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Studie: Menstruationstassen sind so zuverlässig wie Binden und Tampons

Alexander Stindt
Verfasst von Alexander Stindt, Fachredakteur für Gesundheitsnews
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17. Juli 2019
in News
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Wie sicher sind Menstruationstassen?

Forschende führten jetzt die erste große wissenschaftliche Überprüfung von Hygieneprodukten für Frauen durch. Dabei stellten sie fest, dass sogenannte Menstruationstassen so zuverlässig und sicher wie Tampons und Binden sind.

Bei der aktuellen Untersuchung der Liverpool School of Tropical Medicine wurde festgestellt, dass es bei der Sicherheit keinen Unterschied zwischen Tampons, Binden und Menstruationstassen gibt. Die Ergebnisse wurden in dem englischsprachigen Fachblatt „Lancet Public Health“ publiziert.

Was sind Menstruationstassen?

Menstruationstassen sammeln Periodenblut, anstatt es zu absorbieren. Sie sind im Gegensatz zu Tampons wiederverwendbar. Obwohl Menstruationstassen immer populärer werden, konnte bei der Untersuchung festgestellt werden, dass das Bewusstsein für Menstruationstassen bei Frauen immer noch relativ gering ist. Menstruationstassen bestehen aus einem weichen, flexiblen Material wie Gummi oder Silikon. Einmal in die Vagina eingeführt, erzeugen sie einen Saugverschluss, um ein Auslaufen von Blut zu verhindern. Menstruationstassen können mehr Menstruationsblut sammeln als Tampons oder Binden, müssen jedoch regelmäßig geleert und gereinigt werden.

Daten von 43 Studien ausgewertet

Für die neue Studie wurden die Daten von 43 Untersuchungen mit 3.300 Frauen und Mädchen ausgewertet. Häufige Bedenken bei der Nutzung einer Menstruationstasse waren die Angst vor Schmerzen und Schwierigkeiten beim Anpassen oder Entfernen sowie Auslaufen und Scheuern. Die Überprüfung ergab jedoch, dass Komplikationen selten waren. Die Ergebnisse aus 13 Studien zeigten, dass etwa 70 Prozent der Frauen weiterhin Menstruationstassen verwenden wollten, sobald sie sich mit ihrer Funktionsweise vertraut gemacht hatten. In vier Studien mit fast 300 Frauen wurde die Leckage von Menstruationstassen und Tampons verglichen. Die Leckage war in drei Studien ähnlich und in einer Studie bei Menstruationstassen sogar signifikant geringer, berichten die Forschenden.

Wie werden Menstruationstassen verwendet?

Zunächst muss die richtige richtige Größe für den jeweiligen Körper gefunden werden. Die Größe bezieht sich dabei nicht auf den Menstruationsfluss. Vor Gebrauch muss sichergestellt werden, dass die Tasse sauber und trocken ist. Falten Sie dann die Tasse und führen Sie sie in die Vagina ein, wo sie sich entfalten und eine dichte Versiegelung bilden kann. Drücken Sie zum Entfernen auf den Boden der Tasse, um die Versiegelung zu lösen. Leeren Sie den Inhalt in die Toilette und reinigen Sie die Tasse. Zwischen den Perioden muss die Tasse sterilisiert werden.

Vorteile einer Menstruationstasse

Eine Menstruationstasse ist möglicherweise nicht für jede Frau geeignet. Es kann mehrere Versuche benötigen, um sicher bei der Verwendung zu werden. Was Frauen schließlich verwenden, sollte zudem eine persönliche Entscheidung bleiben. Eine Menstruationstasse ist zwar viel teurer als eine Schachtel Tampons, sie kann jedoch jeden Monat wiederverwendet werden und hält bis zu zehn Jahre, was sie langfristig zu einer kostengünstigen Option macht. Menstruationstassen werden außerdem auch als umweltfreundlichere Wahl angesehen als Tampons und Damenbinden, da sie wiederverwendbar sind. (as)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:
Alexander Stindt
Quellen:
  • Anna Maria van Eijk, Garazi Zulaika, Madeline Lenchner, Linda Mason, Muthusamy Sivakami et al.: Menstrual cup use, leakage, acceptability, safety, and availability: a systematic review and meta-analysis, in Lancet Public Health (Abfrage: 17.07.2019), Lancet Public Health

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

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