß ist und den Hauptanteil der fruchteigenen Inhaltsstoffe besitzt. Sobald diese reif sind, platzen sie auf und offenbaren ihren schwarzen Samenkern, welcher an der Basis von einem weißen Samenmantel umgeben ist. Die Kapselfrüchte erscheinen im geöffneten Zustand darum wie kleine Augen, wodurch sich der volkstümliche Beiname „Auge des Waldes“ ergibt.

Den offiziellen Namen erhielt „Guarana“ (paullinia cupana) dagegen vom Volk der Guaraní, die sowohl in Brasilien, als auch in Argentinien, Bolivien, Paraguay und Uruguay heimisch sind. In der Volksmedizin ihrer südamerikanischen Heimat wird Guarana schon seit Jahrhunderten als wertvolle Heilpflanze geschätzt. Das Amazonasvolk verwendet die zu Pulver gemahlenen Fruchtsamen des Guarana seit jeher zur Herstellung von Guarana-Paste. Sie dient in der Volksmedizin der Guaraní bis heute als Stärkungsmittel bei Krankheit und Hungergefühl, aber auch als Desinfektionsmittel für Wunden und Entzündungen. Des Weiteren wussten die Guaraní ihr „Auge des Waldes” auch als Wachmacher zu nutzen, indem Sie aus dem Guarana-Pulver energiespendende Getränke herstellten.

Traditionell verarbeiten die Indios getrocknete Früchte und Samen der Pflanze zu Guarana-Pulver und stellen im Anschluss eine Paste oder ein Getränk aus dem Pulver-Extrakt her. Genutzt werden die Auszüge des Guaranas dann beispielsweise zur Behandlung von

  • Durchfall,
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Hunger- und Durstgefühlen,
  • Fieber,
  • Herz-Kreislauf-Problemen,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Schwäche
  • oder zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit.
Guarana ist durch die auffällig rote Farbe seiner Früchte selbst im Regenwald gut zu finden. (Bild: Ricardo/fotolia.com)

Gerade die belebende und leistungssteigernde Wirkung vom Guarana ist auch für Beinamen wie „Frucht der Jugend“ oder, im Falle von flüssigen Guarana-Extrakten, „Trank der Jugend“ verantwortlich. Heute kennt man außerdem die heilsame Wirkung von Guarana bei

Insbesondere die Herstellung von Energy-Getränken aus Guaranaextrakt ist inzwischen auch in der Moderne angekommen. Unzählige Hersteller schwören auf Guaranapulver als effiziente Alternative zu Kaffee oder chemischen Aufputschmitteln wie Taurin und feiern Guarana als besten pflanzlichen Energizer überhaupt.

Grund hierfür ist zum einen die Tatsache, dass Guaranaextrakt gut dreimal mehr Koffein besitzt als eine vergleichbare Menge Kaffeebohnen. Daneben enthält das Pulver aus Guarana auch diverse Mineral- und Naturstoffe, die für Stoffwechsel, Immunabwehr und Verdauung von unschätzbarem Wert sind. Guarana findet deshalb nicht nur als Wachmacher Verwendung. Aus dem Extrakt der Paullinia cupana unter anderem folgende Produkte hergestellt:

  • Energy-Drinks,
  • Fruchtsäfte und Smoothies,
  • Früchtetees,
  • Kaugummis,
  • Milchprodukte (zum Beispiel Joghurt),
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • und Schokolade.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Das heilsame Guarana-Extrakt wird oft fälschlicherweise als „Guarnin“ bezeichnet. Ein irreführender Begriff, der annehmen lässt, es handle sich dabei um einen besonderen Wirkstoff. In Wahrheit verbirgt sich hinter Guarnin jedoch ein ganzer Wirkstoffkomplex. Neben dem Koffein, das etwa sieben Prozent des Guarnins ausmacht und ihm seine wachmachenden Eigenschaften verleiht, finden sich im Guaranapulver unter anderem auch bis zu 25 Prozent pflanzliche Gerbstoffe, darunter auch circa 12 Prozent sogenannte Tannine.

Nicht nur Koffein wirkt in Guarana belebend

Guarana enthält mit einem Anteil von bis zu acht Prozent knapp dreimal so viel Koffein wie die Kaffeebohne. Dabei wirkt die pflanzliche Substanz nicht nur als Aufputschmittel, sondern allgemein anregend auf

  • Herz-Kreislauf-System,
  • Konzentrations- und Leistungsfähigkeit,
  • Harnproduktion
  • und Verdauung.

Wenngleich das Koffein einen der wichtigsten Bestandteile im vermeintlichen Guarnin darstellt, ist es nicht der einzige Inhaltsstoff, der Guarana seinen anhaltend vitalisierenden Effekt verleiht. Die oben erwähnten Tannine sind dafür bekannt, eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung zu haben. Gleichzeitig besitzen die Tannine im Guaranaextrakt einen gefäßzusammenziehenden (adstringierenden) Effekt. Er hat zur Folge, dass Koffein portionierter durch die Gefäße geleitet wird, was dessen Wirkungsdauer verlängert. Eng verwandt mit Koffein sind auch die Naturstoffe Theophyllin und Theobromin im Extrakt des Guarana. Sie wirken ebenfalls anregend und vitalisierend.

Die getrockneten Fruchtsamen des Guaranas werden für die Nutzung zu Pulver gemahlen. (Bild: Rawf8/fotolia.com)

Wissenswertes: Die Wirkung des Koffeins lässt sich durch die gefäßeigene Minderdosierung deutlich verlängern, weshalb Guaranaextrakt an die sechs Stunden lang seine belebende Wirkung konstant entfalten kann.

Guarana belebt auch Haut und Schleimhäute

Für den adstringierenden Effekt der Gerbstoffe ist deren besondere Eigenschaft verantwortlich, Haut und Schleimhäuten Eiweiß zu entziehen. Dies hat eine Austrocknung des Gewebes zur Folge. Genutzt wird dieser Wirkungsmechanismus nicht nur in Bezug auf die Gefäßbeschaffenheit. Denn wie ihr Name schon vermuten lässt, werden die austrocknenden Gerbstoffe vor allem beim Gerben von Leder eingesetzt, um Infektionserregern wie Bakterien und Pilzen auf den Tierhäuten den Nährboden zu entziehen.

Sowohl bei tierischem als auch bei menschlichem Haut- und Schleimhautgewebe wirken Gerbstoffe

  • antimikrobiell,
  • desinfizierend,
  • entzündungshemmend,
  • schleimlösend,
  • wund- und blutstillend.

Atemwege, Herz und Verdauungstrakt profitieren von Guarana

Interessant ist die Kombinationswirkung von Gerbstoffen und weiteren Inhaltsstoffen im Guarana-Extrakt. Gemeint sind hier vor allem

  • Theophyllin (ein Abbauprodukt von Koffein),
  • Theobromin (ein mit Theophyllin verwandter Pflanzenstoff),
  • und Saponine (pflanzliche Zuckerbausteine).

Gemeinsam verleihen sie Früchten und Samen der Guarana eine

  • atemwegsbefreiende,
  • cholesterinsenkende,
  • darmregulierende,
  • harntreibende,
  • herz- und immunstärkende,
  • nervenstimulierende
  • und stimmungsaufhellende Wirkung.
Im Smoothie verrührt ist der bittere Geschmack des Guarana nicht wahrnehmbar. (Bild: Joshua Resnick/fotolia.com)

Außerdem verstärken sie die schleimlösenden und entzündungshemmenden Effekte der Gerbstoffe. Guarana-Extrakt ist wegen dieser Kombinationswirkung wunderbar geeignet zur Behandlung und Prävention von

  • bronchialen Erkrankungen,
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • erhöhten Cholesterinwerten,
  • Harnwegsinfekten,
  • Herzerkrankungen,
  • Nervenschwäche und Gemütsschwankungen.
Wirksame Inhaltsstoffe von Guarana
Koffein Wirkt herz- und kreislaufanregend, konzentrationsfördernd, leistungssteigernd, harntreibend und verdauungsfördernd.
Gerbstoffe Wirken adstringierend und verlängern deshalb die Wirkungsdauer von Koffein; haben einen desinfizierenden, entzündungshemmenden, schleimlösenden, wund- und blutstillenden Effekt.
Theophyllin Besitzt atemwegsbefreiende, harntreibende, herzstärkende und darmregulierende Wirkung
Theobromin Wirkt ähnlich wie Theophyllin und zusätzlich stimmungsaufhellend und nervenstimulierend.
Saponine Haben entzündungshemmende, darmregulierende, harntreibende, schleimlösende und stärkende Eigenschaften.

Anwendung und Dosierung

Ganz nach indianischer Tradition werden Früchte und Samen des Guarana heute zunächst getrocknet und anschließend zu Pulver gemahlen. Erhältlich ist das Guarana-Extrakt dann entweder in reiner Pulverform oder gepresst als Tabletten beziehungsweise Kapseln. Wichtig bei der Anwendung der Guarana-Präparate ist die richtige Dosierung. Da es sich bei Guarana um einen hocheffizienten, natürlichen Wachmacher handelt, sollten Sie bei der Dosierung vorsichtig sein. Denn mehr Guarana bedeutet nicht gleich mehr Leistungsfähigkeit oder gesundheitliche Vorteil. Vielmehr verstärken sich bei einer Überdosis die klassischen Nebenwirkungen von Koffein und führen vermehrt zu

Guarana enthält etwa dreimal soviel Koffein wie Kaffee. (Bild: kab-vision/fotolia.com)

Als Richtwert gilt deshalb eine Tagesdosis von maximal zwei Gramm Guarana. Menschen mit bestehendem Bluthochdruck oder vorliegenden Herzkrankheiten sind Guaranaprodukte generell nicht zu empfehlen, da es zu gefährlichem Blutdruck- und Herzrhythmusstörungen führen kann. Im Falle einer Schwangerschaft oder während der Stillzeit ist ebenfalls vom Verzehr von Guarana-Produkten abzuraten, denn aufgrund der gesteigerten Nerven-, Darm- und Stoffwechseltätigkeit könnte es zu einer Frühgeburt führen oder, im Falle stillender Mütter, zu Gesundheitsbeschwerden beim Kind kommen.

Guarana-Pulver statt Kaffee

Durch den hohen Koffeingehalt eignet sich Guarana besonders gut als Wachmacher, denn es wirkt über mehrere Stunden und setzt Koffein auf sanfte Weise frei. Gerade Menschen, die besonders sensibel auf Kaffee reagieren, können in Guarana daher eine echte Alternative finden, um morgens schnell fit zu werden. Darüber hinaus ist Guarana schonender für die Magenschleimhaut und reizt diese weniger als Kaffee.

Wer sich Getränke wie Tee, Smoothies, Shakes oder Kakao aus Guarana herstellen möchte, der nutzt hierfür am besten das Pulver der Heilpflanze. Der bittere Geschmack, den Guarana aufgrund seines sehr hohen Koffein- und Gerbstoffgehalts hat, wird durch solche Mixturen überdeckt. Da ein Gramm Guarana-Pulver ganze 40 bis 90 mg Koffein enthält, wird für Erwachsene eine Tagesdosis von maximal ein bis zwei Gramm Guarana-Pulver (circa ein halber Teelöffel) empfohlen.

Tabletten und Kapseln aus Guarana für leichtere Dosierung

Die Dosierung des Guarana-Pulvers ist gerade für Anfänger nicht immer ganz einfach. Aus diesem Grund gibt es Guarana-Extrakt auch in vordosierten Tabletten und Kapseln. Diese erlauben nicht nur eine bessere Dosierung, sondern können auch einfach im Ganzen geschluckt werden, um den bitteren Geschmack zu umgehen. Wichtig bei der Einnahme gepressten Guarana-Extraktes ist, immer ausreichend Wasser zu trinken (circa ein bis drei Liter pro Tag), damit sich die Wirkstoffe im Körper auch vollständig auflösen und gut verteilen. Sofern der Beipackzettel nichts anderes empfiehlt, sollten sie maximal eine bis drei Guarana-Kapseln beziehungsweise maximal zwei bis drei Tabletten täglich nehmen.

Als Konzentrat gibt es Guarana auch in kleinen Ampullen, die im Sport ebenso beliebt sind wie auf Partys. (Bild: Mikhail Glushkov/fotolia.com)

Nebenwirkungen und Kontraindikationen:

Eine Überdosierung von Guarana (ab circa. 20 Gramm) kann zu Nebenwirkungen wie Herzrasen, innerer Unruhe, Kopfschmerzen, Magenreizungen und Zittern führen. Die Symptome ähneln also denen einer Überdosis Kaffee. Für Schwangere, Mütter in der Stillzeit sowie Menschen mit Bluthochdruck oder einer Schilddrüsenüberfunktion ist Guarana nicht geeignet. Gründe sind die bereits genannten Nebenwirkungen, welche bei entsprechenden Risikogruppen sehr stark ausfallen können.

Interessante Studien zur Wirkung von Guarana

Die Wirkungsweise von Guarana wurde mehrfach untersucht. Dabei kamen Forscher unter anderem zu dem Ergebnis, dass Getränke aus Guarana-Extrakt schon einzig durch ihren hohen Gehalt an Koffein vitalisierend wirken. Damit unterscheidet sich der Wachmacher von zahlreichen anderen Energydrinks, denen Hersteller künstliche Aufputschmittel zusetzen müssen, um deren belebenden Effekt zu intensivieren. Aufgrund ihrer hohen Mengen an Koffein ist es nur logisch, dass Paullinia cupana in Studien wie erwartet als exzellenter Wachmacher bestätigt wurde. Eine 2015 durchgeführte Studie entdeckte zudem weitere Wirkstoffe im Pulver des Guarana, welche den vitalisierenden Effekt noch weiter verstärken. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um die bereits erwähnten Naturstoffe Theobromin und Theophyllin handelt.

Besonders interessant ist auch das Ergebnis einer Studie des Instituts für Morphologie an der brasilianischen Bundesuniversität von Santa Maria. Hier untersuchten Wissenschaftler zwei verschiedene Testgruppen, wobei eine aus einheimischen Senioren bestand, die regelmäßig Guarana-Extrakt zu sich nahmen (NG). Die andere Testgruppe (GI) bestand aus Senioren, die niemals zuvor Guarana getrunken hatten. Es stellte sich heraus, dass die Mitglieder der NG-Gruppe generell eine niedrigere Rate an Stoffwechselkrankheiten aufwiesen. Bei den männlichen Gruppenmitgliedern wurde zudem seltener Bluthochdruck festgestellt.

Auch die Gehirnleistung wird laut einer brasilianischen Studie offenbar durch Paullinia cupana angeregt. Interessant ist dies zum einen für die Nutzung leistungssteigernder Guaranaprodukte im Rahmen von Prüfungssituationen und anderen, für das Gehirn herausfordernden Tätigkeiten. Zum anderen betonten die zuständigen Forscher, dass sich Guarana aufgrund der gedächtnisverbessernden Wirkung womöglich auch zur Behandlung von kognitiven Erkrankungen wie Alzheimer eignet.

Die Wirkung von Guaranapulver auf das Immunsystem wurde ebenfalls medizinisch untersucht. Hier kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass Guarana nicht nur einen antibakteriellen, sondern auch einen immunstärkenden Effekt hat. Letzterer rückt seit 2016 mehr und mehr in den Fokus der Wissenschaft, weil Guarana dem Immunsystem offenbar dabei hilft, gezielt gegen Krebszellen vorzugehen.

Um den krebshemmenden Eigenschaften von Paullinia cupana genauer auf den Grund zu gehen, haben brasilianische Forscher 2017 erneut eine Studie durchgeführt. Und in der Tat bestätigten sich die anfänglichen Ergebnisse. In Kombination mit Koffein scheint Guarana bestimmte Zellproteine zu unterdrücken, die für das Wachstum von Brust- und Darmkrebs verantwortlich sind. Das Extrakt von Paullinia cupana könnte somit in Zukunft als Antikrebsmittel relevant werden.

Viele Hersteller setzen ihren Energydrinks Guarana bei. (Bild: HandmadePictures/fotolia.com)

Guarana kaufen – Apotheke, Drogerie oder Onlinehandel

Neben Pulver, Kapseln und Tabletten aus Guarana gibt es natürlich auch fertige Energydrinks zu kaufen. In der Apotheke oder Drogerie vor Ort finden sich eine Menge Präparate, die auch online verfügbar sind. Des Weiteren werden im Lebensmittelhandel Guaranahaltige Erfrischungsgetränke angeboten.

Fazit

Guarana ist nicht nur eine wunderbare Naturzutat für pflanzliche Energy-Drinks, sondern gleichzeitig auch eine Pflanze mit großem Heilpotential. Nach jüngstem Forschungsstand besitzt Paullinia cupana neben einer vitalisierenden, stoffwechselanregenden und immunstärkenden sogar krebshemmende Wirkung. Die Früchte der auch als „Auge des Waldes” bekannten Lianenpflanze aus dem Amazonas werden damit völlig zurecht als Superfood gehandelt. Dennoch sollten Sie Guarana maßvoll dosieren und nicht mehr als zwei Gramm Guaranaextrakt pro Tag verzehren, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden. Denn viel hilft hier wie so oft nicht viel, sondern verstärkt eher die unangenehmen Begleiterscheinungen einer zu hohen Dosis an Koffein. (ma)