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COVID-19: Omikron-Infektion bringt nur schwachen Schutz vor erneuter Ansteckung

Alfred Domke
Verfasst von Alfred Domke, Redakteur für Gesundheits-News
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15. Juni 2022
in News
Eine behandschuhte Hand hält ein Reagenzglas mit der Aufschrift SARS-CoV-2 Omikron Variante
Laut einer neuen Studie zeigen Menschen, die sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 angesteckt haben, nur eine schwache Immunstärkung gegen eine zukünftige Corona-Infektion. (Bild: Daniel Ernst/stock.adobe.com)
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Omikron-Infektion ist ein schlechter Booster gegen COVID-19

Menschen, die sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 angesteckt haben, zeigen nur eine schwache Immunstärkung gegen eine zukünftige Corona-Infektion. Das sind die Ergebnisse einer Studie unter der Leitung von Forschenden des Imperial College London.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben untersucht, wie das komplexe Flickwerk der Immunität in der Bevölkerung nach Impfung und früherer Infektion unseren zukünftigen Schutz vor SARS-CoV-2 beeinflusst. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

Geringer Immunschub auch bei 3-fach Geimpften

Eine gängige Annahme der COVID-19-Pandemie war, dass Menschen durch die Infektion mit dem Coronavirus einen natürlichen Immunschub erhalten, der es ihrem Körper ermöglicht, die Variante, auf die sie gestoßen sind, besser zu erkennen und Infektionen in Zukunft abzuwehren, heißt es in einer Mitteilung des Imperial College London.

Die neueste Analyse zeigt jedoch, dass Omikron selbst bei Menschen, die dreifach geimpft sind, nur einen schwachen natürlichen Immunschub gegen eine erneute Infektion mit Omikron selbst bietet.

Bei denjenigen, die dreifach geimpft wurden und keine vorherige SARS-CoV-2-Infektion hatten, führte die Omikron-Infektion zu einem Immunschub gegen frühere Varianten (Alpha, Beta, Gamma, Delta und den ursprünglichen Stamm), aber weniger gegen Omikron selbst.

Denjenigen, die sich während der ersten Welle der Pandemie und dann später noch einmal mit Omikron infiziert hatten, fehlte jegliche Immunverstärkung.

Nach Ansicht des Teams könnten die Ergebnisse dazu beitragen zu erklären, warum „Durchbrüche“ und wiederholte Infektionen ein gemeinsames Merkmal der Omikron-Welle der Pandemie waren. Sie betonen jedoch, dass Impfungen weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen und Tod bieten.

Schlechtere Erkennung des Omikron-Spike-Antigens

Die Studie zeigte eine schlechtere Erkennung des Omikron-Spike-Antigens durch T-Zellen bei Patientinnen und Patienten, die mit Omikron infiziert waren.

„Eine Infektion mit Omikron bietet keine starke Verstärkung für die Immunität gegen eine zukünftige erneute Infektion mit Omikron“, erklärt Professorin Rosemary Boyton von der Imperial-Abteilung für Infektionskrankheiten und Hauptautorin der Studie.

„Eine frühere SARS-CoV-2-Infektion wirkt sich auf die Fähigkeit aus, die Immunität gegen eine nachfolgende SARS-CoV-2-Infektion durch einen als „Immunprägung“ bezeichneten Prozess zu stärken, und dies kann für Untervarianten von Omikron gelten, einschließlich BA.4 und BA.5.”

Professor Danny Altmann vom Imperial College London fügt an, dass Omikron nicht nur die Impfabwehr durchbrechen kann, sondern auch vom Immunsystem nicht mehr so gut erkannt wird.

Unterschiedlicher Immunschutz

Frühere Arbeiten des Teams ergaben, dass Immunitätsmuster gegen SARS-CoV-2 dem Immunsystem durch die Infektionsgeschichte „eingeprägt“ werden. Ihre Prägung wird durch die Anzahl der Impfdosen, die Personen erhalten haben, und die Variante, mit der sie in Kontakt kommen, bestimmt, was zu einem unterschiedlichen Immunschutz bei den verschiedenen Individuen in der Bevölkerung führt.

In der neuesten Studie untersuchten sie, warum es so viele Omikron-Durchbruchinfektionen gibt, selbst bei Menschen, die dreifach geimpft wurden; wie dies durch die Vorgeschichte der Infektion beeinflusst wird; und ob die Omikron-Infektion zumindest einen „natürlichen Booster“ der COVID-19-Immunität bietet.

Das Team analysierte Blutproben von Mitarbeitenden des britischen Gesundheitswesens, die drei Dosen mRNA-Impfstoff erhielten und die unterschiedliche SARS-CoV-2-Infektionsgeschichten hatten, um die Antikörper-, T- und B-Zell-Immunität gegen Omikron zu untersuchen.

Die Forschenden fanden heraus, dass Menschen ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion, die damals Omikron hatten, einen verbesserten kreuzreaktiven Immunschutz gegenüber früheren Varianten zeigten – mit verbesserter B- und T-Zell-Immunität gegen Alpha, Beta, Gamma und Delta – aber sie zeigten eine verringerte Verstärkung dagegen das Omikron-Spike-Protein selbst.

Beschäftigte im Gesundheitswesen mit einer früheren Alpha-Infektion zeigten eine weniger anhaltende Antikörperreaktion gegen Omikron. Menschen, die sich während der ersten Welle der Pandemie und dann erneut mit Omikron infiziert hatten, fehlte jegliche Immunverstärkung.

Impfung bleibt wichtig

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betonen, dass die Impfung zwar Schutz vor schweren Verläufen von COVID-19 bietet, die Auswirkungen einer Infektion und erneuten Infektion auf die langfristige Gesundheit, einschließlich Long-COVID, jedoch nicht bekannt sind. Die aktuelle Studie konzentrierte sich nur auf dreifach mRNA-geimpfte Personen.

„Eine Sorge ist, dass Omikron möglicherweise weiter zu einem pathogeneren Stamm mutieren oder besser in der Lage sein könnte, den Impfschutz zu überwinden. In diesem Szenario wären Menschen, die eine Omikron-Infektion hatten, je nach ihrer Immunprägung schlecht gegen zukünftige Infektionen gewappnet“, so Professor Boyton.

Professor Altmann weist darauf hin, dass ihre neuesten Ergebnissen klare Bedenken hinsichtlich dem Schutz vor erneuter Omikron-Infektion hervorheben, doch die Impfung bleibt gegen schwere Erkrankungen wirksam. Diejenigen, die Anspruch auf eine Auffrischungsimpfung haben, sollten daher dazu ermutigt werden.

Studienautor Dr. Joseph Gibbons von der Queen Mary University of London fügt hinzu: „Der Zusammenhang zwischen der Infektionsgeschichte einer Person und ihrer Reaktion auf den Impfstoff ist jetzt klar. Frühere Infektionen mit verschiedenen Varianten wirken sich sowohl auf die Stärke als auch auf die Dauer Ihrer Immunantworten aus.“

Und: „Die Wirksamkeit aktueller Impfstrategien wird nicht nur davon abhängen, welche Varianten in Zukunft dominant werden, sondern auch davon, wie sich frühere Infektionswellen auf unsere Immunität ausgewirkt haben.“ (ad)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alfred Domke
Quellen:
  • Imperial College London: Omicron infection is a poor booster of COVID-19 immunity, (Abruf: 15.06.2022), Imperial College London
  • Catherine J Reynolds, et al.: Immune boosting by B.1.1.529 (Omicron) depends on previous SARS-CoV-2 exposure; in: Science, (veröffentlicht: 14.06.2022), Science

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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