Diät: Abnehmen und dabei gesund schlemmen – Mit diesen kalorienarmen Lebensmitteln ist das möglich

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

So is(s)t man gesund

Im Zuge der ständig zunehmenden Übergewichts-Rate in der Bevölkerung nimmt die gesunde Ernährung eine immer wichtigere Rolle als Gegenmaßnahme ein. Hier eine Auswahl von leckeren und gesunden Lebensmitteln, bei denen man ohne schlechtes Gewissen mal etwas mehr essen darf.


Ein Apfel am Tag

„An apple a day keeps the doctor away.“ (Täglich einen Apfel essen vertreibt den Doktor) Das bekannte englische Sprichwort enthält durchaus viel Wahres. Denn in 100 Gramm Apfel stecken etwa 25 Milligramm Vitamin C. Darüber hinaus enthält die beliebte Frucht über 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Vitamin B1, B2, B6, E und C, Provitamin A sowie Niacin und Folsäure. Mit 54 Kalorien pro 100 Gramm können auch gern mal mehr als nur ein Apfel am Tag gegessen werden. Einziger Nachteil des Apfels: Er enthält recht viel Fruchtzucker.

Es gibt zahlreiche kalorienarme Lebensmittel, bei denen man bedenkenlos auch mal kräftiger zulangen darf. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)

Pflaumen mit natürlichem Anti-Aging-Effekt

Bei Pflaumen kann man auch ohne schlechtes Gewissen zugreifen. 100 Gramm enthalten nur 47 Kalorien. Die süßen Früchte sind außerdem reich an Ballaststoffen und tragen dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken. Zusätzlich haben sie sich bei Beschwerden der Leber und gegen Gicht bewährt. Da Pflaumen reich an Vitamin E sind unterstützen sie die Kollagenbildung in der Haut und sorgen so für einen natürlichen Anti-Aging-Effekt. Wer unter einer Fructoseintoleranz leidet, sollte jedoch besser auf Pflaumen verzichten, sonst können Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.

Bittersüße Grapefruits

Die Grapefruit ist ebenfalls bestens für die Diät geeignet. Mit 50 Kalorien pro 100 Gramm können sie unbedenklich verputzt werden. Dabei sind sie richtige Vitamin-C-Bomben und enthalten eine Menge an bittersüßem Fruchtwasser. Die Stoffe in der Grapefruit kurbeln die Fettverbrennung an und tragen dazu bei, den Blutzucker zu senken. So schützen sie beispielsweise auch vor Diabetes und Herzkrankheiten. Allerdings sollte die Grapefruit nicht mit bestimmten Arzneimitteln kombiniert werden. Wer die Antibabypille, Cholesterinsenker, Immunsuppressiva, Antiarrhythmika, Psychopharmaka oder Chemotherapeutika einnimmt, sollte besser auf Grapefruits verzichten.

Karotten – Unterstützer des Immunsystems

Karotten enthaltenen nur 36 Kalorien pro 100 Gramm. Möhren sind ideal für unser Immunsystem und enthalten viel Vitamin-C, B1, B2, und E sowie die Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen. Dieser Mix eignet sich gut, um Erkältungen vorzubeugen.

Hähnchen statt Schwein oder Rind

Rotes Fleisch schlägt mit mehr als doppelt so viel Kalorien zu Buche wie Hähnchenbrust. 100 Gramm Rinderfilet oder Schweinebraten haben rund 190 Kalorien. Dagegen haben 100 Gramm Hänchenbrust lediglich 75 Kalorien. Zusätzlich stellten neuste Studien fest, dass rotes Fleisch zur Entwicklung von Herzkrankheiten beiträgt. Wer kein rotes Fleisch mehr konsumiert senkt sein Risiko auf schwere Herzerkrankungen bereits nach drei bis vier Wochen.

Fisch statt Fleisch

Noch besser als Hähnchen: Öfter mal eine Fleischmahlzeit durch Fisch ersetzen. Fisch ist reich an hochwertigen Eiweißen und enthält wichtige Vitamine. Gleichzeitig ist Fisch kalorien- und fettarm. Beispielsweise haben 100 Gramm Forelle nur 50 Kalorien. Ein regelmäßiger Fisch-Konsum wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen. Insbesondere die im Fisch enthaltenen Omega-3 Fettsäuren können das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken.

Sellerie – der ideale Begleiter für Fleisch und Fisch

Staudensellerie ist ein regelrechtes Super-Gemüse, das hierzulande eher selten auf den Teller kommt. Dabei sorgt er in vielen Gerichten für einen würzigen Geschmack und eignet sich gedünstet sehr gut als Beilagen zu Fleisch- und Fischgerichten. Mit nur 26 Kalorien pro 100 Gramm kann das Gemüse quasi grenzenlos verzehrt werden, ohne eine Gewichtszunahme zu befürchten. Dabei regt der Sellerie gleichzeitig die Verdauung an und versorgt den Körper mit einer Vielzahl an Mineralstoffen wie Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium, aber auch Vitamin E und Provitamin A.

Erdbeeren – gesund, lecker und kalorienarm

Erdbeeren sind regelrechte Leichtgewichte, wenn man die Kalorien betrachtet. 100 Gramm enthalten lediglich 32 Kalorien. Neben dem hohen Vitamin-C-Gehalt enthalten die Erdbeeren viel Vitamin K, B-Vitamine, Biotin und Folsäure sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, denen eine entzündungshemmende Wirkung zugesprochen wird und die das Herz-Kreislauf-System sowie das Immunsystem stärken sollen.

Radieschen grenzenlos genießen

Radieschen sind ideal zur leichten Ernährung. Sie schlagen lediglich mit 15 Kalorien pro 100 Gramm zu Buche, da sie zu über 90 Prozent aus Wasser bestehen. Gleichzeit sind sie reich an Ballaststoffen, Vitamin C und K sowie an Mineralstoffen wie Kalium und Eisen. Außerdem sollen die Knollen eine antibakterielle und krampflösende Wirkung haben.

Chinakohl – weniger Kalorien sind kaum möglich

Kaum ein Lebensmittel ist kalorienärmer als Chinakohl. Mit 13 Kalorien pro 100 Gramm kann er massenhaft ohne Bedenken verzehrt werden. Dabei enthält er wertvolle Aminosäuren, B-Vitamine, Vitamin C, Kalium, Folsäure und Senfölglykoside. Im Gegensatz zu Weißkohl wirkt er weniger blähend. Tipp: Um die gesunden Inhaltsstoffe nicht zu zerstören, sollte die Garzeit kurz gehalten werden. Fünf bis sieben Minuten genügen.

Die Gurke – Gemüse des Jahres 2019

Ebenso kalorienarm wie Chinakohl sind Gurken. Nicht umsonst ist sie zum Gemüse des Jahres 2019 gewählt worden. Die Gurke besteht zu 97 Prozent aus Wasser. Die gesunden Inhaltsstoffe sitzen größtenteils direkt unter der Schale, weshalb das Gemüse immer gut gewaschen und dann mit Schale verspeist werden sollte. (vb)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.