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Öko-Test: Babyphone strahlen wie Handymasten

Redaktion Heilpraxis.de
Verfasst von Redaktion Heilpraxis.de
3. Oktober 2014
in News
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Vorsicht vor starker Strahlung durch Babyfone

03.10.2014

Babyphone geben zu viel Strahlung ab. Das ergab eine Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test. Demnach strahlen die Geräte teilweise so stark wie Handymasten. Eltern sollten beim Kauf eines Babyphone deshalb auf das Gütesiegel „Blauer Engel“ achten und keine „Dauersender“ kaufen.

Hohe Strahlung bei Babyphone könnte Krebsrisiko erhöhen
Die Verbraucherschützer testeten insgesamt 16 Babyphone. Das Ergebnis: "Ausstattung, Technik und Akustik überzeugte bei den meisten Produkten, in Puncto Strahlung fielen aber etliche Geräte durch". So wurde bei 12 Babyphonen eine erhöhte Strahlungsstärke festgestellt. „Leider erzeugen einige Geräte Strahlungsintensitäten, wie man sie im Umfeld von Mobilfunkmasten findet“, so das traurige Fazit von Öko-Test.

Als ebenfalls sehr bedenklich bewertet Öko-Test die Art der Strahlung, denn bei vielen Produkten handelt es sich um gepulste elektromagnetische Strahlung. „Studien zeigen, dass diese gepulsten Funkwellen die Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen können“, so die Tester. Sieben der untersuchten Babyfone gaben zudem permanent Funksignale ab – unabhängig davon, ob das Baby Töne produzierte oder schlief. „Auch wenn es gar kein Babygeschrei zu übertragen gibt, weil Baby friedlich schlummert, belasten die Sender die Umwelt mit Strahlung.“

Bei zehn Produkten stellte sich zudem die Ansprechschwelle als zu niedrig heraus. Die betroffenen Geräte sendeten nicht bei normaler Gesprächslautstärke.

Worauf Eltern beim Kauf eines Babyphone achten sollten
Generell sollten Kinder vor Elektrosmog geschützt werden, soweit dies möglich ist. Deshalb ist es ratsam, nur Geräte zu kaufen, die ausschließlich bei Geräuschen senden und keine Dauerstrahlung produzieren, so die Verbraucherschützer. „Auch elektrische Wechselfelder der Stromversorgung durch die Netzteile sorgen für heftigen Elektrosmog. Dabei entstehen diese Felder nur beim Netzbetrieb. Lässt sich der Sender mit Batterien betreiben, fallen die problematischen elektrischen Wechselfelder völlig weg“, informiert Öko-Test.

Um sicherzugehen, dass ein Babyfone keine gepulsten Funkwellen abgibt, sollten Kunden auf das Gütezeichen „Blauer Engel“ achten, welches auf Geräte hinweist, die eben nicht jene Strahlung abgeben, die im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Generell sollte der Babyfon-Sender immer möglichst weit weg vom Babybett aufgestellt werden. (ag)

Bild: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Autoren- und Quelleninformationen

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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