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Neurodermitis: Salbe auf Basis von Hafer, Kokosnuss & Sonnenblumen hilft

Fabian Peters
Verfasst von Fabian Peters
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7. Februar 2026
in News
Mann kratzt seine juckende Hand
Eine Salbe aus Hafermehl und Bestandteilen von Sonneblumenöl und Kokosnussöl kann zur Linderung von Neurodermitis beitragen. (Bild: vegefox.com/stock.adobe.com)
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Bei der Neurodermitis-Behandlung zeigt eine Creme aus Hafermehl sowie Inhaltsstoffen von Kokosnuss- und Sonnenblumenöl eine äußerst vielversprechende Wirkung. So lassen sich die Entzündungen der Haut und der Juckreiz mit der Creme deutlich lindern und auch die Hautflora profitiert.

Ein Forschungsteam um Professor Raja Sivamani von der University of California, Davis hat die Wirkung einer Creme aus kolloidalem Hafermehl und sogenannten Isosorbiddiestern aus Sonnenblumen- und Kokosnussöl bei Kindern und Jugendlichen mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis) untersucht. Die Ergebnisse sind in dem „Journal of Clinical Medicine“ veröffentlicht.

Herausforderungen bei der Neurodermitis-Therapie

Neurodermitis betrifft rund jedes fünfte Kind in den Industrieländern und kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Zwar lässt sich mit der topischen Anwendung von Kortikosteroiden (Cortisonsalbe) oftmals eine Linderung erreichen, diese kann jedoch langfristig erhebliche Nebenwirkungen haben.

So besteht hohes Interesse an Alternativen zu Kortikosteroiden und auch pflanzliche Wirkstoffe rücken dabei zunehmend in den Fokus. Beispielsweise hat ein chinesisches Forschungsteam erst kürzlich in einer Studie das therapeutische Potenzial von Sappanon A untersucht und laut den Fachleute zeigte der Pflanzenwirkstoff eine beeindruckende Wirkung gegen Neurodermitis.

Dass auch eine topische Behandlung mit kolloidalem Hafermehl einen Beitrag zur Neurodermitis-Behandlung leisten kann, ist bereits durch verschiedene frühere Forschungsarbeiten belegt, wie beispielsweise zuletzt durch eine in dem „Journal of Dermatological Treatment“ veröffentlichte Studie.

Ebenso gab es bereits Hinweise, dass die topische Anwendung sogenannter Isosorbiddiestern aus Kokosnuss- und Sonnenblumenöl einen Beitrag zur Neurodermitis-Therapie leisten könnte, berichtet das Team um Professor Raja Sivamani.

Hilft die Kombination der Wirkstoffe?

An 44 Kindern und Jugendlichen (2 bis 17 Jahre) mit Neurodermitis, untersuchten die Forschenden nun die Wirkung einer achtwöchigen kombinierten Anwendung von Hafermehl und Isosorbiddiestern aus Kokosnuss- und Sonnenblumenöl. 24 Teilnehmende bildeten dabei die Interventionsgruppe und 20 Teilnehmende diente als Kontrollgruppe.

Während die Interventionsgruppe eine Creme mit kolloidalem Hafer und den Isosorbiddiestern erhielt, nutzte die Kontrollgruppe eine Creme mit kolloidalem Hafermehl aber ohne Isosorbiddiester, erläutert das Forschungsteam.

Beiden Gruppen habe auch eine Cortisonsalbe zur Verfügung gestanden, die je nach Bedarf anzuwenden war. Die Nutzung der Cortisonsalbe wurde dabei durch Wiegen der Tuben detailliert erfasst und die Teilnehmenden wurden zu Studienbeginn sowie nach einer Woche, nach vier Wochen und nach acht Woche untersucht, so die Fachleute weiter.

Dabei ermittelte das Team nicht nur den Schweregrad der atopischen Dermatitis und den Juckreiz, sondern untersuchte zum Beispiel auch das Mikrobiom auf der Haut.

Signifikante Wirkung nachweisbar

Laut den Fachleuten zeigten Teilnehmende der Interventionsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe einen deutlich stärkeren Rückgang des sogenannten „Eczema Area and Severity Index“, der als Indikator für den Schweregrad der Neurodermitis gilt.

Auch sei der Gebrauch der Cortisonsalbe in der Interventionsgruppe signifikant niedriger ausgefallen und in dem Mikrobiom der Teilnehmende war die relative Häufigkeit von Staphylococcus aureus nach acht Wochen deutlich reduziert, berichtet das Team.

Neuer Ansatz zur Neurodermitis-Therapie

Insgesamt legen die Studienergebnisse den Schluss nahe, dass die Kombination als kolloidalem Hafermehl und den Isosorbiddiestern aus Sonnenblumen- und Kokosnussöl einen effektiven Beitrag zur Behandlung von Neurodermitis und zur Verbesserung der Hautflora leisten kann. (fp)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Fabian Peters
Quellen:
  • Zill-e-huma Khan, Ajay S. Dulai, Alanna O’Neill, Mildred Min, Joie Lee, Caitlin Dion, Nasima Afzal, Ratan K. Chaudhuri, Andy Lee, Raja K. Sivamani: Impact of Isosorbide Diesters from Coconut and Sunflower Fatty Acids on Pediatric Atopic Dermatitis and the Skin Microbiome: A Randomized, Double-Blind, Vehicle-Controlled Trial; in: Journal of Clinical Medicine (veröffentlicht 20.01.2026), mdpi.com
  • Jiayi Li, Chenjie Liu, Jun Liu, Jinkang He, Cheng Wang, Pengcheng Ma, Lingjun Li, Hongyang Li: Sappanone A Exerted Strong Anti-Inflammatory Effects in the Treatment of Atopic Dermatitis Through IL-21R-Mediated JAK1/STAT3 Pathway; in: Phytotherapy Research (veröffentlicht 14.11.2025), onlinelibrary.wiley.com

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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