• Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
Heilpraxis - Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Ganzheitliche Medizin
  • Heilpflanzen
  • News
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
Heilpraxisnet.de - Portal für Naturheilverfahren und Naturheilkunde
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Häufige Nickerchen können Hinweis auf erhöhtes Demenz-Risiko sein

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
Quellen ansehen
16. Oktober 2026
in News
Seniorin mit einem Gehirn-Puzzle bei dem das letzte Puzzlestück noch fehlt.
Häufige Nickerchen im Tagesverlauf könnten ein Frühindikator für Demenz sein. (Bild: Orawan/stock.adobe.com)
Teile den Artikel

Ältere Menschen, die häufig tagsüber ein Nickerchen halten, unterliegen offenbar einem deutlich erhöhten Demenz-Risiko. So könnte der Schlafbedarf im Tagesverlauf frühzeitig auf eine drohende Demenzerkrankung hinweisen.

Inwiefern ein Zusammenhang zwischen den Nickerchen im Tagesverlauf und dem Risiko für Demenzerkrankungen besteht, hat ein Forschungsteam um Dr. Adam Spira von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health (USA) in einer aktuellen Studie untersucht. Die Ergebnisse sind in den „Journals of Gerontology: Series A“ veröffentlicht.

Schlaf & Demenz-Risiko verbunden

Dass unser Schlafverhalten mit dem Risiko für Demenzerkrankungen verbunden ist, war bereits aus früheren Untersuchungen bekannt, wobei allerdings vor allem der nächtliche Schlaf und etwaige Schlafprobleme im Fokus standen.

So kam bereits 2018 eine Studie zu dem Schluss, dass Schlafstörungen ein Warnzeichen für Demenz bilden und eine Forschungsarbeit aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass schlechter Schlaf im Alter das Demenz-Risiko fast verdoppelt.

Welche Rolle der Schlaf tagsüber spielt, blieb allerdings weitgehend unklar. Auch wenn eine vor rund drei Jahren veröffentlichte Studie nahelegte, dass Mittagsschlaf das Gehirn schützen und Demenz vorbeugen kann, ist dies bisher nicht eindeutig belegt.

Zusammenhang zwischen Nickerchen & Demenz?

Ob Nickerchen am Tag mit dem Auftreten von Demenz verbunden sind, hat das Forschungsteam nun anhand von knapp 1.000 Personen im Alter von mindestens 65 Jahren untersucht. Alle Teilnehmenden litten zu Beginn der Studie im Jahr 2013 nicht an Demenz und wurden über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren begleitet, erläutern die Forschenden.

Die Fachleute erfassten unter anderem die Häufigkeit von Nickerchen (nie, selten, häufig), deren Dauer (0 Minuten, unter 30 Minuten, mehr als 30 Minuten) und die Intention bzw. ob Nickerchen absichtlich oder unbeabsichtigt erfolgten.

Deutlich erhöhtes Demenz-Risiko

Teilnehmende, die häufig ein Nickerchen machten, erkrankten innerhalb des Beobachtungszeitraums um 48 Prozent öfter an Demenz, verglichen mit denjenigen, die selten oder nie ein Nickerchen hielten, berichtet das Team.

Dieser Zusammenhang habe sich auch nach Berücksichtigung demografischer Faktoren, des Gesundheitszustands und der Merkmale des Nachtschlafs wie Schlafdauer, Tagesschläfrigkeit und obstruktiver Schlafapnoe bestätigt. Allerdings war bei Teilnehmenden, die selten einen Nickerchen machten, keine entsprechende Risikoerhöhung feststellbar, ergänzen die Forschenden.

Bei Teilnehmenden, die tagsüber regelmäßig unbeabsichtigt einschliefen, verzeichneten die Fachleute ein um 39 Prozent erhöhtes Demenz-Risiko gegenüber Teilnehmenden, denen dies nicht passierte. Geplante bzw. beabsichtigte Nickerchen hatten laut den Fachleuten jedoch keine Auswirkungen auf das Demenz-Risiko.

Bei der Schlafdauer waren Nickerchen, die 30 Minuten oder weniger andauerten, mit einem um 40 Prozent erhöhten Demenz-Risiko verbunden, während sich der Zusammenhang bei Nickerchen von mehr als 30 Minuten jedoch abschwächte, sobald Faktoren des Nachtschlafs berücksichtigt wurden, berichtet das Team.

Nickerchen als Frühindikator?

Insgesamt verdeutlichen die Studienergebnisse, dass die Häufigkeit, die Intention und die Dauer der Nickerchen bei älteren Menschen mit dem Demenz-Risiko zusammenhängen können.

Die Forschenden beobachteten zudem, dass das auffällige Schlafverhalten tagsüber bereits Jahre vor der Demenz-Diagnose auftrat, so dass die Nickerchen einen Frühindikator für drohende Demenz-Erkrankungen bieten könnten.

„Die Beobachtung des Nickerchenverhaltens könnte als früher und leicht zugänglicher Indikator dienen, um ältere Erwachsene mit einem höheren Demenz-Risiko zu identifizieren und gezielte Interventionen zur Demenz-Prävention zu ermöglichen“, resümiert der Studienautor Dr. Kening Jiang von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Kening Jiang, Alden L. Gross, Catriona Tingsea Wu, Junxin Li, Halima Amjad, Emerson M Wickwire, Jennifer S. Albrecht, Atul Malhotra, Chien-Yu (Irene) Tseng, Marc Kaizi-Lutu, Chunyu Liu, Christopher N Kaufmann, Adam P. Spira: Napping characteristics and incident dementia: results from the National Health and Aging Trends Study; in: The Journals of Gerontology: Series A (veröffentlicht 25.08.2026), academic.oup.com
  • Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health: Frequent and unintentional daytime napping linked to higher dementia risk in older adults (veröffentlicht 13.10.2026), eurekalert.org
  • Sasha Milton, Sonia Ancoli-Israel, Katie L. Stone, Kristine Yaffe, Yue Leng : Five-Year Changes in 24-Hour Sleep-Wake Activity and Dementia Risk in Oldest Old Women; in: Neurology (veröffentlicht 19.03.2025), neurology.org
  • Erik S. Musiek, Meghana Bhimasani, Margaret A. Zangrilli, John C. Morris, David M. Holtzman, Yo-El S. Ju: Circadian Rest-Activity Pattern Changes in Aging and Preclinical Alzheimer Disease; in: JAMA Neurology (veröffentlicht 29.01.2018), jamanetwork.com
  • Valentina Paz, Hassan S. Dashti, Victoria Garfield: Is there an association between daytime napping, cognitive function, and brain volume? A Mendelian randomization study in the UK Biobank; in: Sleep Health (veröffentlicht 20.06.2023), sciencedirect.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Nächster Artikel

So können gesunde Haferflocken auch lecker schmecken

MIND-Diät bremst Hirnalterung - Diese Lebensmittel sollte man unbedingt essen

Jetzt News lesen

Ginseng-Wurzeln liegen neben einer Glastasse mit Ginsengtee

Heilpflanze Ginseng kann Muskelschwund lindern

15. Oktober 2026

Das passiert wenn du jeden Tag einen Joghurt isst

14. Oktober 2026
Zahnarztpraxis

Heilpflanze kann Angst vor dem Zahnarzt lindern

14. Oktober 2026

Herzförmige Schoten verraten uns wertvolle Heilpflanze unserer Wiesen

13. Oktober 2026

Gesundheit: Wir sollten alle mehr Quitten essen

13. Oktober 2026
Ein junger Mann steht im Dunkeln am geöffneten Kühlschrank und isst ein Stück Pizza.

Nächtliche Snacks schaden der Leber

13. Oktober 2026

Heilpraxis

Das Fachportal für Naturheilkunde und Gesundheit

  • Werben Sie hier
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Wir über uns
  • Rezepte
  • Consent anpassen
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Symptome
  • Krankheiten
  • Hausmittel
  • Naturheilkunde
  • Heilpflanzen
  • Ganzheitliche Medizin
  • News
  • Kontakt
  • Therapeuten
  • Themen
  • Fachliche Aufsicht
  • Rezepte

© 2022 Heilpraxisnet.de GbR