• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Diese Pflanzenstoffe könnten bei der Therapie helfen

Volker Blasek
Verfasst von Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek, Medizinischer Fachredakteur
Quellen ansehen
21. August 2026
in News
Arzt hält ein Schild mit der Aufschrift Bauchspeicheldrüsenkrebs
Pflanzliche Wirkstoffe erscheinen als vielversprechende Option zur begleitenden Behandlung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. (Bild: Coloures-Pic/stock.adobe.com)
Teile den Artikel

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs könnten verschiedene Pflanzenstoffe einen Beitrag zur Therapie leisten. Pflanzliche Wirkstoffe wie Curcumin, Quercetin und Resveratrol zeigen vielversprechende krebshemmende Eigenschaften. Allerdings bedarf es weiterer Untersuchungen für eindeutige Behandlungsempfehlungen.

Welches therapeutische Potenzial verschiedene Phytochemikalien bei Bauchspeicheldrüsenkrebs haben und welche molekulare Mechanismen dabei eine Rolle spielen, hat ein chinesisches Forschungsteam in einer aktuellen Studie untersucht. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Phytotherapy Research“ veröffentlicht.

Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte

  • Die Pflanzenstoffe Curcumin, Quercetin, Resveratrol, EGCG, Berberin, Genistein, Apigenin und Luteolin zeigen nachweisbare Wirkungen gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs.
  • Die Pflanzenstoffe können den programmierten Zelltod von Krebszellen fördern sowie deren Vermehrung und die Bildung neuer Blutgefäße hemmen.
  • Präklinische Studien deuten darauf hin, dass die Wirkstoffe über mehrere Signalwege wirken und die Wirksamkeit herkömmlicher Chemotherapeutika steigern können.
  • Eine geringe Bioverfügbarkeit und schlechte Löslichkeit erschweren bislang die therapeutische Anwendung; moderne Wirkstofftransportsysteme könnten hier Abhilfe schaffen.
  • Die Pflanzenstoffe gelten als vielversprechende Multitarget-Wirkstoffe, allerdings ist die klinische Evidenz bislang begrenzt und weitere Studien bleiben erforderlich.

Bauchspeicheldrüsenkrebs häufig schwer therapierbar

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist für seinen aggressiven Verlauf und die Resistenz gegenüber Standardtherapien bekannt und wird zudem oftmals erst verspätet diagnostiziert, da erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium auffällige Symptome auftreten.

Auch aus diesem Grund sind die Behandlungsoptionen bei vielen Betroffenen stark eingeschränkt und Bauchspeicheldrüsenkrebs nimmt relativ häufig einen tödlichen Verlauf. Effektive Behandlungsansätze sind daher weiterhin dringend gesucht.

Pflanzenstoffe zur Therapie?

Für verschiedene Pflanzenstoffe haben frühere Untersuchungen bereits eine Wirkung gegen Pankreaskrebszellen nachgewiesen, doch inwiefern diese in der klinischen Praxis tatsächlich helfen können, blieb weitgehend unklar.

In einer Übersichtsarbeit hat das chinesische Forschungsteam daher das therapeutische Potenzial von Pflanzenstoffen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen, ihre pharmakologischen Eigenschaften sowie Möglichkeiten der praktischen Anwendung untersucht.

Diese Pflanzenstoffe zeigen Wirkung

Nachweisbare Wirkung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zeigten dabei:

  • Curcumin (insbesondere in Kurkuma enthalten),
  • Quercetin (zum Beispiel in Kapern enthalten),
  • Resveratrol (zum Beispiel in Weintrauben enthalten),
  • Epigallocatechin-3-Gallat (Wirkstoff aus grünem Tee),
  • Berberin (zum Beispiel in Berberitzen enthalten),
  • Genistein (zum Beispiel in Sojabohnen enthalten),
  • Apigenin (zum Beispiel in Schafgarbe und Kamille enthalten)
  • und Luteolin (zum Beispiel in Thymian enthalten).

Präklinische Studien deuten auf eine konsistente Wirkung über mehrere Signalwege sowie auf eine potenziell gesteigerte Wirksamkeit in Kombination mit herkömmlichen Chemotherapeutika hin, wenngleich die Evidenz aus klinischen Studien bislang begrenzt und uneinheitlich ist, erläutern die Forschenden.

Diese Substanzen entfalten ihre Wirkung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs unter anderem indem sie die Apoptose (programmierten Zelltod) der Krebszellen fördern, deren Proliferation und die Angiogenese hemmen sowie oxidativen Stress modulieren, so die Fachleute weiter.

Die pflanzlichen Wirkstoffe könnten auch ergänzend zu konventionellen Chemotherapeutika eingesetzt werden, allerdings seien Faktoren wie zum Beispiel die geringe Bioverfügbarkeit und die schlechte Löslichkeit mit gewissen Problemen bei der Anwendung verbunden.

Die Entwicklung fortschrittlicher Wirkstofftransportsysteme wie zum Beispiel auf Basis von polymeren Trägern, Liposomen oder Nanopartikel sei entscheidend, um die Wirkung gegen Pankreaskarzinome zu verbessern.

Vielversprechende Multitarget-Wirkstoffe

Insgesamt erscheinen die pflanzlichen Verbindungen als vielversprechende Multitarget-Wirkstoffe, die das Potenzial haben, die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs grundlegend zu verändern, so das Fazit des Forschungsteams.

Jedoch seien weitere klinische Studien unerlässlich, um evidenzbasierte Behandlungsleitlinien zu entwickeln und den langfristigen therapeutischen Nutzen der Pflanzenstoffen zu bewerten. (vb)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Diplom-Redakteur (FH) Volker Blasek
Quellen:
  • Md. Rezaul Islam, Abdur Rauf, F. M. Shourav, Hanan A. Ogaly, Abdullah S. M. Aljohani, Waleed Al Abdulmonem, Kamala Badalova, Marcello Iriti: Phytochemicals as Multitarget Therapeutics in Pancreatic Cancer: Mechanisms, Clinical Evidence, and Translational Challenges; in: Phytotherapy Research (veröffentlicht 16.08.2026), onlinelibrary.wiley.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Jetzt News lesen

Zwei Tassen Kaffee

So beeinflusst Kaffee Stoffwechselgesundheit & Sexualhormone

20. August 2026
Grafische Darstellung von Bakterien im Darm.

Diabetes: Dieses Probiotikum könnte die Therapie unterstützen

20. August 2026
Ein Mann trainiert seinen Bizeps mit Hanteln in einem Fitnessstudio.

Diese Nahrungsergänzungsmittel können Parästhesien auslösen

20. August 2026
Ein Mann fasst sich an seinen dicken Bierbauch

Vitamin-D-Mangel & zu viel Bauchfett eine riskante Kombination

19. August 2026
Frau ertastet die Lymphknoten an ihrem Hals.

Heilpflanzen: Salbei wirkt effektiv gegen Streptokokken

18. August 2026
Junges Paar beim Joggen im Park

Kurzes Sprints effektiver als 90 Minuten Joggen

18. August 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR