• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Abhängigkeit nach Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
5. Dezember 2014
in News
Teile den Artikel

Hohes Risiko einer Abhängigkeit bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln

05.12.2014

Schlafprobleme und innere Unruhe beziehungsweise eine erhöhte Nervosität sind relativ weit verbreitete Beschwerdebilder. Viel Deutsche greifen hier zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln, um unbeschwert durch den Alltag zu kommen. Doch die Mittel bergen ein hohes Abhängigkeitsrisiko, warnen die Barmer GEK, die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) und der Bundesärztekammer (BÄK) in einer aktuellen Aufklärungskampagne.

Ziel der Kampagne ist eine stärkere Sensibilisierung der Patienten und Ärzte für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln, so die Mitteilung der Barmer GEK. Derzeit seien in Deutschland rund 1,2 Millionen Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. Bis heute „vielen Menschen das Suchtpotenzial der zur Wirkstoffgruppe der sogenannten Benzodiazepine gehörenden Präparate nicht bewusst“, erläutert Andrea Jakob-Pannier, Suchtpräventionsexpertin bei der Barmer GEK in der aktuellen Pressemitteilung. „Mitunter reicht es schon, die Medikamente drei bis vier Wochen einzunehmen, um eine Abhängigkeit zu entwickeln“, so Jakob-Pannier weiter.

Der Körper gewöhnt sich an die Medikamente
Zwar lassen sich mit den Schlaf- und Beruhigungsmitteln kurzfristig durchaus überzeugende Effekte erzielen, doch „schon nach zwei Wochen beginnt der Körper, sich an ein Medikament zu gewöhnen“, erläutert Dr. Raphael Gaßmann, Experte der DHS. Viele hätten dann das Gefühl, das Mittel sei nicht mehr stark genug und erhöhen die Dosis. Auch aus diesem Grund sollte die Einnahme von Benzodiazepinen nach Auffassung von Dr. Christoph von Ascheraden, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, „immer nur unter ärztlicher Kontrolle und nur zur Überbrückung von Krisensituationen erfolgen.“ Zudem betont der Experte, dass die Medikament nach längerer Einnahme niemals abrupt abgesetzt werden sollten.

Regeln zur Anwendung der Schlaf- und Beruhigungsmittel
Praxisnahe Hilfen zur richtigen Einnahme der Medikamente bietet die Barmer GE auf ihrer Internetseite. Zudem verweisen die Experten auch auf die sogenannte „4-K-Regel“, welche eine gute Orientierungshilfe für die Verschreibung und Anwendung der Schlaf- und Beruhigungsmittel biete. Die vier „K“ stehen dabei für klare Indikationsstellung, kleinste notwendige Dosis, kurze Anwendungsdauer und kein schlagartiges Absetzen der Medikamente, so die Mitteilung der Barmer GEK. (fp)

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

Bio-Höfe wegen Pestizid-Fund gesperrt

Bauchschmerzen bei Stress: Was kann man tun?

Jetzt News lesen

Wie verändert sich das Schlafverhalten in Zeiten von Corona? (Bild:  Prostock-studio/Stock.Adobe.com)

Alzheimer frühzeitig am Schlaf feststellbar

7. September 2026
Diabetes-Schriftzug mit medizinischen Symbolen.

Diabetes: Risiko schwerer Nebenwirkungen bei diesen Medikamenten

7. September 2026
Pfefferkörner in einer Schale und in einem Löffel und gemahlener Pfeffer auf einem Holztisch

Krebs: Pfefferextrakt zeigt vielversprechende Wirkung gegen Leukämie

6. September 2026
Ginseng-Wurzeln liegen neben einer Glastasse mit Ginsengtee

Diabetes: Ginseng-Inhaltsstoffe zeigt therapeutischen Nutzen

6. September 2026
Die zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) gehörende Bittergurke kann samt Kernen sowohl roh als auch beispielsweise geschmort verzehrt werden.  (Bild: sucharat/stock.adobe.com)

Krebs: So wirksame sind die Pflanzenstoffe aus Bittermelonen

4. September 2026
Frau mit Waage unterm Arm.

Keto-Diät besonders wirksam gegen Adipositas, Prädiabetes & Fettleber

3. September 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR